[Filmreihe München] "Niewinni czarodzieje" (Die unschuldigen Zauberer) und "Dworzec" (Bahnhof)

19.04.2016 (21:00 - 23:30)

Die Filmreihe "Vernetzte Räume - Verletzte Träume. Eine imaginäre Geschichte osteuropäischer Metropolen" beginnt am 19. April 2016 mit der Vorführung zweier polnischer Filme: "Niewinni czarodzieje" (Die unschuldigen Zauberer) und "Dworzec" (Bahnhof). Die Einführung wird Dr. Małgorzata Zemła geben.

Niewinni czarodzieje

Polen 1960 | R: Andrzej Wajda | B: Jerzy Andrzejewski, Jerzy Skolimowski | K: Krzysztof Winiewicz | M: Krzysztof Komeda | D: Tadeusz Łomnicki, Krystyna Stypułkowska, Wanda Koczeska, Zbigniew Cybulski, Roman Polański | 83 min | OmeU |

Warschau 1960: Bazyl, selbstbewusst-gelangweilter Jungarzt, Jazzmusiker und Junggeselle, handelt spontan und so bleibt jene junge Frau, die er eigentlich seinem schüchternen Freund Edmund zuführen soll, eine Nacht in seiner Bude. Die Nacht wird zum Tag, ein vorsichtiger Schlagabtausch zwischen den Geschlechtern setzt ein, Verliebtheitsanzeichen dazu, und doch wird vor allem: sinniert (über den freiheitsverheißenden Zustand zwischen 'Gestern und Morgen') und flaniert. Denn die Straßen der Stadt liegen der Jugend zu Füßen.

Dworzec

Polen 1980 | R+B: Krzysztof Kieślowski | K: Witold Stok, Jacek Latałło | M: Michał Żarnecki | 14 min | OmeU

Der kurze Dokumentarfilm zeigt das Treiben und Warten auf dem Warschauer Hauptbahnhof.

 

Die Filmreihe soll eine imaginäre Geschichte osteuropäischer Hauptstädte nachzeichnen, die sich zugleich aus Spuren der urbanen Moderne und nationalsozialistischer Zerstörung, aus sozialistischen Bauten und neokapitalistischen Städtelandschaften zusammensetzt. Die interdisziplinäre Vortragsreihe "Vernetzte Räume - Zum Verhältnis von Literatur und Architektur" begleitet die Filmreihe.

Kartenvorbestellungen (jeweils ab vier Wochen im Voraus) nur telefonisch unter Tel. +49-(0)89-233-96450

Zeit: Dienstag, 19.04.2016, 21:00-23:30 Uhr

Ort: Filmmuseum München, Sankt-Jakobs-Platz 1, 80331 München

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