[Forum Regensburg] Marek Nekula (Regensburg): "Codeswitching und mehrfache Kodierung in Maxim Billers Texten"

10.07.2018 (16:00 - 18:00)

Am Dienstag, dem 10. Juli 2018, trägt Prof. Dr. Marek Nekula, Professor für Bohemistik und Westslavistik an der Universität Regensburg und Principal Investigator der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, in der Ringvorlesung "Migration und Gegenwartsliteratur" an der Universität Regensburg zum Thema "Codeswitching und mehrfache Kodierung in Maxim Billers Texten" vor. Sein Vortrag beschließt zugleich diese Ringvorlesung.

Prof. Dr. Marek Nekula ist Leiter des Bohemicums Regensburg-Passau und der deutsch-tschechischen Studien an der Universität Regensburg. Er ist zudem Vorstandsmitglied der Graduiertenschule sowie Mitglied des Collegium Carolinum in München. Zu Prof. Dr. Marek Nekulas Forschungschwerpunkten gehören im Rahmen der Sprach- und Kulturwissenschaft unter anderem Grammatik und Pragmatik, Typologie und Sprachvergleich, sowie Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit. In der Literatur- und Kulturwissenschaft forscht er unter anderem zu den Themen "Sprache im Raum - Raum in Literatur", Erinnerungskulturen, Kultursemiotik und New Historicism.

Zeit: Dienstag, 10. Juli 2018, 16:00 - 18:00 Uhr

Ort: Universität Regensburg, Vielberthgebäude, Hörsaal H25

Konzept der Ringvorlesung

Migration ist nicht nur ein bedeutender Stoff der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, Migration ist auch eine Erfahrung, die mehr und mehr Autorinnen und Autoren prägt. Migrationsgeschichten betreffen das Leben zwischen und mit mindestens zwei Kulturen. Literarische Funken werden ebenso aus dem Spannungsverhältnis verschiedener Sitten und Gebräuche geschlagen wie aus dem doppelten Sprachhintergrund, den viele Autor/innen haben. Einen hohen Anteil an dem Phänomen der Migrationsliteratur in der jüngeren Gegenwart bilden Schriftsteller/innen aus Mittelost-, Ost- und Südosteuropa einschließlich der Türkei. Ihre Literatur steht im Mittelpunkt der Ringvorlesung, an der sich Wissenschaftler aus dem In- und Ausland beteiligen. In den verschiedenen Sitzungen werden nicht nur einzelne Autor/innen und ihre Werke vor dem Hintergrund ihrer Herkunftskulturen vorgestellt, sondern auch Aspekte der Mehrsprachigkeit, Identität und literarischen Traditionen abgehandelt.

Die Ringvorlesung "Migration und Gegenwartsliteratur" (Programm als .pdf; 56 KB) wird vom Institut für Slavistik (Professur für Vergleichende Literaturwissenschaft und Lehrstuhl für Slavische Sprach- und Kulturwissenschaft) der Universität Regensburg in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und dem Institut für Germanistik der Universität Regensburg veranstaltet.

 

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