Nachrichten

Aktuelle Nachrichten der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien:

07.12.2018

Central Asia in Press Photography, 1925–1937: Aufsatz von Helena Holzberger

In der aktuellen Ausgabe des renommierten Journal of Modern European History ist ein Aufsatz von Helena Holzberger, M.A., Doktorandin der Graduiertenschule und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Russland-/Asienstudien der LMU München, erschienen. Er trägt den Titel "National in front of the Camera, Soviet behind it: Central Asia in Press Photography, 1925–1937" und ist Teil des Themenhefts "Photography and Dictatorships in the Twentieth Century".

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07.12.2018

100. Beitrag im Forschungsblog "Erinnerungskulturen" der Graduiertenschule erschienen

Im Forschungsweblog "Erinnerungskulturen. Erinnerung und Geschichtspolitik im östlichen und südöstlichen Europa" der Graduiertenschule ist der 100. Beitrag erschienen. In dem Jubiläumsbeitrag beleuchtet Dr. Ekaterina Makhotina, Alumna der Graduiertenschule und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn, die Entwicklung der russischen Gedenkstätte Butovo bei Moskau. Auf diesem ehemaligen NKWD-Schießplatz wurden zwischen 1937 und 1938 im Rahmen des "Großen Terrors" der Stalinzeit mehr als 20.000 Menschen ermordet. Wie Makhotina aufzeigt, ist Butovo ein gutes Beispiel für eine russische Gedenkkultur "von unten", die sich unabhängig von staatlichen Geschichtspolitiken entwickelt und diese letztlich sogar beeinflusst.

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06.12.2018

Nina Weller in der BMBF-Ausschreibung "Kleine Fächer – Große Potenziale" erfolgreich

Dr. Nina Weller, bis April 2018 Postdoktorandin der Graduiertenschule in München, hat im Förderprogramm "Kleine Fächer – Große Potenziale" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgreich eine eigene Postdoc-Stelle eingeworben. Am Lehrstuhl Osteuropäische Literaturen (Prof. Dr. Annette Werberger) der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) wird Weller in den kommenden drei Jahren ein Forschungsprojekt mit dem Titel "Vergangenheit der Gegenwart. Geschichtsbilder, Fiktion und Erinnerung in der belarussischen, russischen und ukrainischen Kultur" bearbeiten. 

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06.12.2018

Graduiertenschule begrüßt Jasmina Tumbas als Visiting Research Fellow

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien begrüßt Prof. Jasmina Tumbas, Ph.D. als Visiting Research Fellow. Im Dezember 2018 und Januar 2019 ist die Wissenschaftlerin zu Gast in München. Jasmina Tumbas ist Assistant Professor am Department of Global Gender and Sexuality Studies der State University of New York at Buffalo und beschäftigt sich mit feministischer Geschichte und Theorien der Performance-, Körper- und Konzeptkunst. Speziell interessiert sie sich für den sozialistischen Film und für Geschlecht und Sexualität in Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg (v.a. im ehemaligen Jugoslawien) sowie zeitgenössische aktivistische Kunst ethnischer Roma in der Balkanregion.

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05.12.2018

Katalin Cseh-Varga wirbt Projektmittel des österreichischen Wissenschaftsfonds ein

Katalin Cseh-Varga, Alumna der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, hat die von ihr beantragte Förderung für ein dreijähriges Postdoc-Projekt bewilligt bekommen. Der österreichische Fond zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) wird das an der Akademie der bildenden Künste in Wien angesiedelte Projekt „Hinter dem Kunstwerk“ im Rahmen des Hertha-Firnberg-Programms für Postdoktorandinnen mit etwa 230.000 Euro fördern. Bei der Antragsstellung wurde Cseh-Varga im vergangenen Jahr mit einem Postdoc-Anschubstipendium der Graduiertenschule unterstützt.

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05.12.2018

Foto: Nelson48 via Wikipedia

Mitglieder der Graduiertenschule auf ASEEES-Jahreskongress in Boston

In Boston (USA) beginnt am Donnerstag der Jahreskongress 2018 der "Association for Slavic, East European, & Eurasian Studies" (ASEEES). Vom 6. bis 9. Dezember 2018 stellen dort wieder mehrere Promovierende, Postdocs und Professoren der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien aus München und Regenburg ihre Forschung vor. Vor Ort werden sein: Daniel Schrader, M.A., Dr. Adele del Sordi, Dr. Adrian Grama, Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, Prof. Dr. Marek Nekula, Prof. Dr. Björn Hansen, Prof. Dr. Riccardo Nicolosi und Prof. Dr. Alexander Libman sowie weitere, der Graduiertenschule verbundene Kolleginnen und Kollegen. Der Kongress ist eines der wichtigsten internationalen Foren für Osteuropastudien, Slavistik und Eurasische Studien. Das Leitthema der Tagung lautet in diesem Jahr "Performance".

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04.12.2018

Studie zum Engagement vertriebener Frauen in der Bundesrepublik

Die Dissertationsschrift von Dr. Katharina Aubele, Alumna der Graduiertenschule, ist unter dem Titel "Vertriebene Frauen in der Bundesrepublik Deutschland. Engagement in Kirchen, Verbänden und Parteien 1945–1970" als 138. Band der Reihe "Veröffentlichungen des Collegium Carolinum" im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erschienen. Die Studie analysiert das Engagement vertriebener Frauen im kirchlichen, vertriebenenverbandlichen und politischen Bereich der Bundesrepublik Deutschland von ihrer Ankunft bis Mitte der Siebzigerjahre. Für diese Arbeit wurde Aubele im Januar 2018 mit dem Förderpreis für Wissenschaft 2017 der Sudetendeutschen Landsmannschaft ausgezeichnet.

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04.12.2018

Neuerscheinung: "Die Rettung des Bildes im Wort" als Open-Access-Publikation

Das Buch "Die Rettung des Bildes im Wort. Bruno Schulz' Bild-Idee in seinem prosaischen und bildnerischen Werk" von Dr. Anna Juraschek, Alumna der Graduiertenschule, steht nun seitens der Verlags Vandenhoeck & Ruprecht auch als Open-Access-Publikation zur Verfügung. Die Studie ist 2016 als dritter Band der Reihe "Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa" erschienen.

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27.11.2018

Alumnitag 2018 an der Graduiertenschule in München

Am vergangenen Samstag, 24. November 2018, fand in den Räumlichkeiten der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München der AMUROst e.V. Alumnitag 2018 für aktuelle und ehemalige Angehörige der Graduiertenschule und des Elitestudiengangs Osteuropastudien statt. Als besonderer Gast konnte die auf das östliche Europa spezialisierte Hörfunkjournalistin Dr. Gesine Dornblüth gewonnen werden, die im Gespräch mit den Alumni über ihren Werdegang und ihre Arbeit berichtete.

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27.11.2018

Neuerscheinung: "Laboring Along. Industrial Workers and the Making of Postwar Romania"

Dr. Adrian Grama, Postdoc der Graduiertenschule in Regensburg, hat im Verlag De Gruyter Oldenbourg eine Studie mit dem Titel "Laboring Along. Industrial Workers and the Making of Postwar Romania" veröffentlicht. In dem Buch untersucht  Grama wie das Bekenntnis zu wirtschaftlicher Produktivität den Übergang von der Phase des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg zum Boom der industriellen Entwicklung im sozialistischen Rumänien in den 1950er Jahren prägte.

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