Gleichstellung

Gleichstellung in der Wissenschaft ist für die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien ein wichtiges Anliegen. Sie bietet daher zusätzlich zum Angebot an den Heimatuniversitäten Regensburg und München weitere Maßnahmen an.

Gewährleistet wird die Gleichstellung durch das Amt einer bzw. eines Gleichstellungsbeauftragten, die bzw. der die geschilderten Anliegen im Vorstand unterstützt und der Aufnahmekommission angehört. Das Amt hat Evelyn Schulz inne, ihr Vertreter ist Klaus Buchenau.

Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft

Wichtiges Ziel ist es, Barrieren abzubauen, die durch die Elternschaft entstehen und die wissenschaftliche Karriere behindern können. Dazu gehört zum Beispiel die Sensibilität für familienfreundliche Veranstaltungszeiten. Die Kolloquien werden daher zur Mittagszeit angeboten. Pflichtveranstaltungen am Abend werden möglichst vermieden. Wenn die Betreuung der Kinder während einer Veranstaltung nicht gesichert ist, so übernimmt die Graduiertenschule die Kosten für die Kinderbetreuung. Auch die Kinderbetreuung während Forschungsaufenthalten und Konferenzreisen kann finanziell unterstützt werden. Stelle oder Stipendium von Promovierenden mit Kindern (Höchstalter zwölf Jahre) sind nach Maßgabe des öffentlichen Dienstes bzw. der DFG um maximal zwölf Monate verlängerbar.

Chancengleichheit in- und ausländischer Wissenschaftler

Eine weitere wichtige Säule des Gleichstellungsprogramms ist die Chancengleichheit für ausländische Bewerberinnen und Bewerber und die Förderung von internationalen Karrieren. Dazu gehört der Abbau von sprachlichen Barrieren. Die Graduiertenschule finanziert Deutsch- und Englischkurse. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Dissertation im Cotutelle-Verfahren abzuschließen. Zusätzlich bieten die Post-Docs der Graduiertenschule jährlich den Vorbereitungsworkshop "Preparing for a Doctoral Project" an: Sie geben den Teilnehmenden Ratschläge für eine Bewerbung in Deutschland und feilen mit ihnen an den Forschungsexposés. Außerdem unterstützt die Geschäftsführung der Graduiertenschule Promovierende aus dem Ausland bei sämtlichen Behördenangelegenheiten und bietet Hilfe bei der Wohnungssuche.

Gleichstellung von Frauen und Männern

Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist für die Graduiertenschule selbstverständlich. Die Bewerbung von Frauen wird ausdrücklich begrüßt, um den Frauenanteil in der Wissenschaft zu erhöhen. Überdies bietet die Graduiertenschule bedarfsgerecht Fortbildungen zur Unterstützung von Karrieren in der Wissenschaft an.

Förderung Schwerbehinderter

Bei im Wesentlichen gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bevorzugt eingestellt. Bitte weisen Sie ggf. in der Bewerbung auf eine vorliegende Schwerbehinderung hin.