[Vortragsreihe München] Aleksandra Lipińska (München): "Aurea Porta. Danzig als Kontaktzone der Kulturen im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit"

02.11.2016 (18:15 - 19:45)

Am 2. November 2016 hält Prof. Dr. Aleksandra Lipińska, Mitglied der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, im Rahmen der Vortragsreihe "Global Arts in the Early Modern World. Kunstgeschichte der Welt 1300-1800" einen Vortrag mit dem Titel "Aurea Porta. Danzig als Kontaktzone der Kulturen im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit". Die Reihe wird vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte und der Ludwig-Maximilians-Universität München veranstaltet.

Die Vortragsreihe gibt einen Überblick zu den weltweiten Austauschprozessen und künstlerischen Positionen in einer entscheidenden Phase der Globalisierung und eröffnet damit neue theoretische und methodische Zugänge zur Epoche.

Abstract des Vortrags

Danzig (Pl. Gdańsk), eine Handelsmetropole an der Ostsee, spielte zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert eine wesentliche Rolle als Kontaktzone zwischen dem durch die Hansa geprägten Nord- und Ostseeraum und dem weiten Hinterland des Königreichs Polen-Litauen. Während die Wirtschaftsmacht vor allem auf Getreide- und Rohstoffhandel basierte, wurde Danzig zugleich zu einem bedeutendem Umschlagplatz für Luxuswaren verschiedener Art. In dieser Hinsicht spielte die Ostseestadt eine bedeutende Rolle als Vermittler zwischen verschiedenen Kulturräumen. Der Vortrag präsentiert verschiedene Facetten und Akteure des sich in Danzig abspielenden Kulturtransfers.

Zeit: Mittwoch, 02.11.2016, 18-20 Uhr c.t.

Ort: München, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Straße 10, Vortragsraum 242 (II. OG)

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