Forschung

Unsere Forschungsagenda beruht auf der Erkenntnis, dass eine moderne Regionalwissenschaft einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von historischen und aktuellen Globalisierungserfahrungen leistet. Dies impliziert, eine Region in ihren Verflechtungen und Beziehungen mit anderen Weltregionen zu betrachten, da soziale und kulturelle Phänomene der modernen Welt nicht isoliert verstanden werden können. Die Graduiertenschule folgt dem Konzept der integrierten Regionalwissenschaften und hat aus diesem Grund benachbarte Area Studies in ihr Programm integriert (Amerikanistik, Europastudien, Japanologie, Sinologie, Turkologie).


Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf der Periode seit circa 1800 – eine Zeit tiefgehender und andauernder Transformationsprozesse in Ost- und Südosteuropa, welche die Region im europäischen Kontext auszeichnen und ein besonderes Erkenntnispotenzial, aber auch einen besonderen Forschungsbedarf konstituieren. Die Forschung der Graduiertenschule ist interdisziplinär und erfolgt in drei Forschungsfeldern:

Grundlagen und Formen des sozialen und politischen Wandels

Kulturelle Ordnungen

Infrastrukturen, Migrationen und Wissenstransfers

 

Die Doktorandinnen und Doktoranden der Graduiertenschule arbeiten derzeit in folgenden, thematisch fokussierten Studiengruppen zusammen:

Literatur - Narrativität - Diskurs

Migration, Transfers, Kulturkontakt

Performativität

Social Sorting

Imperien

IGK „Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts“

 

Mit den beiden Standorten München und Regensburg befindet sich die Graduiertenschule in der Nähe zu zahlreichen Bibliotheken und Archiven mit relevantem Material zu Ost- und Südosteuropa.