[Forum Regensburg] Mara Matičević (München): "Grenzen(los) Erzählen. Subjektentwürfe in gegenwärtiger Migrationsliteratur von AutorInnen vor dem Hintergrund Jugoslawiens"

03.07.2018 (16:00 - 18:00)

Am Dienstag, dem 3. Juli 2018, referiert die Münchner Doktorandin Mara Matičević, M.A. im Rahmen der Ringvorlesung "Migration und Gegenwartsliteratur" an der Universität Regensburg zum Thema "Grenzen(los) Erzählen. Subjektentwürfe in gegenwärtiger Migrationsliteratur von AutorInnen vor dem Hintergrund Jugoslawiens".

Mara Matičević, M.A. ist seit November 2014 das Promotionsstudentin der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München. In ihrem Promotionsprojekt untersucht Matičević zeitgenössische Romane osteuropäischer (vor allem südslawischer) Autorinnen und Autoren, die ihre Heimat verlassen haben und nun Literatur in einer Zweit- bzw. Fremdsprache schreiben.

Zeit: Dienstag, 03.07.2018, 16:00 - 18:00 Uhr

Ort: Universität Regensburg, Vielberthgebäude, Hörsaal H25

Konzept der Ringvorlesung

Migration ist nicht nur ein bedeutender Stoff der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, Migration ist auch eine Erfahrung, die mehr und mehr Autorinnen und Autoren prägt. Migrationsgeschichten betreffen das Leben zwischen und mit mindestens zwei Kulturen. Literarische Funken werden ebenso aus dem Spannungsverhältnis verschiedener Sitten und Gebräuche geschlagen wie aus dem doppelten Sprachhintergrund, den viele Autor/innen haben. Einen hohen Anteil an dem Phänomen der Migrationsliteratur in der jüngeren Gegenwart bilden Schriftsteller/innen aus Mittelost-, Ost- und Südosteuropa einschließlich der Türkei. Ihre Literatur steht im Mittelpunkt der Ringvorlesung, an der sich Wissenschaftler aus dem In- und Ausland beteiligen. In den verschiedenen Sitzungen werden nicht nur einzelne Autor/innen und ihre Werke vor dem Hintergrund ihrer Herkunftskulturen vorgestellt, sondern auch Aspekte der Mehrsprachigkeit, Identität und literarischen Traditionen abgehandelt.

Die Ringvorlesung "Migration und Gegenwartsliteratur" (Programm als .pdf; 56 KB) wird vom Institut für Slavistik (Professur für Vergleichende Literaturwissenschaft und Lehrstuhl für Slavische Sprach- und Kulturwissenschaft) der Universität Regensburg in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und dem Institut für Germanistik der Universität Regensburg veranstaltet.

 

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