Nachrichten

Aktuelle Nachrichten der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien:

09.04.2018

Veranstaltungen im Sommersemester 2018

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien hat für das Sommersemester 2018 wieder ein interessantes und vielseitiges Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Eine Übersicht der in den kommenden Monaten an den beiden Standorten München und Regensburg geplanten Vorträge, Podiumsgespräche, Buchvorstellungen und Workshops finden sie hier.

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09.04.2018

Prager Frühling: Martin Schulze Wessel im HR2-Interview

Am 5. April 1968 verabschiedete die tschechoslowakische KP ein Aktionsprogramm, das die Lockerung der Planwirtschaft, Meinungs- und Informationsfreiheit und eine Aufarbeitung der stalinistischen Vergangenheit vorsah. Die damaligen Reformen ließen die Hoffnung aufkommen, dass ein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" möglich sei. Die Aufbruchsstimmung endete jedoch mit der gewaltsamen Niederschlagung durch Truppen des Warschauer Paktes. Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, war am 5. April 2018 zu Gast im HR2 "Kulturcafé".

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09.04.2018

2018 keine Ausschreibung für neue Promovierende

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien schreibt im Jahr 2018 vorerst keine neuen Stellen und Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich der Ost- und Südosteuropastudien aus.

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05.04.2018

Europas Osten - bewundert und verachtet

Deutschsprachige Medien berichten über Estland wie über ein Wunderland; Bulgarien dagegen wird als ein von Elend und Korruption beherrschter Ort dargestellt. Petar Kehayov, Kulturwissenschaftler und Linguist am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg, kennt beide Länder gut. Im Gespräch mit Arthur Honegger sprach er anlässlich der Übergabe der EU-Präsidentschaft von Estland an Bulgarien über Fakten und Vorurteile.

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03.04.2018

"Der atemberaubende Wandel der sozialistischen Tschechoslowakei" - Artikel über den Prager Frühling

Am 1. April ist in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel über den Prager Frühling erschienen, der sich 2018 zum 50. Mal jährt. Die kurze Zeit, in der ökonomische und politische Reformen ausprobiert wurden, endete mit der gewaltsamen Niederschlagung durch sowjetische Truppen im August 1968. In dem Beitrag von Nikolas Piper mit Einschätzungen von Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, werden die Hintergründe beleuchtet und Verbindungen zur westdeutschen '68er Bewegung aufgezeigt.

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28.03.2018

Vielstimmige Gegengeschichten Kriegserfahrung und Kriegsdarstellung bei Ales’ Adamovič, Daniil Granin und Svetlana Aleksievič

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift Osteuropa ist auch ein Aufsatz von Dr. Nina Weller, Münchner Postdoktorandin der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, erschienen. Unter dem Titel "Vielstimmige Gegengeschichten. Kriegserfahrung und Kriegsdarstellung bei Ales’ Adamovič, Daniil Granin und Svetlana Aleksievič" befasst sie sich mit der literarischen Verarbeitung der Erlebnisse des Zweiten Weltkriegs in der Dokumentarprosa der belarussischen Literaturnobelpreisträgerin. Zugleich stellt sie Verbindungen zu den Werken der Schriftsteller Ales’ Adamovič und Daniil Granin her. Die aktuelle Ausgabe der Osteuropa dreht sich um "Nackte Seelen. Svetlana Aleksievič und der „Rote Mensch“".

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22.03.2018

Globalisierung und politische Ordnung im östlichen Europa - Rückblick auf die DGO-Jahrestagung

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO) fand vom 8. bis 9. März 2018 in Kooperation mit der Graduiertenschule in München statt. Aus multidisziplinärer Perspektive diskutierten internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik, den Medien und der Kultur mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf der Jahrestagung die Herausforderungen der Globalisierung für die Länder und Gesellschaften Ost- und Ostmitteleuropas.

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22.03.2018

Beyond the Visible Pattern: Historical Particularities, Development, and Age at First Marriage in Transylvania, 1850–1914

Die Regensburger Doktorandin Oana-Valentina Sorescu-Iudean ist Co-Autorin eines Aufsatzes über das Heiratsalter von Männern und Frauen in Transsylvanien. Die Autoren, die am Centre for Population Studies der Babeş-Bolyai Universität in Cluj-Napoca forschen, werteten dafür die Daten der Historischen Bevölkerungsdatenbank Transsylvaniens aus. In ihrem Aufsatz beschreiben sie auch die externen Faktoren, die zwischen 1850 und 1914 zu einer Verschiebung des Heiratsalters führten.

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21.03.2018

Neuerscheinung: Der Prager Frühling. Aufbruch in eine neue Welt

In dieser Woche erscheint im Reclam-Verlag die neue Monografie von Martin Schulze Wessel, Münchner Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, zum Prager Frühling vor 50 Jahren. Das Buch "Der Prager Frühling. Aufbruch in eine neue Welt" ist die erste deutschsprachige Gesamtdarstellung der Ereignisse in der Tschechoslowakei des Jahres 1968. Die damaligen Reformen ließen die Hoffnung aufkommen, dass ein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" möglich sei. Die Aufbruchsstimmung endete jedoch mit der gewaltsamen Niederschlagung durch Truppen des Warschauer Paktes.

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08.03.2018

Globalisierung und politische Ordnung im östlichen Europa - DGO-Jahrestagung beginnt

Am heutigen Donnerstagabend, dem 8. März 2018, beginnt in München die zweitägige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO) in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien. Die Konferenz widmet sich den Themenfeldern "Globalisierung und politische Ordnung im östlichen Europa". Aus multidisziplinärer Perspektive diskutieren internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik, den Medien und der Kultur mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Herausforderungen der Globalisierung für die Länder und Gesellschaften Ost- und Ostmitteleuropas.

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