[Buchvorstellung Leipzig] Melanie Arndt: "Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl"

19.03.2016 (19:30)

Im Rahmen der Leipziger Buchmesse stellt Melanie Arndt, Postdoc am IOS Regensburg und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, am 19. März 2016 im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig das von ihr herausgegebene Buch Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl. (Ost-)Europäische Perspektiven vor.

Es folgt ein Gespräch mit Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen). Moderator ist der Verleger des Buches, Christoph Links.

 

Als die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl vom 26. April 1986 fast vergessen schien, ließen die Bilder der brennenden Reaktorgebäude im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi die Erinnerung an den sowjetischen Nuklearunfall wieder aufflammen. Hat Tschernobyl einen »anthropologischen Schock« ausgelöst, wie ihn Ulrich Beck unmittelbar nach der Katastrophe diagnostizierte? Und führt eine Nuklearkatastrophe tatsächlich zur Demokratisierung der Gesellschaft? Autorinnen und Autoren aus fünf Ländern ziehen 30 Jahre nach »Tschernobyl« Bilanz. Mit Beiträgen zu den Auswirkungen der Katastrophe in der Ukraine, Belarus, Polen, der Türkei, Frankreich und Japan.

Nähere Informationen zum Buch finden sich auf der Verlagswebsite.

Zeit: 19.3.2016, 19:30 Uhr

Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6, 04109 Leipzig

 

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