[Vortrag Regensburg] Artur Tworek (Breslau): "Die sprachliche Landschaft Schlesiens am Anfang des 21. Jahrhunderts"

24.11.2016 (18:00 - 20:00)

Im Rahmen der Reihe "Regensburger Vorträge zum östlichen Europa" spricht am 24. November Artur Tworek vom Institut für Germanische Philologie der Universität Breslau zum Thema "Die sprachliche Landschaft Schlesiens am
Anfang des 21. Jahrhunderts".

Die ziemlich turbulente Geschichte Schlesiens – die Region war mehrmals in polnischen, tschechischen, preußischen, österreichischen, deutschen Händen – hatte ihre Auswirkungen auf seine sprachliche Landschaft, in der phasenweise Deutsch und Polnisch wechselhaft die Rollen der wichtigsten schlesischen Sprachen spielten. Seit 1945 ist beinahe die ganze – in vielen Aspekten eher uneinheitliche – Region ein Teil des polnischen Staates und Polnisch ist die dominante Sprache im heutigen Schlesien. Wie ist das schlesische Polnisch? Welchen Status hat dort Deutsch? Welche anderen Sprachen gestalten das gegenwärtige Bild der Region mit? Im Vortrag wird versucht diese Fragen zu erläutern.

Dr. habil. Artur Tworek ist Germanist und arbeitet unter anderem an der Universität Breslau. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Phonetik und Phonologie, vergleichenden Sprachwissenschaft, Geolinguistik und Sportsprache.

Zeit: Donnerstag, 24.11.2016 18:00 Uhr

Ort: Regensburg, Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa (WiOS), Landshuter Straße 4, Raum 017 (EG)

Kooperation: Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, Institut für Ostrecht, Ungarisches Institut, Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa

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