Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 2012 besteht. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Darin spiegelt sich der Anspruch wider, Ost- und Südosteuropa nicht isoliert, sondern in ihren Wechselbeziehungen zu anderen Regionen zu untersuchen. Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert die GS OSES in der zweiten Förderphase von 2012 bis 2017.

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Veranstaltungen

18.12.2017 (18:15 - 19:45)

[Oberseminar München] Michael Nusser (München): "Russlandbilder und -politik der Bayerischen Volkspartei (BVP) 1918-1923/24" / Philipp Türmer (München): Beziehungen der DDR zur Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Die Jahre 1960 bis 1975"

Am 18. Dezember werden im Oberseminar zur Osteuropäischen Geschichte der LMU München unter der Leitung von Prof. Dr. Igor Narskij und Prof. Dr. Martin Schulze Wessel zwei im Entstehen begriffene Masterarbeiten präsentiert. Michael Nusser (München) trägt zum Thema "Russlandbilder und -politik der Bayerischen Volkspartei (BVP) 1918-1923/24" vor. Philipp Türmers (München) Vortrag beschäftigt sich "Beziehungen der DDR zur Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Die Jahre 1960 bis 1975".

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19.12.2017 (16:15 - 18:00)

[Forschungskolloquium Regensburg] Prof. Dr. Hans-Henning Hahn (Oldenburg): "Vom exotischen Freiheitshelden zum katholischen Anarchisten – die Polen in der deutschen Wahrnehmung des 19. Jahrhunderts"

Am 19. Dezember 2017 referiert Prof. Dr. Hans-Henning Hahn (Oldenburg) im Rahmen des Forschungskolloquiums des Lehrstuhls für Europäische Geschichte der Universität Regensburg von Prof. Dr. Rainer Liedtke zum Thema "Vom exotischen Freiheitshelden zum katholischen Anarchisten – die Polen in der deutschen Wahrnehmung des 19. Jahrhunderts".

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19.12.2017 (18:00 - 19:30)

[Ringvorlesung München] Anke Hennig (Berlin/London): "Revolutionäre Dinge"

Am 19. Dezember ist Dr. Anke Hennig (Berlin/London) zu Gast in der Ringvorlesung "Russland 1917. Literatur und Kunst vor und nach der Revolution", die vom Institut für Slavische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität veranstaltet wird. Sie trägt zum Thema "Revolutionäre Dinge" vor.

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19.12.2017 (21:00 - 23:30)

[Filmreihe München] "Lenin v 1918 godu" (Lenin 1918)

Im Rahmen der Filmreihe "Die Oktoberrevolution im Film" wird am 19. Dezember der Film "Lenin v 1918 godu" (Lenin 1918) im Filmmuseum München gezeigt. Die Reihe wird vom Institut für Slavische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München organisiert. Prof. Dr. Riccardo Nicolosi (München), Principal Investigator der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, hält den Einführungsvortrag.

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Aktuelles

15.12.2017 09:37

Philipp Tvrdinić erhält Preis des polnischen Botschafters

Am 13. Dezember 2017 hat Philipp Tvrdinić, Doktorand der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München, für seine an der Ludwig-Maximilians-Universität München verfasste Masterarbeit zum Thema "Das Monster als Figur des Dritten. Andrzej Sapkowskis Wiedźmin in Prosatexten und Computerspielen" einen Preis des polnischen Botschafters in der Bundesrepublik erhalten.

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13.12.2017 09:05

Which Commemorative Models Help? A Case Study from Post-Yugoslavia

Ein Aufsatz der Regensburger Doktorandin der Graduiertenschule, Jacqueline Nießer, über die RECOM-Initiative zur Aufarbeitung der Kriegsverbrechen in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens ist soeben online veröffentlicht worden. Er ist Teil des von Mischa Gabowitsch in der Reihe "Palgrave Macmillan Memory Studies" herausgegebenen Bandes "Replicating Atonement Foreign Models in the Commemoration of Atrocities", der Anfang 2018 auch gedruckt erscheinen wird.

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12.12.2017 12:31

Kasachische Doktorandin zu Gast in München

Die Graduiertenschule heißt im November und Dezember 2017 Zhuldyz Bassygariyeva als Gastdoktorandin willkommen. Die kasachische Politikwissenschaftlerin der Al-Farabi Kazakh National University in Almaty hält sich für einen Forschungsaufenthalt in München auf. Ihr Promotionsprojekt mit dem Titel "Features and factors of social and political protests in Kazakhstan" wird von Dr. Martin Brusis, Postdoc und Principal Investigator der Graduiertenschule, zweitbetreut.

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07.12.2017 15:12

Warum ist uns der Osten so fremd? Martin Schulze Wessel im TV-Gespräch

Warum ist uns der Osten so fremd? Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und Professor für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München, war in der ARD-alpha-Gesprächssendung Campus DISKURS zu Gast und stellte sich den Fragen von Martin Possel.

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