24.04.2017

Was hat Lukaschenko mit dem Wisent zu tun?

Der Vortrag von Professor Dr. Thomas Bohn (Universität Gießen) behandelt mit dem polnisch-weißrussischen Nationalpark Białowieża zugleich umweltgeschichtliche Aspekte wie auch aktuelle politische Fragen. Inwiefern ist das Schicksal des letzten echten europäischen Urwalds mit der Politik Lukaschenkos verwoben? Bewirkt der sanfte Tourismus eine Öffnung der weißrussischen Autokratie? Und inwiefern spiegelt sich das Ringen Weißrusslands um mehr Eigenständigkeit von Russland und um eine vorsichtige Annäherung an Westeuropa im Unterhalt des Parks mit seinen 800 freilebenden Wildrindern wider? Wie gestaltet sich die polnisch-weißrussische Zusammenarbeit in der Verwaltung des Parks? Diese und andere Fragen werden Gegenstand des Vortrags und der Diskussion sein.

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04.05.2017

Veranstaltungen im Sommersemester 2017

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien hat für das Sommersemester 2017 wieder ein ebenso reichhaltiges wie vielfältiges Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Hier finden Sie eine Übersicht der in den kommenden Wochen an den beiden Standorten München und Regensburg geplanten Vorträge, Seminare, Lesungen und Workshops.

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04.05.2017

Appell zur Bewahrung der CEU Budapest in der F.A.Z

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat am 20. April unter der Überschrift "Eine Universität wird vertrieben" einen Aufruf führender deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Bewahrung der Central European University (CEU) veröffentlicht. Darin werden die europäischen Regierungen und insbesondere die Europäische Kommission dazu aufgefordert, geeignete Schritte, gegebenenfalls ein Vertragsverletzungsverfahren, gegen die ungarische Regierung einzuleiten, um zu gewährleisten, dass die CEU als Ort des Meinungspluralismus weiterhin in Budapest arbeiten kann. Unterzeichnet haben den Appell unter anderem Michael Brenner, Martin Schulze Wessel und Margit Szöllösi-Janze als Mitglieder der Graduiertenschule.

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06.04.2017

Martin Schulze Wessel kritisiert Orbáns Vorgehen gegen die CEU

Am vergangenen Dienstag hat das ungarische Parlament eine Gesetzesnovelle beschlossen, die die Central European University (CEU) Budapest in ihrem Bestand bedroht. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule, dieses Vorgehen scharf kritisiert: "Orbáns Gesetz, das die CEU aus Ungarn vertreiben soll, richtet sich gegen die Substanz Europas. Es verstößt gegen den Grundsatz der Freiheit der Wissenschaft und beraubt die Studenten im ostmitteleuropäischen Teil des Kontinents vieler Bildungschancen."

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31.03.2017

Graduiertenschule sorgt sich um CEU Budapest

Mit großer Besorgnis hat die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien von der geplanten Novelle des ungarischen Gesetzes über die nationale Hochschulbildung erfahren. Diese Gesetzesänderung richtet sich ganz offensichtlich gegen die Central European University (CEU) in Budapest und würde deren weitere Arbeit in Ungarn unmöglich machen. Die beiden Sprecher der Graduiertenschule, Prof. Dr. Martin Schulze Wessel und Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, erklären daher ihre Solidarität mit der CEU, die zu einem der wichtigsten internationalen Kooperationspartner der Graduiertenschule geworden ist, und fordern den ungarischen Minister für Humanressourcen (mit der Zuständigkeit für die Bereiche Gesundheit, Soziales, Jugend, Bildung, Kultur und Sport), Zoltán Balog, auf, die Gesetzesnovelle zurückzuziehen.

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28.03.2017

13. Kongress der International Society for Ethnology and Folklore in Göttingen

Vom 26. bis 30. März 2017 findet an der Universität Göttingen der 13. Kongress der International Society for Ethnology and Folklore (SIEF) statt. Mit dabei: Čarna Brković, Postdoktorandin der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in Regensburg.

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23.03.2017

In Frankfurt (Oder) und Słubice findet derzeit der Kongress Polenforschung statt. Foto: Willi Wallroth, via Wikimedia Commons

Vierter Kongress Polenforschung

Heute beginnt in den Städten Frankfurt (Oder) und Słubice der Vierte Kongress Polenforschung. Der Kongress, der eines der wichtigsten binationalen Foren für die Polenforschung darstellt, ist dem Thema „Grenzen im Fluss“ gewidmet. Zu den Teilnehmern der viertägigen Tagung gehören mit Jakub Sawicki und Philipp Tvrdinić auch zwei Doktoranden der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien.

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08.06.2017

Das University College London hat mit der Universität Regensburg eine Kooperationsvereinbarung getroffen, Foto: UCL

UCL SSEES neue Kooperationspartnerin

Mit der UCL School of Slavonic and East European Studies (SSEES) hat die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GSOSES) eine neue Kooperationspartnerin gewonnen. Die am University College London angesiedelte School of Slavonic and East European Studies ist eine der weltweit führenden und ältesten Forschungseinrichtungen zum östlichen und südöstlichen Europa. Wie auch die Graduiertenschule verfolgt sie das Konzept der interdisziplinären Area Studies.

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04.05.2017

Appell zur Bewahrung der CEU Budapest in der F.A.Z

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlichte am 20. April unter der Überschrift "Eine Universität wird vertrieben" einen Aufruf bedeutender deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Bewahrung der Central European University in Budapest. Die europäischen Regierungen und die EU-Kommission werden darin aufgefordert, gegebenenfalls ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die ungarische Regierung einzuleiten, um zu gewährleisten, dass die Central European University weiterhin in Budapest arbeiten kann. Unterzeichnet haben den Appell unter anderem Michael Brenner, Martin Schulze Wessel und Margit Szöllösi-Janze als Mitglieder der Graduiertenschule.

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21.02.2017

Workshop: Wohin nach der Promotion?

Unabhängig davon, ob man eine Karriere in oder außerhalb der Wissenschaft anstrebt, lohnt es sich, sich rechtzeitig auf das berufliche Leben nach der Promotion vorzubereiten. Anregungen, Informationen und individuell zugeschnittene Ratschläge dazu gab den Promovierenden der Graduiertenschule und des Internationalen Graduiertenkollegs (IGK) „Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts“ ein gemeinsam organisierter Workshop im Januar und Februar 2017.

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