[Tagung München] "Checkpoint Kinderzimmer: Beziehungen zwischen der deutschen und der russischen Kinderliteratur"

19.10.2017 - 20.10.2017

Am 19. und 20. Oktober findet in den Räumlichkeiten der Internationalen Jugendbibliothek auf Schloss Blutenburg in München die Tagung und Autorenbegegnung "Checkpoint Kinderzimmer: Beziehungen zwischen der deutschen und der russischen Kinderliteratur" statt.

Die Beziehungen zwischen der deutschsprachigen und der russischen Kinderliteratur sind lang und vielfältig. Angefangen bei der russischen Übersetzung von Joachim Heinrich Campes „Robinson der Jüngere“ und fortgesetzt mit den Einflüssen der Brüder Grimm auf den russischen Märchensammler Afanasiev. Im 20. Jahrhundert folgen deutsch-russische Kunstexperimente auf dem Feld der Kinderbuchillustration und der Austausch über die Funktion von Kinderliteratur im Zuge der sozialistischen Gesellschafts- und Kulturpolitik in der Sowjetunion und der Weimarer Republik sowie später in der DDR. Nach der bundesrepublikanisch-sowjetischen Eiszeit gibt es heute wieder Austausch.

Eine zweitägige Tagung nimmt die vielfältigen Verflechtungen der beiden Kinderliteraturen in den Blick. Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Russland und den USA nehmen während einer Tagung erstmals die zahlreichen Verflechtungen der beiden Kinderliteraturen in den Blick und diskutieren deren Wechselbeziehungen vom 18. bis 20. Jahrhundert.

Die Tagung findet auf Deutsch und Englisch statt.

Das begleitende Autorenprogramm sowie die Tagung werden 2018 in Sankt Petersburg fortgesetzt.

 

Zeit: Donnerstag, 19. Oktober, ab 16 Uhr und Freitag, 20. Oktober, 10 bis 17 Uhr

Ort: München, Internationale Jugendbibliothek, Schloss Blutenburg, Seldweg 15, Christa-Spangenberg-Saal

Anmeldung: Bis 17.10.2017 per E-Mail

 

Es handelt sich um eine Kooperation der Internationalen Jugendbibliothek mit der Münchner Volkshochschule (VHS Pasing) und dem Kinderliterarischen Forschungszentrum am Puschkin-Haus. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle und wird von der Bayerischen Staatsregierung gefördert.

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