[München] Autorenlesung mit Horst Samson

21.05.2015 (19:00 - 21:00)

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München
und das Haus des Deutschen Ostens, München, laden ein zur Autorenlesung mit Horst Samson am Donnerstag, dem 21. Mai 2015, 19 Uhr im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München.

Einführung
Prof. Dr. Peter Motzan
Lesung aus eigenen Werken
Horst Samson
Präsentation der Zeitschrift „Spiegelungen“. Themenschwerpunkt „Multikulturelles Banat“ und Dank an den Spiegelungen-Redakteur Eduard Schneider
Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Der Lehrer, Journalist und Schriftsteller Horst Samson wurde 1954 im Weiler Salcâmi in der Bărăgansteppe in Rumänien geboren. Dorthin waren seine Eltern aus dem Banater Dorf Albrechtsflor/Teremia Mică deportiert worden. Seine Kindheit verbrachte Samson ab 1956 in Albrechtsflor. Nach der Grundschule besuchte er das deutschsprachige Pädagogische Lyzeum in Hermannstadt/Sibiu. Horst Samson war Redakteur der Zeitschrift „Neue Literatur“ in Bukarest. Sein literarisches Debüt gab er 1976. Ab 1985 erhielt er Publikationsverbot und siedelte im März 1987 mit seiner Familie in die Bundesrepublik Deutschland aus. Samson lebt in der Nähe von Frankfurt am Main. Er ist Mitglied im Internationalen P.E.N. und im Verband deutscher Schriftsteller. Zu seinen jüngsten Werken gehören die Gedichtbände: Kein Schweigen bleibt ungehört (2013) und Das Imaginäre und unsere Anwesenheit darin (2014), die beide im Pop-Verlag, Ludwigsburg, erschienen sind. Seine Gedichte wurden ins Englische, Französische, Russische, Rumänische, Serbokroatische und Ungarische übersetzt. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er 2014 den Gerhard-Beier-Preis der Hessischen Literaturgesellschaft.

Prof h. c. Dr. Peter Motzan, geboren 1946 in Hermannstadt (Siebenbürgen, Rumänien), war als Hochschullehrer in Klausenburg/Cluj-Napoca und danach – bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im August 2011 – als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) sowie als Lehrbeauftragter der LMU München tätig.
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Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erforscht Geschichte, Literatur und Sprache der ostmittel- und südosteuropäischen deutschen Siedlungs- und Herkunftsgebiete in ihren unterschiedlichen historischen und regionalen Kontexten.

Das Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München ist eine Kultur-, Bildungs- und Begegnungseinrichtung des Freistaates Bayern zu den Themen der früheren deutschen Staatsgebiete sowie der deutschen Siedlungsgebiete im östlichen Europa. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.

Anmeldung

Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas
an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Halskestraße 15
81379 München
Tel.: 089-780609-0
ikgs@ikgs.de

Haus des Deutschen Ostens
Am Lilienberg 5
81669 München
Tel. 089-449993-0
poststelle@hdo.bayern.de

Anfahrt: Das HDO erreichen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit der S-Bahn bis Rosenheimer Platz, Aufgang Gasteig, Ausgang Hochstr. oder Trambahn Linie 16 bis Gasteig oder Deutsches Museum.

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