Workshop “Preparing for a Doctoral Project“ 2015

Vorbereitungsworkshop für internationale Bewerberinnen und Bewerber
1.-3. Juni 2015, München

 

Jedes Jahr im Juni bietet die Graduiertenschule für internationale Bewerberinnen und Bewerber den Workshop „Preparing for a Doctoral Project“ an. Dessen Ziel ist es, jungen Graduierten und fortgeschrittenen Studierenden aus dem Ausland, die eine Promotion in Deutschland, vielleicht sogar an der Graduiertenschule anstreben, die Bewerbungsstandards der deutschen Universitäten zu erklären. Zugleich unterstützen sie Postdocs der Graduiertenschule dabei, die Qualität der jeweils angedachten Promotionsprojekte sowie generell der Bewerbungsunterlagen zu verbessern.

In diesem Jahr haben sieben Studierende aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro, den Niederlanden, Ungarn und Weißrussland am Vorbereitungsworkshop in München teilgenommen. Geleitet wurde er von Dr. Čarna Brković, Dr. Martin Brusis, Dr. Jasper Trautsch und Dr. des. Nina Weller.

Der erste Tag des Workshops begann mit einer ausführlichen Einführung in die Arbeitsweise sowie die Struktur der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien. Anschließend gaben uns die Postdocs viele hilfreiche Tipps zur Erstellung des Exposés, dessen Qualität bei der Bewerbung maßgeblich ist. In kleinen Gruppen diskutieren wir mit ihnen unsere Projekte, konkretisierten unsere Themen und erhielten ein ausführliches Feedback zu unseren Exposés. Zudem bot der erste Tag die Möglichkeit, das Programm der Graduiertenschule besser kennenzulernen. Am Abend lud sie zum Vortrag von Prof. Dr. Andreas Kappeler im Rahmen der Munich History Lecture der Ludwig-Maximilians-Universität München ein. Kappeler sprach zu dem sehr interessanten Thema „Die Großrussen und die Kleinrussen: Historische Grundlagen des russisch-ukrainischen Konflikts“.

Am zweiten Tag erhielten wir ein Überblick über die Promotionsmöglichkeiten in Deutschland sowie über strukturierte und nicht strukturierte Promotionsprogramme, wobei die Unterschiede sowie einige der jeweiligen Vor- und Nachteile besprochen wurden. Anschließend gaben uns die Postdocs wichtige Hinweise zur Erstellung des Motivationsschreibens und des Lebenslaufes und gingen dabei auf viele Einzelheiten ein, die dabei zu beachten sind.

Am letzten Tag haben wir unsere zwischenzeitlich überarbeiteten Exposés dann in zehnminütigen Präsentationen vorgestellt. Nach jeder Präsentation standen die einzelnen Projekte zur Diskussion: Man konnte Kritik üben, Fragen stellen und Unklarheiten klären. Dabei erwies sich insbesondere die Interdisziplinarität der Teilnehmer als hilfreich, da sie aus verschiedenen Perspektiven unterschiedliche Fragen zu den Themen stellten.

Ayan Huseynova (Budapest)

English report by Jovana Vukčević