[Tagung Regensburg] "Erschließung der Fläche, Eroberung des Raumes: Staatsbildungsprozesse in Südosteuropa vom 16. bis zum 'langen' 19. Jahrhundert"

21.10.2016 15:00 - 22.10.2016 18:15

Vom 21. bis 22. Oktober 2016 findet in Regensburg die Tagung "Erschließung der Fläche, Eroberung des Raumes: Staatsbildungsprozesse in Südosteuropa vom 16. bis zum 'langen' 19. Jahrhundert" statt. Ausgerichtet wird die Tagung des Arbeitskreises "Das Osmanische Europa" durch das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), die Graduiertenschule Ost- und Südosteuropastudien, das Zentrum für Mittelmeerstudien der Ruhr-Universität Bochum und das Historische Institut der Justus- Liebig-Universtität Gießen.

Die Tagung geht von der Frage aus, inwieweit sich spätestens ab dem 18. Jahrhundert Prozesse verdichteten, die das Osmanische Reich zu einem „modernen Staat“ werden ließen und wie sich die Staatsbildungsprozesse des 19. und 20. Jahrhunderts in diese Entwicklungen einfügten. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit die im „langen“ 19. Jahrhundert auf ehemaligen Gebieten des Reiches sich herausbildenden Nationalstaaten die intendierten Effizienzgewinne auf dem Weg zur Verdichtung ihrer Staatlichkeit erreicht haben bzw. wie stark die konkreten Formen ihrer Staatlichkeit durch osmanische Erbschaften geprägt waren.

Der Fokus der Tagung wird dabei auf der Diskussion der Bedeutung von Akteuren liegen, die willentlich oder unwillentlich in Prozesse der Formierung „(früh)moderner“ Staatlichkeit eingebunden waren.

Weitere Informationen zur Tagung und zum Programm erhalten Sie auf der Website des IOS.

Ort: Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) Raum 017 (Landshuter Str. 4, 93047 Regensburg)

Zeit: 21.10.2016 - 22.10.2016

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