Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 2012 besteht. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Darin spiegelt sich der Anspruch wider, Ost- und Südosteuropa nicht isoliert, sondern in ihren Wechselbeziehungen zu anderen Regionen zu untersuchen. Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert die GS OSES in der zweiten Förderphase von 2012 bis 2019.

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Veranstaltungen

17.10.2018

[Podiumsdiskussion Berlin] "Konflikte in Osteuropa: Wie kann Wissenschaft den politischen und öffentlichen Diskurs schärfen?"

Am Mittwoch, dem 17. Oktober 2018, nimmt Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, Regensburger Sprecher der Graduiertenschule, an der Podiumsdiskussion "Konflikte in Osteuropa: Wie kann Wissenschaft den politischen und öffentlichen Diskurs schärfen?" in Berlin teil. Die Veranstaltung wird vom Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) organisiert.

 

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18.10.2018

[Lesung Regensburg] Nihad Hasanović: "Das andere Bosnien"

Am Donnerstag, dem 18. Oktober 2018, liest der bosnische Autor Nihad Hasanović in Regensburg aus seinem Buch "Leichtes Werk". Im Anschluss findet ein Gespräch statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Jaqueline Nießer, Alumna der Graduiertenschule, die nun am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg arbeitet.

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18.10.2018 (14:00 - 15:30)

[Kolloquium Regensburg] Susan Reid (Loughborough): "Palaces in Our Hearts’: Caring for Khrushchevki"

Am Donnerstag, dem 18. Oktober 2018, heißt die Graduiertenschule Professor Susan Reid, Ph.D. (Loughborough) im Kolloquium in Regensburg willkommen. Reid wird einen Vortrag mit dem Titel "Palaces in Our Hearts': Caring for Khrushchevki" halten.

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22.10.2018 (22.10.2018 - 24.10.2018)

4. Jahrestagung der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission: "Germany and Ukraine in the Second World War"

Vom 22.-24. Oktober 2018 lädt die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission zu ihrer 4. Jahrestagung zum Thema "Germany and Ukraine in the Second World War" in München ein. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Besatzungspolitik in der Ukraine während des Zweiten Weltkriegs. Die Teilnehmer der Konferenz werden sowohl die politische Geschichte der Besatzung als auch deren Auswirkungen auf den Alltag diskutieren. Die Geschichte der interethnischen Beziehungen zwischen Ukrainern und Juden wird ebenfalls zu den diskutierten Themen gehören. Weitere Themen sind Fragen der Kollaboration, Kooperation und des Widerstands sowie die Geschichte der ukrainischen Zwangsarbeit in Deutschland.

 

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Aktuelles

15.10.2018 20:02

[Neuerscheinung]: "Geschichte Jugoslawiens"

"Geschichte Jugoslawiens" lautet der Titel des neuen Buchs von Prof. Dr. Marie-Janine Calic, Principle Investigator der Graduiertenschule. Damit hat sie die erste Gesamtdarstellung in deutscher Sprache seit der Auflösung des Vielvölkerstaates vorgelegt. Warum ist Jugoslawien zerfallen? War der gewaltsame Untergang unvermeidlich? Warum hat der heterogene Staat dann überhaupt so lange überlebt?

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15.10.2018 19:29

[Neuerscheinung]: "Russlands Föderalismus in Putins vierter Amtszeit"

Unter dem Titel  "Russlands Föderalismus in Putins vierter Amtszeit" hat Fabian Burkhardt, Alumnus der Graduiertenschule in München, in Co-Autorenschaft einen Aufsatz in den "Russland-Analysen" Nr. 360 veröffentlicht.

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15.10.2018 16:23

Vergangenheitspolitik im ehemaligen Jugoslawien: Eine Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln

In der Neuen Zürcher Zeitung erschien am 13. Oktober 2018 ein Gastkommentar von Dr. Marie-Janine Calic, Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Principal Investigator der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien. Darin betrachtet sie die gegenwärtige Vergangenheitspolitik in den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens. Die historischen Kontroversen erschienen zuweilen als Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.

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15.10.2018 14:45

Newsletter Nr. 11 der Graduiertenschule erschienen

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien hat zum Wintersemester 2018/19 eine neue Ausgabe ihres halbjährlichen Newsletters veröffentlicht. Newsletter Nr. 11 bietet eine Rückschau auf das vergangene Sommersemester und eine Vorschau auf das Wintersemester. Svea Lehmann und Bajro Murić geben Einblick in ihre Promotionsprojekte; Jan Arend stellt sein Postdoc-Projekt vor.

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