Nachrichten

Aktuelle Nachrichten der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien:

28.04.2015

Neue Ausgabe der "Osteuropa" erschienen

Mit dem bald 100. Jahrestags seines Ausbruchs rückt der Erste Weltkrieg in den Fokus des allgemeinen wie des fachwissenschaftlichen Interesses. Den Dimensionen und Folgen des Ersten Weltkriegs für das östliche Europa widmet sich die neue Ausgabe der Fachzeitschrift "Osteuropa". Die Ausgabe "Totentanz" versammelt Aufsätze namhafter Expertinnen und Expertens, unter ihnen auch Mitglieder der Graduiertenschule: Marie-Janine Calic überprüft die These von Serbien als Kriegstreiber; Martin Schulze Wessel vergleicht die Rolle der (Staats-)Kirchen im Russländischen Reich und der Habsburgermonarchie und Guido Hausmann widmet sich dem Ersten Weltkrieg in der ukrainischen Erinnerung.

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13.04.2015

Rückblick: Die Ukraine im Fokus

Die Ereignisse auf dem Kiewer Majdan und der Streit um die Krim lassen die Weltöffentlichkeit seit Monaten auf die Ukraine blicken. Damit rückt ein Land in den Fokus, über das hierzulande oftmals wenig bekannt war. Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien hat bereits im Februar und März 2014 mit drei Veranstaltungen auf die aktuellen Ereignisse reagiert, die über die Hintergründe der Ereignisse ebenso informierten wie mögliche Zukunftsperspektiven diskutierten.

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30.01.2015

Geschichte in der Öffentlichkeit

Welche Rolle spielt Geschichte in der Öffentlichkeit? Dieser Frage geht der kürzlich erschienene Sammelband "Angewandte Geschichte - Neue Perspektiven auf Geschichte in der Öffentlichkeit" nach. Herausgegeben hat ihn Jacqueline Nießer, Doktorandin der Graduiertenschule, zusammen mit ihrer Fachkollegin Juliane Tomann.

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13.04.2015

[Kolloquium] Von Prag nach Jerusalem - Kulturgüter und Staatswerdung

Wohin gehört Kafkas Nachlass und welche Kriterien fließen zur Beurteilung des „richtigen“ Verwahrungsortes eines Kulturguts mit ein? Welche Rolle spielt dabei die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte? Professorin Yfaat Weiss portraitierte am 31. Januar 2014 im Regensburger Kolloquium die Wege, auf denen jüdische Kulturgüter Israel erreichten und welche Rollen diese auch im Nationsbildungsprozess spielten. Dabei wurde deutlich, dass man die Kulturgüter nicht allein aus der Perspektive der Entstehungsgeschichte beurteilen kann.

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19.01.2015

Dr. Robert Luft erhält den Wissenschaftspreis 2013 der Margaretha-Lupac-Stiftung des Österreichischen Parlaments

Der Historiker Dr. Robert Luft, Senior Researcher des Collegium Carolinum, erhielt für sein Werk über die tschechischen Abgeordneten des Wiener Reichsrats den Wissenschaftspreis 2013 der Margaretha-Lupac-Stiftung des Österreichischen Parlaments. Die Preisverleihung erfolgte am 11. Oktober 2013 im Rahmen eines Festakts in den historischen Räumen des Österreichischen Parlaments in Wien durch die Präsidentin des Nationalrates Frau Magistra Barbara Prammer.

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16.04.2015

Jürgen Zarusky und Martin Zückert (Hrsg.): Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive.

Das Münchener Abkommen von 1938 zerstörte endgültig die nach dem Ersten Weltkrieg in Europa etablierte Friedensordnung. Seine Bedeutung geht somit weit über die erzwungene Abtretung der  böhmisch-mährischen Grenzgebiete an Deutschland hinaus.

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17.04.2015

Horst Förster, Julia Herzberg und Martin Zückert (Hrsg.): Umweltgeschichte(n). Ostmitteleuropa von der Industrialisierung bis zum Postsozialismus.

Obwohl in den letzten Jahren mehrere Publikationen zur Geschichte Ostmitteleuropas erschienen sind, die umwelthistorische Themen aufgreifen, mangelt es weiterhin an grundlegenden Studien und Synthesen, die explizit auf umwelthistorischen Zugängen basieren. Die Beiträge in diesem Band untersuchen die Folgen von Landnutzung und Infrastrukturausbau für die Umwelt Ostmitteleuropas seit der Industrialisierung. Dabei werfen Sie einen vergleichenden Blick auf die Entwicklungen der einzelnen Länder in der Region.

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17.04.2015

Ekaterina Makhotina: Stolzes Gedenken und traumatisches Erinnern: Gedächtnisorte der Stalinzeit am Weißmeerkanal.

Der Wasserweg zwischen der Ostsee und dem Weißen Meer im Norden Russlands ist das erste der Stalinschen technologischen Großprojekte. Hier sollte von 1931 bis 1933 das Modell eines Zwangsarbeitslagers getestet werden. Die erfolgreiche rekordschnelle Fertigstellung des Weißmeerkanals bedingte die Weiterführung des GULAG-Systems als ein »Wirtschaftsunternehmen « für große Infrastrukturprojekte. Die karelische Kreisstadt Medvež’egorsk, an welcher der Weißmeerkanal seinen Anfang nimmt, ist eine herausragende Gedächtnislandschaft.

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17.04.2015

Manfred Hettling, Michael G. Müller, Guido Hausmann (Hrsg.): Die »Judenfrage« – ein europäisches Phänomen?

Der Band um die »Judenfrage« stellt nationale Debatten exemplarisch und vergleichend nebeneinander. Geografisch liegt der Schwerpunkt auf dem mittel-, ostmittelund südeuropäischen Raum. Die Beiträge behandeln die Phase vom
späten 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert.

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