[Vortragsreihe München] Margit Kern (Hamburg): "Hieroglyphen des Glaubens. Missionare als Akteure in transkulturellen Aushandlungsprozessen und die Bildtheorien der Mission in Neuspanien (Mexiko)"

30.11.2016 (18:15 - 19:45)

Am 30. November hält Prof. Dr. Margit Kern (Hamburg) im Rahmen der Vortragsreihe "Global Arts in the Early Modern World. Kunstgeschichte der Welt 1300-1800" einen Vortrag mit dem Titel "Hieroglyphen des Glaubens. Missionare als Akteure in transkulturellen Aushandlungsprozessen und die Bildtheorien der Mission in Neuspanien (Mexiko)". Die Reihe wird vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte und der Ludwig-Maximilians-Universität München veranstaltet.

Die Vortragsreihe gibt einen Überblick zu den weltweiten Austauschprozessen und künstlerischen Positionen in einer entscheidenden Phase der Globalisierung und eröffnet damit neue theoretische und methodische Zugänge zur Epoche.

Abstract des Vortrags

Der Vortrag analysiert die Bildproduktion der Mission in Neuspanien, dem heutigen Mexiko, und geht der Frage nach, welche Rolle Gemälde und Skulpturen in Übersetzungsprozessen des 16. Jahrhunderts spielen konnten. Dabei soll vor allem diskutiert werden, wie die Produkte dieser Verflechtungen konkret zu analysieren sind. In ihrem Umgang mit fremden visuellen Kulturen entwickelten die Missionare spezifische Bildtheorien, die in Rom teilweise bis ins frühe 19. Jahrhundert ihre Gültigkeit behielten.

Zeit: Mittwoch, 30.11.2016, 18-20 Uhr c.t.

Ort: München, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Straße 10, Vortragsraum 242 (II. OG)

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