[Podium München] "Prager Frühling, Alexander Dubček und Radio Freies Europa"

13.06.2018 (17:00 - 20:30)

Am 13. Juni 2018 findet in den Räumlichkeiten der Hanns-Seidel-Stiftung die Veranstaltung "Prager Frühling, Alexander Dubček und Radio Freies Europa" statt. Kooperationspartner sind die Generalkonsulate der Slowakischen und der Tschechischen Republiken in München, das Haus des Deutschen Ostens sowie das Tschechische Zentrum. Unter anderem diskutiert Anna Bischof vom Collegium Carolinum mit.

Das Jahr 1968 brachte in ganz Europa Menschen auf die Straße. In der Tschechoslowakei gingen die Ereignisse dieses Jahres als „Prager Frühling“ (tsch. pražské jaro, slow. pražská jar) in die Geschichte ein. Bezeichnet wird damit die Reformbewegung um Alexander Dubček, die das Ziel hatte einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen. Der Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes im August 1968 beendete die Reformbestrebungen. Die slowakische und tschechische Bevölkerung protestierte gegen die Besatzung des Landes. Die gewaltsame Niederschlagung des Prager Frühlings kostete mehr als 140 Menschen das Leben.Der amerikanische Radiosender „Radio Free Europe“, der von München aus in die Länder Ostmitteleuropas sendete, berichtete über die Ereignisse in der Tschechoslowakei und wurde
für die Bevölkerung zu einer wichtigen Informationsquelle.

Die Veranstaltung hat zum Ziel, gemeinsam an die historischen Ereignisse zu gedenken sowie die Bedeutung des Prager Frühlings, die Persönlichkeit von Alexander Dubček und die Rolle von Radio Freies Europa in ihrem gegenseitigen Kontext zu präsentieren. In einer Podiumsdiskussion sprechen Zeitzeugen und Experten über die Ereignisse vor 50 Jahren.

Zeit: 13.06.2018, 17:00–20:30 Uhr

Ort: Konferenzzentrum München der Hanns-Seidel-Stiftung, Lazarettstr. 33

Teilnahme: Eintritt frei, aber es wird um eine Online-Anmeldung bis 06.06.2018 gebeten

Programm (pdf)

 

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