[Vortrag München] Doris Bergen (Toronto): "Saving Christianity, Killing Jews: German Religious Campaigns and the Holocaust in the Borderlands"

07.02.2018 (18:00 - 20:30)

Am 7. Februar hält Prof. Doris Bergen, Chancellor Rose and Ray Wolfe Professor of Holocaust Studies der University of Toronto, an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München den Vortrag "Saving Christianity, Killing Jews: German Religious Campaigns and the Holocaust in the Borderlands". Der öffentliche Vortrag ist Teil des internationalen Workshops "The Holocaust in the Borderlands: Interethnic Relations and the Dynamics of Violence in Occupied Eastern Europe".

Der Workshop "The Holocaust in the Borderlands: Interethnic Relations and the Dynamics of Violence in Occupied Eastern Europe" ist eine interne, nicht öffentliche Veranstaltung des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München - Berlin.

Der öffentliche Vortrag von Prof. Doris Bergen findet in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Zeitgeschichte am Historischen Seminar der LMU München.

Zum Vortrag

Neben der mörderischen Gewalt gegen Juden brachte die deutsche Invasion der Sowjetunion im Sommer 1941 eine breit angelegte Kampagne zur Rettung des Christentums vor dem Kommunismus mit sich. Oft von Militärgeistlichen angeführt, stellte sich die Wehrmacht vor neu eröffneten Kirchen auf, um symbolisch die Wiederweihung von früheren  Scheunen, Lagerhallen und Kinos zum Ausdruck zu bringen. In der südlichen Ukraine verwendeten die deutschen Besatzer viel Zeit und Energie darauf, das religiöse Leben in den dort ansässigen mennonitischen Gemeinschaften wiederzubeleben. Gleichzeitig vernichteten sie die Juden in der Region und rekrutierten Mennoniten als Kollaborateure und Mörder.

 

Anmeldung: Für die Teilnahme am Vortrag ist keine Anmeldung nötig

Zeit: Mittwoch, 07.02.2018, 18:00-20:30 Uhr c.t.

Ort: München, LMU, Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, Senatssaal (E 110)

 

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