[Vortrag Regensburg] Ulf Brunnbauer: Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Folgen für Europa

16.11.2015 (19:00 - 20:30)

Am 16. November hält Prof. Dr. Ulf Brunnbauer in Regensburg im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Revolution und Krieg in der Ukraine. Historische und aktuelle Aspekte" einen Vortrag zum Thema "Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Folgen für Europa".

In dem Vortrag werden Fakten zur Aggression Russlands sowie ihrer innenpolitischen Motivierung präsentiert und in einen größeren historischen Zusammenhang gerückt. Gleichzeitig sollen die Konsequenzen für Europa und die europäische Integration erörtert werden. Welche Optionen stellen sich Europa und welche Russlands?

Zeit:
19:00 - 20:30 Uhr

Ort:
Regensburg, Lesehalle der Stadtbücherei, Thon-Dittmer-Palais, Haidplatz 8, TN 5- 100

Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.

Die Stadt Regensburg ist mit der Ukraine durch die Städtepartnerschaft mit Odessa eng verbunden. Die 25-jährige Partnerschaft und die momentan politische Situation in der Ukraine geben uns den Anlass, einen genaueren Blick auf Geschichte und aktuelle politische Geschehnisse zu werfen.
Die Annexion der Krim durch Russland im April 2014 sowie der ebenfalls von Russland angefeuerte militärische Konflikt im Osten der Ukraine haben wesentliche Fundamente der europäischen Friedensordnung in Frage gestellt. Russlands Vorgehen ist eng verbunden mit dem demokratischen Wandel in der Ukraine, ausgelöst vom sog. Euromaidan des Winters 2013/2014. Der Sturz von Präsident Janukowitsch und der massenhafte Protest gegen ein autoritäres und korruptes System haben die Ukraine in das Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit gerückt.
Die Vorträge werden die wichtigsten Aspekte und Hintergründe des radikalen Wandels in der Ukraine in seinen historischen und gegenwärtigen Dimensionen ebenso beleuchten wie die Politik Russlands.

Die Reihe "Revolution und Krieg in der Ukraine. Historische und aktuelle Aspekte" ist eine Kooperation der Volkshochschule Regensburg mit dem Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien.

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