[Forum München] Anke Hilbrenner (München): "Michail Gorbatschow und das Ende der UdSSR: Geburtshelfer oder Totengräber?"

07.06.2016 (18:00 - 20:00)

Am 7. Juni 2016 hält Prof. Dr. Anke Hilbrenner (München) in der gemeinsam von der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und der Müncher Volkshochschule organisierten Veranstaltungsreihe "Das Erbe der Sowjetunion – 25 Jahre nach ihrem Ende" im Münchner Veranstaltungszentrum Gasteig einen Vortrag mit dem Titel "Michail Gorbatschow und das Ende der UdSSR: Geburtshelfer oder Totengräber?".

Dezember 1991: mit dem symbolträchtigen Einholen der Roten Fahne, die seit 1917 über dem Kreml geweht hatte, endete die Geschichte der Sowjetunion, eines Vielvölkerstaates, der im 20. Jahrhundert die Geschicke der Welt mitbestimmt hatte. Frau Prof. Dr. Anke Hilbrenner, die im Sommersemester an der LMU München den Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas vertritt, zieht eine Bilanz der turbulenten letzten Jahre der UdSSR, die im Westen als Zeit von „Perestroika und Glasnost‘“ in Erinnerung geblieben sind, die in Russland selbst aber eine ambivalente Bewertung erfahren haben. Was führte zum Zerfall der Sowjetunion, wer waren – neben dem letzten Generalsekretär der KPdSU, Michail Gorbatschow – die Akteure und was ihre Motive?

Es handelt sich um die Auftaktveranstaltung der Reihe "Das Erbe der Sowjetunion – 25 Jahre nach ihrem Ende", welche die Graduiertenschule als "Forum" zusammen mit der Offenen Akademie der Münchner Volkshochschule und in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. veranstaltet.

Die Reihe richtet sich nicht nur an Wissenschaftler, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Zeit: Dienstag, 07.06.2016, 18-20 Uhr c.t.

Ort: München, Gasteig, Rosenheimer Str. 5, 81667 München, Vortragssaal der Bibliothek

Kooperation: Münchner Volkshochschule, Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.

 

Die Veranstaltung wird ganz oder teilweise mit Bild und Ton aufgezeichnet. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie Ihr Einverständnis, dass dieses Material für Dokumentationszwecke sowie im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Graduiertenschule eingesetzt werden darf.

 

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