Nachrichten

Aktuelle Nachrichten der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien:

13.04.2015

[Seminar] Martin Bubers Philosophie des Dialogs und ihre Weiterentwicklung

Zum Semesterabschluss war Julia Matveev vom Center for German and European Studies am Department of Hebrew and Comparative Literature einer Einladung von Dorothee Gelhard gefolgt, gemeinsam ein Seminar über „Martin Bubers Philosophie des Dialogs und ihre Weiterentwicklung in den literaturtheoretischen Studien von Michail M. Bachtin und Ludwig Strauss“ zu halten.

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13.04.2015

[Kolloquium] Gattungen digitaler Erinnerung

Zu „Gattungen digitaler Erinnerung“ sprach Professor Dr. Dirk Uffelmann, Inhaber des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen sowie Vizepräsident der Universität Passau für Lehre und Studium und im Wintersemester 2013/14 Gastwissenschaftler an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, am 16. Januar 2014 im Rahmen des vierzehntägigen Kolloquiums und gab damit Einblick in ein Forschungsfeld, das ganz besonders von interdisziplinären Herangehensweisen profitiert.  

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19.01.2015

[Call for Application] Reception of Law – Institutional Transfer – Policy Diffusion

Transfers of laws, institutions, and policies seem have played a significant role throughout history. They seem to have been particularly important in the process of post-socialist trans-formation. The experiences with this practice are ambivalent and call for more research in this field. We need thorough accounts of such transfers, describing the process, identifying the motivations, expectations and driving forces behind them, assessing their effects, and reflecting upon them in a historical perspective. This is a broad and genuinely multidiscipli-nary endeavor. The present workshop is intended to map the field and encourage young scholars to develop related projects.

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12.01.2015

Dorothee Gelhard: Ist die Kultur erwacht?

Dorothee Gelhard ergänzt die Untersuchungen zu Walter Benjamin und dem Phänomen des Darstellbaren in Sprache und Bild. Sie zeigt, dass sich Benjamin mit dem Thema der Erfahrung und der Wahrnehmung im Kontext der Malerei tiefgehend auseinandergesetzt hat. Die Beschäftigung mit Kandinsky, dem Blauen Reiter und Chagall hat bei Benjamin zu einem Nachdenken über Farben und Formen geführt.



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28.04.2015

Neue Ausgabe der "Osteuropa" erschienen

Mit dem bald 100. Jahrestags seines Ausbruchs rückt der Erste Weltkrieg in den Fokus des allgemeinen wie des fachwissenschaftlichen Interesses. Den Dimensionen und Folgen des Ersten Weltkriegs für das östliche Europa widmet sich die neue Ausgabe der Fachzeitschrift "Osteuropa". Die Ausgabe "Totentanz" versammelt Aufsätze namhafter Expertinnen und Expertens, unter ihnen auch Mitglieder der Graduiertenschule: Marie-Janine Calic überprüft die These von Serbien als Kriegstreiber; Martin Schulze Wessel vergleicht die Rolle der (Staats-)Kirchen im Russländischen Reich und der Habsburgermonarchie und Guido Hausmann widmet sich dem Ersten Weltkrieg in der ukrainischen Erinnerung.

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13.04.2015

Rückblick: Die Ukraine im Fokus

Die Ereignisse auf dem Kiewer Majdan und der Streit um die Krim lassen die Weltöffentlichkeit seit Monaten auf die Ukraine blicken. Damit rückt ein Land in den Fokus, über das hierzulande oftmals wenig bekannt war. Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien hat bereits im Februar und März 2014 mit drei Veranstaltungen auf die aktuellen Ereignisse reagiert, die über die Hintergründe der Ereignisse ebenso informierten wie mögliche Zukunftsperspektiven diskutierten.

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30.01.2015

Geschichte in der Öffentlichkeit

Welche Rolle spielt Geschichte in der Öffentlichkeit? Dieser Frage geht der kürzlich erschienene Sammelband "Angewandte Geschichte - Neue Perspektiven auf Geschichte in der Öffentlichkeit" nach. Herausgegeben hat ihn Jacqueline Nießer, Doktorandin der Graduiertenschule, zusammen mit ihrer Fachkollegin Juliane Tomann.

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13.04.2015

[Kolloquium] Von Prag nach Jerusalem - Kulturgüter und Staatswerdung

Wohin gehört Kafkas Nachlass und welche Kriterien fließen zur Beurteilung des „richtigen“ Verwahrungsortes eines Kulturguts mit ein? Welche Rolle spielt dabei die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte? Professorin Yfaat Weiss portraitierte am 31. Januar 2014 im Regensburger Kolloquium die Wege, auf denen jüdische Kulturgüter Israel erreichten und welche Rollen diese auch im Nationsbildungsprozess spielten. Dabei wurde deutlich, dass man die Kulturgüter nicht allein aus der Perspektive der Entstehungsgeschichte beurteilen kann.

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19.01.2015

Dr. Robert Luft erhält den Wissenschaftspreis 2013 der Margaretha-Lupac-Stiftung des Österreichischen Parlaments

Der Historiker Dr. Robert Luft, Senior Researcher des Collegium Carolinum, erhielt für sein Werk über die tschechischen Abgeordneten des Wiener Reichsrats den Wissenschaftspreis 2013 der Margaretha-Lupac-Stiftung des Österreichischen Parlaments. Die Preisverleihung erfolgte am 11. Oktober 2013 im Rahmen eines Festakts in den historischen Räumen des Österreichischen Parlaments in Wien durch die Präsidentin des Nationalrates Frau Magistra Barbara Prammer.

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16.04.2015

Jürgen Zarusky und Martin Zückert (Hrsg.): Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive.

Das Münchener Abkommen von 1938 zerstörte endgültig die nach dem Ersten Weltkrieg in Europa etablierte Friedensordnung. Seine Bedeutung geht somit weit über die erzwungene Abtretung der  böhmisch-mährischen Grenzgebiete an Deutschland hinaus.

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