04.05.2017

Newsletter Nr. 8 der Graduiertenschule erschienen

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien hat zum Sommersemester 2017 eine neue Ausgabe ihres halbjährlichen Newsletters veröffentlicht. Newsletter Nr. 8 bietet eine Rückschau auf das vergangene Wintersemester und eine Vorschau auf das Sommersemester.

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08.06.2017

The End Of the Liberal Order? Jahrestagung 2017 über Populismus

Die vierte Jahreskonferenz der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien wird sich mit dem Phänomen des Populismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa beschäftigen. Vom 1. bis 3. Juni 2017 stellen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen aus dem In- und Ausland ihre Forschungen zu Fragen des Populismus vor und diskutieren in vergleichender Perspektive Hintergünde, Formen und (Gegen-)Strategien populistischer Strömungen in Gegenwart und Vergangenheit. Die von Ulf Brunnbauer, Ger Duijzings und Björn Hansen inhaltlich vorbereitete Tagung mit dem Titel "The End Of the Liberal Order? Central, East, and Southeast European Populism in Comparative Perspective" findet in Kooperation mit der School of Slavonic and East European Studies des University College London in Regensburg statt.

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02.05.2017

Offener Brief zur Unterstützung der CEU Budapest

In einem offenen Brief an das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und die Ungarische Regierung haben Direktoren und Sprecher bedeutender Einrichtungen für Osteuropastudien in den USA, Großbritannien und Deutschland am 24. April ihre Solidarität mit der Central European University (CEU) Budapest bekundet und für eine Rücknahme der umstrittenen, den Bestand der CEU gefährenden Gesetzesnovelle plädiert. Für die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien unterzeichnete ihr Münchener Sprecher, Martin Schulze Wessel, das vom Center for East European and Russian/Eurasian Studies at the University of Chicago initiierte Schreiben.

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24.04.2017

Was hat Lukaschenko mit dem Wisent zu tun?

Der Vortrag von Professor Dr. Thomas Bohn (Universität Gießen) behandelt mit dem polnisch-weißrussischen Nationalpark Białowieża zugleich umweltgeschichtliche Aspekte wie auch aktuelle politische Fragen. Inwiefern ist das Schicksal des letzten echten europäischen Urwalds mit der Politik Lukaschenkos verwoben? Bewirkt der sanfte Tourismus eine Öffnung der weißrussischen Autokratie? Und inwiefern spiegelt sich das Ringen Weißrusslands um mehr Eigenständigkeit von Russland und um eine vorsichtige Annäherung an Westeuropa im Unterhalt des Parks mit seinen 800 freilebenden Wildrindern wider? Wie gestaltet sich die polnisch-weißrussische Zusammenarbeit in der Verwaltung des Parks? Diese und andere Fragen werden Gegenstand des Vortrags und der Diskussion sein.

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04.05.2017

Veranstaltungen im Sommersemester 2017

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien hat für das Sommersemester 2017 wieder ein ebenso reichhaltiges wie vielfältiges Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Hier finden Sie eine Übersicht der in den kommenden Wochen an den beiden Standorten München und Regensburg geplanten Vorträge, Seminare, Lesungen und Workshops.

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04.05.2017

Appell zur Bewahrung der CEU Budapest in der F.A.Z

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat am 20. April unter der Überschrift "Eine Universität wird vertrieben" einen Aufruf führender deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Bewahrung der Central European University (CEU) veröffentlicht. Darin werden die europäischen Regierungen und insbesondere die Europäische Kommission dazu aufgefordert, geeignete Schritte, gegebenenfalls ein Vertragsverletzungsverfahren, gegen die ungarische Regierung einzuleiten, um zu gewährleisten, dass die CEU als Ort des Meinungspluralismus weiterhin in Budapest arbeiten kann. Unterzeichnet haben den Appell unter anderem Michael Brenner, Martin Schulze Wessel und Margit Szöllösi-Janze als Mitglieder der Graduiertenschule.

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06.04.2017

Martin Schulze Wessel kritisiert Orbáns Vorgehen gegen die CEU

Am vergangenen Dienstag hat das ungarische Parlament eine Gesetzesnovelle beschlossen, die die Central European University (CEU) Budapest in ihrem Bestand bedroht. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule, dieses Vorgehen scharf kritisiert: "Orbáns Gesetz, das die CEU aus Ungarn vertreiben soll, richtet sich gegen die Substanz Europas. Es verstößt gegen den Grundsatz der Freiheit der Wissenschaft und beraubt die Studenten im ostmitteleuropäischen Teil des Kontinents vieler Bildungschancen."

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31.03.2017

Graduiertenschule sorgt sich um CEU Budapest

Mit großer Besorgnis hat die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien von der geplanten Novelle des ungarischen Gesetzes über die nationale Hochschulbildung erfahren. Diese Gesetzesänderung richtet sich ganz offensichtlich gegen die Central European University (CEU) in Budapest und würde deren weitere Arbeit in Ungarn unmöglich machen. Die beiden Sprecher der Graduiertenschule, Prof. Dr. Martin Schulze Wessel und Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, erklären daher ihre Solidarität mit der CEU, die zu einem der wichtigsten internationalen Kooperationspartner der Graduiertenschule geworden ist, und fordern den ungarischen Minister für Humanressourcen (mit der Zuständigkeit für die Bereiche Gesundheit, Soziales, Jugend, Bildung, Kultur und Sport), Zoltán Balog, auf, die Gesetzesnovelle zurückzuziehen.

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28.03.2017

13. Kongress der International Society for Ethnology and Folklore in Göttingen

Vom 26. bis 30. März 2017 findet an der Universität Göttingen der 13. Kongress der International Society for Ethnology and Folklore (SIEF) statt. Mit dabei: Čarna Brković, Postdoktorandin der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in Regensburg.

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23.03.2017

In Frankfurt (Oder) und Słubice findet derzeit der Kongress Polenforschung statt. Foto: Willi Wallroth, via Wikimedia Commons

Vierter Kongress Polenforschung

Heute beginnt in den Städten Frankfurt (Oder) und Słubice der Vierte Kongress Polenforschung. Der Kongress, der eines der wichtigsten binationalen Foren für die Polenforschung darstellt, ist dem Thema „Grenzen im Fluss“ gewidmet. Zu den Teilnehmern der viertägigen Tagung gehören mit Jakub Sawicki und Philipp Tvrdinić auch zwei Doktoranden der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien.

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