[Vortrag München] Dieter Pohl (Klagenfurt): "Vom deutschen zum europäischen Massenmord? Probleme eines Perspektivenwechsels"

25.10.2017 (18:15 - 19:45)

Am 25. Oktober hält Professor Dr. Dieter Pohl (Klagenfurt) an der Ludwig-Maximilians-Universität München einen Vortrag mit dem Titel "Vom deutschen zum europäischen Massenmord? Probleme eines Perspektivenwechsels". Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kolloquiums "The Holocaust and its Contexts" statt, welches das Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München im Wintersemester 2017/18 veranstaltet.

Dieter Pohl ist seit September 2010 Universitätsprofessor für Zeitgeschichte mit besonderer Berücksichtigung Ost- und Südosteuropas an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Abteilungsleiter am Institut für Zeitgeschichte (IfZ). Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Geschichte der Sowjetunion, die Nationalsozialistische Besatzungsherrschaft und Gewaltverbrechen, der Zweite Weltkrieg in Europa und Asien, die Kriegsfolgenforschung, die Geschichte kommunistischer Systeme nach 1945, Massengewalt im 20. Jahrhundert sowie die Zeitgeschichte Polens und der Ukraine.

Das Kolloquium "The Holocaust and its Contexts" ist ein Diskussionsforum, das Trends, Themen und Grundsatzfragen der Holocaust-Forschung aufgreift und neuere Forschungen in einem weiteren Kontext präsentiert. Es richtet sich vor allem an Studierende und Lehrende an der LMU sowie an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Holocaust-Studien und des Instituts für Zeitgeschichte. Es steht darüber hinaus jedoch allen Interessierten offen.

Organisiert wird das Format von Prof. Dr. Frank Bajohr, Leiter des Zentrums für Holocaust-Studien, und Dr. Kim Wünschmann, Lehrstuhl für Zeitgeschichte, LMU München.

Zeit: Mittwoch, 25.10.2017, 18-20 Uhr c.t.

Ort: München, LMU München, Amalienstr. 73a, Raum 020

Programm des Kolloquiums im Wintersemester 2017/18

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