Nachrichten

Aktuelle Nachrichten der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien:

17.04.2015

Horst Förster, Julia Herzberg und Martin Zückert (Hrsg.): Umweltgeschichte(n). Ostmitteleuropa von der Industrialisierung bis zum Postsozialismus.

Obwohl in den letzten Jahren mehrere Publikationen zur Geschichte Ostmitteleuropas erschienen sind, die umwelthistorische Themen aufgreifen, mangelt es weiterhin an grundlegenden Studien und Synthesen, die explizit auf umwelthistorischen Zugängen basieren. Die Beiträge in diesem Band untersuchen die Folgen von Landnutzung und Infrastrukturausbau für die Umwelt Ostmitteleuropas seit der Industrialisierung. Dabei werfen Sie einen vergleichenden Blick auf die Entwicklungen der einzelnen Länder in der Region.

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17.04.2015

Ekaterina Makhotina: Stolzes Gedenken und traumatisches Erinnern: Gedächtnisorte der Stalinzeit am Weißmeerkanal.

Der Wasserweg zwischen der Ostsee und dem Weißen Meer im Norden Russlands ist das erste der Stalinschen technologischen Großprojekte. Hier sollte von 1931 bis 1933 das Modell eines Zwangsarbeitslagers getestet werden. Die erfolgreiche rekordschnelle Fertigstellung des Weißmeerkanals bedingte die Weiterführung des GULAG-Systems als ein »Wirtschaftsunternehmen « für große Infrastrukturprojekte. Die karelische Kreisstadt Medvež’egorsk, an welcher der Weißmeerkanal seinen Anfang nimmt, ist eine herausragende Gedächtnislandschaft.

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17.04.2015

Manfred Hettling, Michael G. Müller, Guido Hausmann (Hrsg.): Die »Judenfrage« – ein europäisches Phänomen?

Der Band um die »Judenfrage« stellt nationale Debatten exemplarisch und vergleichend nebeneinander. Geografisch liegt der Schwerpunkt auf dem mittel-, ostmittelund südeuropäischen Raum. Die Beiträge behandeln die Phase vom
späten 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert.

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17.04.2015

Burcu Dogramaci (Hrsg.): Migration und künstlerische Produktion. Aktuelle Perspektiven.

Migration hat als Wechsel des Heimatortes Folgen für die Protagonisten, ihre Herkunfts- und
Zielländer: Bewegung und Mobilität können Verlust und Gewinn bedeuten, Heimat(en), Sprachen, Geschichten verändern sich, was sich wiederum sowohl in den Werken künstlerisch arbeitender Migranten niederschlägt als
auch Migration selbst zum Gegenstand der Kunst werden lässt. So ist in den vergangenen Jahren ein zunehmendes Interesse von Künstlern an Themen wie Heimat und Fremde, Wanderung und Displacement festzustellen.

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17.04.2015

Fotografieren und Forschen, Cover: Jonas-Verlag Marburg

Burcu Dogramaci: Fotografieren und Forschen. Wissenschaftliche Expeditionen mit der Kamera im türkischen Exil nach 1933

Das Buch widmet sich der Tätigkeit deutscher Wissenschaftler in der Türkei in den 1930er-Jahren und untersucht,
wie sie die damals neuen Kleinbildkameras für ihre Forschungsvorhaben einsetzten.

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17.04.2015

Ulf Brunnbauer / Hannes Grandtis (Hrsg.) The Ambiguous Nation. Case Studies from Southeastern Europe in the 20th Century.

This book takes Southeastern Europe as an ideal place to study the logic – and illogic – of nation-building. Focusing on Bosnian, Macedonian, Moldovan and Montenegrin nation-building after World War Two, the twenty authors of the collection discuss salient aspects of the invention, implementation, and negotiation of nationhood.

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17.04.2015

Martin Aust (Hrsg.): Globalisierung imperial und sozialistisch. Russland und die Sowjetunion in der Globalgeschichte 1851-1891.

Das späte Zarenreich und die Sowjetunion waren auf vielfältige Weise in globale Prozesse eingebunden. An verschiedenen Beispielen gehen die Autorinnen und Autoren des Bandes dem Austausch von Menschen, Gütern und Informationen nach, über den das Land im Laufe der Geschichte mit anderen Weltregionen verbunden war.

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16.04.2015

Jahrestagung des Collegium Carolinum (München): "Jugend in der Tschechoslowakei des 20. Jahrhunderts" — vom 7. bis 10. November 2013 in Bad Wiessee

Die diesjährige Bad Wiesseer Tagung des Collegium Carolinum widmete sich in einem multidisziplinären
Zugang der »Jugend in der Tschechoslowakei«. Präsentiert wurde ein breites Spektrum an Themen, das von
historischen Analysen verschiedener Jugendbewegungen über pädagogische Konzepte bis hin zu kultur- und
alltagswissenschaftlichen Fallstudien reichte.

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19.01.2015

Michael Brenner zum Präsidenten des Leo Baeck Instituts gewählt

Professor Michael Brenner, Inhaber des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU, ist zum Internationalen Präsidenten des Leo Baeck Instituts gewählt worden. Damit steht zum ersten Mal seit Gründung des Instituts im Jahr 1955 ein nach der Schoah geborener und in Deutschland lehrender Akademiker an der Spitze der führenden Institution zur Erforschung der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur.

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