13.08.2015

Ringvorlesung in München: Bosnien-Herzegowina – 20 Jahre nach Srebrenica und Dayton

20 Jahre ist es her, dass bosnisch-serbische Truppen die UNO-Schutzzone Srebrenica eingenommen haben,  in die sich bosnische Muslime geflüchtet hatten.  Am 11. Juli 1995 rückten Armee- und paramilitärische Polizeieinheiten unter dem Kommando Ratko Mladićs in die Kleinstadt in Ostbosnien ein. Die überforderte Blauhelmtruppe, welche die Flüchtlinge in Srebenica schützen sollte, ließ sie gewähren. Das von den bosnisch-serbischen Truppen verübte Massaker gilt als der brutale Höhepunkt des Bosnienkriegs. Die Ereignisse von damals werfen noch heute viele Fragen auf.  Aus diesem Grund hat die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (München/Regensburg) gemeinsam mit der Münchner Volkshochschule (MVHS) im Juni 2015 die Vorlesungsreihe „Bosnien-Herzegowina - Die Last der Vergangenheit und die Hoffnung auf die Zukunft“ organisiert.

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04.08.2015

Mitglieder der Graduiertenschule auf Kongress in Japan

Gleich mehrere Mitglieder der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien nehmen am IX. Weltkongress des "International Council for Central and East European Studies" (ICCEES) im japanischen Makuhari teil: Die Japanologin Prof. Dr. Evelyn Schulz, der Historiker Prof. Dr. Andreas Renner und die Postdoktorandin Dr. Jana Osterkamp. Ferner sind Sören Urbansky (wissenschaftlicher Assistent) und Dr. Shohei Saito (Postdoc-Stipendiat) vom Lehrstuhl für Russland-/Asienstudien vor Ort.

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28.07.2015

Workshop für Umweltgeschichte Tschechiens und der Slowakei, 5.–7. Juni 2015 in Kobylí (Tschechien)

Umweltgeschichte ist zuvorderst eine Reaktion auf das Bedürfnis, die natürliche Umwelt in den Reflexionsrahmen der Gesellschaft einzubeziehen. Dass diese Aufgabe ein Zusammenspiel verschiedener Disziplinen erfordert, scheint unbestritten. Doch offen bleibt die Frage, in welchem Verhältnis die beteiligten Disziplinen jeweils zueinander stehen. Ist Umweltgeschichte inter-, multi- oder gar „crossdisziplinär“? Um diese Frage zu diskutieren, lud die Werkstatt für die Umweltgeschichte Tschechiens und der Slowakei zu einem Workshop ein, der vom 5. bis zum 7. Juni 2015 im südmährischen Kobylí stattfand. Der Workshop wurde in Kooperation mit dem Collegium Carolinum (München), der Graduate School for East and Southeast European Studies (München), dem Herder-Institut (Marburg) und dem Historical Geography Research Centre (Prag) organisiert.

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28.07.2015

[Kolloquium München] Silvia Sasse: Bachtin vor Gericht, oder: Wie kann man Kunst mit Bachtin verteidigen?

Am 08. Juli 2015 hielt Sylvia Sasse im Kolloquium der Graduiertenschule in München den Vortrag „Bachtin vor Gericht, oder: Wie kann man Kunst mit Bachtin verteidigen?“. Den Ausgangspunkt ihrer Ausführungen stellt die These dar, dass der Bezug auf Michail Bachtin vor Gericht zwar eine lange Tradition im östlichen Europa hat, er aber in den vergangenen Jahrzehnten einen folgenschweren Wandel erfahren habe.

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02.07.2015

Thinking about Health and Welfare in (Eastern) Europe and Beyond

Am 1. und 2. Juli 2015 findet am Birkbeck College der University of London die Tagung "Thinking about Health and Welfare in (Eastern) Europe and Beyond" statt. Mitveranstaltet wird sie von Friederike Kind-Kovács, Postdoc der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in Regensburg.

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15.10.2015

[Kolloquium München] Tolga Esmer: Economies of Violence, Imperial Governance, and the Socio-Cultural Dimensions of Banditry in the Ottoman Empire, c.1800

On May 13th, Dr. Tolga U. Esmer, Assistant Professor at the Central European University of Budapest, talked in Munich about "Economies of Violence, Imperial Governance, and the Socio-Cultural Dimensions of Banditry in the Ottoman Empire, c.1800".

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02.06.2015

Konferenz "Revolution und Krieg" 28.-29. Mai 2015

Revolution und Krieg: Konferenz der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission in Berlin

Am vergangenen Donnerstag und Freitag (28.-29.05.2015) fand in Berlin unter großer öffentlicher Anteilnahme die Tagung "Revolution und Krieg. Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa" statt. Es war die erste gemeinsame Konferenz der im Februar 2015 konstituierten Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission.

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13.05.2015

Gedenken an den 9. Mai: Ausstellungseröffnung in Berlin-Karlshorst

Am 8. Mai, dem 70. Jahrestag des Kriegsendes in Europa, wurde im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst die Ausstellung „Der 9. Mai. Formen des Gedenkens an das Kriegsende 1945“ eröffnet. Die Ausstellung wurde im Rahmen des von der Graduiertenschule mitgeförderten Forschungsprojektes „Sieg - Befreiung - Besatzung. Kriegsdenkmäler und Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag des Kriegsende im postsozialistischen Europa“ vom Leitungsteam des Projektes - Ekaterina Makhotina (GS OSES), Mischa Gabowitsch und Cordula Gdaniec (Einstein Forum Potsdam) - konzipiert und vorbereitet.

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11.05.2015

Rückblick auf den Gastvortrag von Dr. Alfons Brüning: Metropolit Nikodim von Leningrad und die kirchlichen Dissidenten in der Sowjetunion ab 1965

Am 22. April 2015 hielt im Kolloquium des Internationalen Graduiertenkollegs "Religiöse Kulturen" und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien der in den Niederlanden lehrende Osteuropahistoriker Dr. Alfons Brüning einen Vortrag zum Thema "Metropolit Nikodim von Leningrad und die kirchlichen Dissidenten in der Sowjetunion ab 1965". Lesen Sie hier eine Rückschau von Vitalij Fastovskij (IGK Religiöse Kulturen).

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23.04.2015

Ausstellung „Der 9. Mai lebt – Es lebe der 9. Mai. Formen des Gedenkens an das Kriegsende“ eröffnet am 8. Mai in Berlin

Am 8. Mai jährt sich zum siebzigsten Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Wie der „Tag des Sieges“ im postsowjetischen Raum zelebriert wird, zeigt die Ausstellung „Der 9. Mai lebt – Es lebe der 9. Mai. Formen des Gedenkens an das Kriegsende“, die Ekaterina Makhotina (Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien), Cordula Gdaniec und Mischa Gabowitsch (Einstein-Forum, Potsdam) am 8. Mai 2015 im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst mit einer Podiumsdiskussion eröffnen.

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