[Kolloquium München] Sandra Dahlke (Moskau): "Gotteshäuser, Schuldentürme, Fabriken und die Eisenbahn: Interessenkonflikte und soziale Neuordnung im Moskauer Strafprozess gegen die Äbtissin Mitrofanija (1874)"

16.11.2016 (12:15 - 13:45)

Am 16. November ist Dr. Sandra Dahlke (Moskau) zu Gast im Kolloquium der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München. Sie trägt zum Thema "Gotteshäuser, Schuldentürme, Fabriken und die Eisenbahn: Interessenkonflikte und soziale Neuordnung im Moskauer Strafprozess gegen die Äbtissin Mitrofanija (1874)" vor.

Sandra Dahlke ist stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Moskau. Promoviert wurde sie an der Universität Hamburg mit einer Arbeit zum Thema "Emel’jan Jaroslavskij (1878-1943): Individuum und Herrschaft im Stalinismus".

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte des Zarenreichs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der Geschichte der Sowjetunion. Seit 2006 forscht sie zu spektakulären Strafprozessen im Russländischen Imperium der unmittelbaren Nachreformzeit (1860er und 1870er Jahre).

Die Veranstaltungen in der Reihe "Kolloquium" richten sich sowohl an die Mitglieder der Graduiertenschule als auch an die interessierte Hochschulöffentlichkeit.

Zeit: Mittwoch, 16.11.2016, 12-14 Uhr c.t.

Ort: München, LMU, Historicum, Amalienstr. 52, Raum K 001

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