Nachrichten

Aktuelle Nachrichten der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien:

05.08.2015

[Forum München] Philipp Ther: Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent

Als im Jahr 1989 die Mauer fiel, begann für die ehemaligen Ostblockstaaten ein umfassender Wandlungsprozess. Von diesem Prozess und seinen Folgen handelt das neuste Buch des Osteuropahistorikers Philipp Ther (Wien). In der Carl Friedrich von Siemens Stiftung präsentierte er am 23. Juni 2014 in der Reihe Forum, zu der die Graduiertenschule gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde geladen hatte, Ergebnisse und Thesen seiner zeithistorischen Beschäftigung mit dem Prozess der Transformation.

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06.02.2015

Geteilte Vergangenheit, teilende Erinnerung

Als am 28. Juni 2014 die im Bosnienkrieg zerstörte Nationalbibliothek Bosnien-Herzegowinas wieder eröffnet wurde, fehlten Vertreter Serbiens und der Republika Srpska bei den Feierlichkeiten. Sie besuchten stattdessen im etwa 100 Kilometer entfernten Kunstdorf Andrićgrad (bei Višegrad) eine Nachstellung des Attentats auf Erzherzog Franz Ferdinand. Die Episode zeigt, wie stark die Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Europa auseinander geht. Ein ethnonationales Geschichtsbewusstsein auf der einen Seite und Unüberlegtheit auf der anderen Seite macht Ulf Brunnbauer, Regensburger Sprecher der Graduiertenschule, in einer Ansichtssache für diese Kluft verantwortlich.

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19.01.2015

Neue Gastwissenschaftler/innen an der Graduiertenschule

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien begrüßt mit Dr. Michal Kopeček in Regensburg und PhDr. Radka Šustrová in München zwei Gäste aus Prag. Beide werden für jeweils zwei Monate in Deutschland forschen.

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19.01.2015

Russland, die Ukraine und die Kultur- und Medienpolitik

Russische Kulturproduktionen sollen in der Ukraine künftig einer Zensur unterliegen, wie unter anderem die Deutsche Nachrichtenagentur diese Woche meldete. Im Gespräch sind eine Zensur für Filme und eine Quote, die die Zahl russischer Bücher auf dem ukrainischen Buchmarkt regulieren soll. Wie sind diese Pläne einzuschätzen? Dazu befragte der Saarländische Rundfunk Martin Schulze Wessel, Münchner Sprecher der Graduiertenschule, in einem Radiointerview.

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13.04.2015

[Workshop] World Regions Between Global History and Scenarios of Power and Civilization

Area Studies, die untereinander und mit der Geschichtswissenschaft im Gespräch stehen, bietet sich ein interessantes Panorama dar. Während Globalgeschichtsschreibung vom Imperativ des Pluralismus in einer multipolaren und verflochtenen Welt angeleitet wird, heben staatliche Präsentationen vergangene, wieder gewonnene oder erhaltene Größe hervor und projizieren die angestrebte Hegemonie des eigenen Landes in die Welt. Diese Konstellation leuchteten die Vorträge und Diskussionen auf dem Workshop „World Regions between Global History and Scenarios of Power and Civilization: China, Turkey, Russia and the USA in Comparison“ am 24. Juli 2014 in München tiefer aus.

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19.01.2015

[Slawisten-Konferenz] "Akademisches Speed-Dating" am University College London

Die International Postgraduate Conference on Central & Eastern Europe der School of Slavonic and East European Studies des University College London ist eine der größten Konferenzen zu Osteuropastudien, bei der mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungen präsentieren. Eine von ihnen war in diesem Jahr Alice Buzdugan, Doktorandin der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien. Sie stellte Ausschnitte aus ihrem Promotionsprojekt vor, lernte in kürzester Zeit umso mehr Teilnehmer kennen und erfuhr außerdem, wie man sich erfolgreich in akademischen Netzwerken präsentiert.

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19.01.2015

Ungleiche Maßstäbe - eine Ansichtssache von Klaus Buchenau

Zum westlichen Umgang mit den Konflikten in der Ukraine und im ehemaligen Jugoslawien

Sanktionen gegen Russland? Seit der Annexion der Krim wird in Medien und Politik diese Frage immer wieder diskutiert. Klaus Buchenau, Professor für Geschichte Südost- und Osteuropas an der Universität Regensburg und Mitglied der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, zieht einen Vergleich mit der westlichen Reaktion auf die ethnischen Kriege im ehemaligen Jugoslawien in den 1990er Jahren. Seine These: Der Westen habe sich wesentlich leichter getan, Serbien mit Sanktionen zu begegnen als heute Russland. Warum das so ist, erklärt in einem Beitrag für die Rubrik "Ansichtssache" der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien.

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03.08.2015

[Forum München] Yohanan Petrovsky-Shtern stellt sein Buch "The Golden Age Shtetl" vor

Zu einem gemeinsamen Sommerfest hatten die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und das Internationale Graduiertenkolleg »Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts« in München geladen. Der Vortrag von Yohanan Petrovsky-Shtern bot zum Auftakt intellektuelle Nahrung.

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19.01.2015

Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Ein von der Habsburgermonarchie geprägtes Bild

Wie beeinflusst die Erinnerung an die Habsburgermonarchie die heutige Ukraine? Zur Geschichte des österreichischen Kronlands Galizien und Lodomerien, welches Gebiete des heutigen Polens und der heutigen Ukraine umfasste, gab Professor Martin Schulze Wessel, Münchner Sprecher der Graduiertenschule, dem Hessischen Rundfunk ein Interview.

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13.04.2015

Die Krise in der Ukraine - Reaktionen der Graduiertenschule

Die Demonstrationen auf dem Majdan, die Absetzung des Präsidenten, die Annexion der Krim und aktuell die Auseinandersetzungen in der Ostukraine: Seit Monaten blickt die Weltöffentlichkeit auf die Ereignisse in der Ukraine. Vielerorts werden diese Ereignisse kontrovers diskutiert. Auch Mitglieder der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropa haben sich in der Debatte zu Wort gemeldet. Zugleich waren sie gefragte Interviewpartner.

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