Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 2012 besteht. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Darin spiegelt sich der Anspruch wider, Ost- und Südosteuropa nicht isoliert, sondern in ihren Wechselbeziehungen zu anderen Regionen zu untersuchen. Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert die GS OSES in der zweiten Förderphase von 2012 bis 2019.

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Veranstaltungen

13.12.2018 (14:00 - 16:00)

[Vortrag Regensburg] Eva Schwab (Budapest): "(De-)regulating the specter of waste: Work, non-work and urban citizenship in Serbia since late socialism"

Eva Schwab (Budapest) spricht am Donnerstag, dem 13. Dezember 2018, in Regensurg zum Thema "(De-)regulating the specter of waste: Work, non-work and urban citizenship in Serbia since late socialism". Der Vortrag findet in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost‐ und Südosteuropastudien im Rahmen des Forschungslabors "Geschichte und Sozialanthropologie Südost- und Osteuropas" des Lehrstuhls für Geschichte Südost‐ und Osteuropas an der Universität Regensburg und des Leibniz-Instituts für Ost‐ und Südosteuropaforschung statt.

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13.12.2018 (16:00 - 18:00)

Katrin Steffen (Lüneburg): "Transnationale Wissensakteure in Polen nach 1918. Nationale Erwartungen und postkoloniale Konstellationen"

Am Donnerstag, dem 13. Dezember 2018, hält Dr. Katrin Steffen im Rahmen des Oberseminars "Perspektiven der Wissenschaftsgeschichte" an der LMU einen Vortrag zum Thema "Transnationale Wissensakteure in Polen nach 1918. Nationale Erwartungen und postkoloniale Konstellationen". Darin beschäftigt sie sich mit den Einflüssen, die nach seiner Unabhängigkeit im Jahr 1918 auf den Polnischen Staat wirkten.

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13.12.2018 (18:15)

[Präsentation München] Dmytro Itkin (Dnipro): Fotoprojekt "Bilder der Heimatstadt. Licht - Dnipro - Schatten"

Das Institut für Slavische Philologie der LMU München lädt am 13. Dezember ein zur Präsentation des Fotoprojekts "Bilder der Heimatstadt. Licht - Dnipro - Schatten" von Dmytro Itkin.

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17.12.2018 (18:00 - 20:00)

[Oberseminar München] Ekaterina Makhotina (Bonn): "Korrektur der Seele. Klosterhaft als soziale Praxis im Russland des 18. Jahrhunderts"

Am Montag, dem 17. Dezember 2018, hält Dr. Ekaterina Makhotina (Bonn), Alumna der Graduiertenschule, im Oberseminar zur Osteuropäischen Geschichte der LMU München einen Vortrag zum Thema "Korrektur der Seele. Klosterhaft als soziale Praxis im Russland des 18. Jahrhunderts". Geleitet wird das Oberseminar von Prof. Dr. Igor Narskij und Prof. Dr. Martin Schulze Wessel.

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Aktuelles

07.12.2018 13:00

Central Asia in Press Photography, 1925–1937: Aufsatz von Helena Holzberger

In der aktuellen Ausgabe des renommierten Journal of Modern European History ist ein Aufsatz von Helena Holzberger, M.A., Doktorandin der Graduiertenschule und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Russland-/Asienstudien der LMU München, erschienen. Er trägt den Titel "National in front of the Camera, Soviet behind it: Central Asia in Press Photography, 1925–1937" und ist Teil des Themenhefts "Photography and Dictatorships in the Twentieth Century".

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07.12.2018 10:30

100. Beitrag im Forschungsblog "Erinnerungskulturen" der Graduiertenschule erschienen

Im Forschungsweblog "Erinnerungskulturen. Erinnerung und Geschichtspolitik im östlichen und südöstlichen Europa" der Graduiertenschule ist der 100. Beitrag erschienen. In dem Jubiläumsbeitrag beleuchtet Dr. Ekaterina Makhotina, Alumna der Graduiertenschule und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn, die Entwicklung der russischen Gedenkstätte Butovo bei Moskau. Auf diesem ehemaligen NKWD-Schießplatz wurden zwischen 1937 und 1938 im Rahmen des "Großen Terrors" der Stalinzeit mehr als 20.000 Menschen ermordet. Wie Makhotina aufzeigt, ist Butovo ein gutes Beispiel für eine russische Gedenkkultur "von unten", die sich unabhängig von staatlichen Geschichtspolitiken entwickelt und diese letztlich sogar beeinflusst.

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06.12.2018 16:21

Nina Weller in der BMBF-Ausschreibung "Kleine Fächer – Große Potenziale" erfolgreich

Dr. Nina Weller, bis April 2018 Postdoktorandin der Graduiertenschule in München, hat im Förderprogramm "Kleine Fächer – Große Potenziale" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgreich eine eigene Postdoc-Stelle eingeworben. Am Lehrstuhl Osteuropäische Literaturen (Prof. Dr. Annette Werberger) der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) wird Weller in den kommenden drei Jahren ein Forschungsprojekt mit dem Titel "Vergangenheit der Gegenwart. Geschichtsbilder, Fiktion und Erinnerung in der belarussischen, russischen und ukrainischen Kultur" bearbeiten. 

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06.12.2018 13:15

Graduiertenschule begrüßt Jasmina Tumbas als Visiting Research Fellow

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien begrüßt Prof. Jasmina Tumbas, Ph.D. als Visiting Research Fellow. Im Dezember 2018 und Januar 2019 ist die Wissenschaftlerin zu Gast in München. Jasmina Tumbas ist Assistant Professor am Department of Global Gender and Sexuality Studies der State University of New York at Buffalo und beschäftigt sich mit feministischer Geschichte und Theorien der Performance-, Körper- und Konzeptkunst. Speziell interessiert sie sich für den sozialistischen Film und für Geschlecht und Sexualität in Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg (v.a. im ehemaligen Jugoslawien) sowie zeitgenössische aktivistische Kunst ethnischer Roma in der Balkanregion.

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