[Forum München] Gerd Koenen (Frankfurt a.M./Jena): Kommunismus als Weltgeschichte

01.02.2016 (18:00 - 20:00)

ACHTUNG: Der geplante Vortrag von Gerd Koenen muss krankheitsbedingt leider kurzfristig entfallen!

Stattdessen spricht nun Prof. Dr. Karl Schlögel über Probleme der Narration in der Geschichtswissenschaft
(
Raum K 001, LMU München, Historicum, Amalienstraße 52)

Am 1. Februar 2016 hält der Publizist und Osteuropahistoriker Gerd Koenen (Frankfurt a.M./Jena) in München einen Vortrag mit dem Titel "Kommunismus als Weltgeschichte".

Der Vortrag ist Teil des Oberseminars zur Osteuropäischen Geschichte an der LMU sowie der wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe "Forum" der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und richtet sich nicht nur an Wissenschaftler, sondern auch an die breite Öffentlichkeit.

Dr. Gerd Koenen ist Historiker und selbständiger Publizist. Als Journalist und Autor von Sachbüchern hat ers sich vor allem mit der Geschichte des internationalen Kommunismus und der Neuen Linken beschäftigt und einen Namen gemacht. 2002 wurde er an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen mit der Arbeit "Rom oder Moskau. Deutschland, der Westen und die Revolutionierung Russlands" promoviert, die 2005 gekürzt unter dem Titel "Der Russland-Komplex. Die Deutschen und der Osten, 1900-1945" erschien und 2007 mit dem Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung ausgezeichnet wurde. 2008-2010 war er Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS). Mitte der 1990er Jahre war Koenen an dem von Lew Kopelew geleiteten Wuppertaler Projekt der "West-östlichen Spiegelungen" zur Erforschung der deutsch-russischen Fremdenbilder beteiligt. Aktuell arbeitet er als Fellow des Imre Kertész Kollegs Jena an einer Geschichte des "Weltkommunismus" als einem historischen Phänomen eigener Ordnung.

Zeit: 01.02.2016, 18-20 Uhr c.t.

Ort: LMU München, Historicum, Amalienstraße 52, Raum K 001
ACHTUNG RAUMWECHSEL (aufgrund des zu erwartenden Zuspruchs weicht die Veranstaltung von K402 in einen größeren Raum im Erdgeschoss des Historicums aus!)

Kooperation: Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas (LMU), Lehrstuhl für Russland-/Asienstudien (LMU), Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde

 

Die Veranstaltung wird ganz oder teilweise mit Bild und Ton aufgezeichnet. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie Ihr Einverständnis, dass dieses Material für Dokumentationszwecke sowie im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Graduiertenschule eingesetzt werden darf.

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