Nachrichten

Aktuelle Nachrichten der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien:

17.04.2015

Osteuropäische Geschichte und Globalgeschichte, Foto: Franz Steiner Verlag

Martin Aust / Julia Obertreis (Hrsg.) Osteuropäische Geschichte und Globalgeschichte

Globalgeschichte hat Konjunktur. Die Autorinnen und Autoren des von Martin Aust und Julia Obertreis edierten Sammelbandes zeigen auf, wie sich die Geschichte des östlichen Europas im 19. und 20. Jahrhundert mit globalgeschichtlichen Ansätzen in einen fruchtbaren Austausch bringen lässt.

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19.01.2015

[Call for Papers] Migration in and out of East and Southeast Europe: Values, Networks, Well-Being

July 2-4, 2015, IOS, Regensburg (Germany)

Migration is a key driver of social change, it shapes political landscapes, creates and disrupts social networks, changes population structures, transforms values and attitudes, impacts on labour markets, and affects living standards and well-being. Especially since the 19th century, intense international and domestic migration has had a significant impact on the societies of East and Southeast Europe. Many countries in the region have been prominent emigration countries, while at the same time being major destinations for immigrants and experiencing large-scale domestic migration.

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19.01.2015

Wie ein Land seine Zukunft verbaut: das Projekt Skopje 2014

„Skopje 2014“ - dahinter verbirgt sich ein gigantisches Bauprojekt der Regierung der Republik Makedonien. Ziel ist es, der Hauptstadt Skopje ein klassizistisches Ansehen zu verleihen. Nicht nur die Kosten, auch die Ästhetik der geplanten Bauten sind vielfach kritisiert worden. Die mnemonische Intention von „Skopje 2014“ analysiert Professor Ulf Brunnbauer in einer Ansichtssache.

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28.04.2015

Das Heft 1/2014 der Zeitschrift "Bohemia" ist erschienen

Die neue Ausgabe der vom Collegium Carolinum herausgegebenen Zeitschrift "Bohemia" ist erschienen. In dem Heft, das den Alpen und Karpaten gewidmet ist, sind auch Aufsätze von zwei Mitgliedern der Graduiertenschule erschienen: Der Doktorand Arnošt Štanzel beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem "Orava-Stausee in der Slowakei. Der Einfluss sich wandelnder Umweltvorstellungen auf die Raumproduktion". PostDoc Dr. Martin Zückert hat neben der Einführung  einen Aufsatz verfasst mit dem Titel "Auf dem Weg zu einer sozialistischen Landschaft? Der Wandel der Berglandwirtschaft in den slowakischen Karpaten".

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13.04.2015

Ausflug nach Maramureș, Foto: GSOSES
Ausflug nach Maramureș

Sommerschule 2014: Performance: Art, Culture, History

Die interdisziplinäre Erschließung des Terminus der Performativität stand im Vordergrund der diesjährigen internationalen Sommerschule, die im September 2014 in Cluj-Napoca stattgefunden hat.

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19.01.2015

[DFG-Förderung] "Aktionskunst jenseits des Eisernen Vorhangs"

Zwei Mitglieder der Graduiertenschule können sich über einen Erfolg mit einem Netzwerkantrag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) freuen: Berenika Szymanski-Düll (PostDoc) und Katalin Cseh (Doktorandin) haben das Projekt „Aktionskunst jenseits des Eisernen Vorhangs“ mitinitiiert, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft im vollen Umfang (2015-2018) fördern wird.

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19.01.2015

Präsidentschaftswahlen in der Türkei

Bei den Präsidentschaftswahlen in der Türkei am 10. August erreichte Erdoğan die absolute Mehrheit. Im Tagesgespräch mit BR2 und ARD alpha am 11. August analysierte Professor Neumann die Wahl und diskutierte mit HörerInnen über "den starken Mann am Bosporus".

 

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19.02.2015

[Gründung] Collegium Carolinum und BSB an Kompetenzverbund "Historische Wissenschaften in München" beteiligt

Anfang der Woche haben in München ansässige historische Forschungseinrichtungen den Kompetenzverbund "Historische Wissenschaften in München" mit dem Ziel gegründet, ihre Zusammenarbeit zu stärken. Mit dem Collegium Carolinum und der Bayerischen Staatsbibliothek sind zwei Kooperationspartner der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien beteiligt.

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05.08.2015

[Forum München] Philipp Ther: Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent

Als im Jahr 1989 die Mauer fiel, begann für die ehemaligen Ostblockstaaten ein umfassender Wandlungsprozess. Von diesem Prozess und seinen Folgen handelt das neuste Buch des Osteuropahistorikers Philipp Ther (Wien). In der Carl Friedrich von Siemens Stiftung präsentierte er am 23. Juni 2014 in der Reihe Forum, zu der die Graduiertenschule gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde geladen hatte, Ergebnisse und Thesen seiner zeithistorischen Beschäftigung mit dem Prozess der Transformation.

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06.02.2015

Geteilte Vergangenheit, teilende Erinnerung

Als am 28. Juni 2014 die im Bosnienkrieg zerstörte Nationalbibliothek Bosnien-Herzegowinas wieder eröffnet wurde, fehlten Vertreter Serbiens und der Republika Srpska bei den Feierlichkeiten. Sie besuchten stattdessen im etwa 100 Kilometer entfernten Kunstdorf Andrićgrad (bei Višegrad) eine Nachstellung des Attentats auf Erzherzog Franz Ferdinand. Die Episode zeigt, wie stark die Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Europa auseinander geht. Ein ethnonationales Geschichtsbewusstsein auf der einen Seite und Unüberlegtheit auf der anderen Seite macht Ulf Brunnbauer, Regensburger Sprecher der Graduiertenschule, in einer Ansichtssache für diese Kluft verantwortlich.

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