Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 2012 besteht. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Darin spiegelt sich der Anspruch wider, Ost- und Südosteuropa nicht isoliert, sondern in ihren Wechselbeziehungen zu anderen Regionen zu untersuchen. Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert die GS OSES in der zweiten Förderphase von 2012 bis 2019.

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Veranstaltungen

22.01.2018 (14:00 - 16:00)

[Vortrag München] Alfred Gall (Mainz): "Mimesis statt Evidenz: Zum Problem der Erkenntnis bei Stanisław Lem"

Am 22. Januar hält Prof. Dr. Alfred Gall (Mainz) einen Vortrag mit dem Titel "Mimesis statt Evidenz: Zum Problem der Erkenntnis bei Stanisław Lem". Der Vortrag findet im Rahmen des Seminars "Stanisław Lem und die Science-Fiction" von Prof. Dr. Riccardo Nicolosi und Philipp Tvrdinić am Institut für Slavistik der LMU statt.

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22.01.2018 (18:15 - 19:45)

[Oberseminar München] Felix Ackermann (Warschau): "Vom Simultaneum zum Panoptikum. Die Auflassung von Klöstern und die Entstehung moderner Gefängnisse im geteilten Polen-Litauen"

Das Oberseminar zur Osteuropäischen Geschichte der LMU München unter der Leitung von Prof. Dr. Igor Narskij und Prof. Dr. Martin Schulze Wessel begrüßt am 22. Januar Dr. Felix Ackermann (Warschau). Er hält einen Vortrag mit dem Titel "Vom Simultaneum zum Panoptikum. Die Auflassung von Klöstern und die Entstehung moderner Gefängnisse im geteilten Polen-Litauen".

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23.01.2018 (13:30 - 15:00)

[Seminarreihe Regensburg] Oleg Sidorkin (IOS): "The output additionality of R&D subsidies: Evidence from programmes interaction and learning effects"

Am Dienstag, 23. Januar 2018, hält Oleg Sidorkin (Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, IOS) inder Seminarreihe des AB Ökonomie des IOS) einen Vortrag zum Thema "The output additionality of R&D subsidies: Evidence from programmes interaction and learning effects".

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23.01.2018 (18:00 - 20:00)

[Regensburger Vorträge] Felix Ackermann (Warschau): "Eine Europäische Universität in Gefahr. Die belarussische Hochschule im litauischen Exil"

Am Dienstag, den 23. Januar 2018 wird die Reihe "Regensburger Vorträge zum östlichen Europa" im Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung mit einem Vortrag von Dr. Felix Ackermann (Warschau) fortgesetzt; das Thema lautet: "Eine Europäische Universität in Gefahr. Die belarussische Hochschule im litauischen Exil"

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Aktuelles

18.01.2018 15:27

Yuri Slezkine und Kateřina Králová zu Gast an der Graduiertenschule

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien freut sich, Prof. Yuri Slezkine, PhD, und PhDr. Kateřina Králová, PhD, als Gastwissenschaftler in München beziehungsweise Regensburg willkommen zu heißen. Slezkine ist als "LMU-UCB Research in the Humanities"-Fellow von Januar bis April 2018 Gastprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Graduiertenschule. Králová ist im Januar und Juli 2018 Visiting Research Fellow der Graduiertenschule in Regensburg.

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18.01.2018 13:10

Neuerscheinung: Populism the Serbian Way

Serbien als Orientierungshilfe für Westeuropa? In Sachen Populismus und dessen Auswirkungen schon, wie Prof. Dubravka Stojanović, PhD, Honorary Research Associate der Graduiertenschule, in ihrem neuen Buch darlegt. Der unter anderem während ihrer Zeit als Gastwissenschaftlerin der Graduiertenschule in Regensburg entstandene Essayband zeigt die Entstehung und die Mechanismen des serbischen Populismus auf. In Zeiten des aufstrebenden Populismus in Westeuropa und den USA gewinnt das Buch durch die Einordnung in den europäischen Kontext an besonderer Aktualität.

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17.01.2018 16:32

Neuerscheinung: Performance Art in the Second Public Sphere

Der Sammelband „Performance Art in the Second Public Sphere“, herausgegeben von Katalin Cseh-Varga und Adam Czirak beschäftigt sich mit den künstlerischen Netzwerken mehrerer Staaten des östlichen Europa in der Zeit des Sozialismus. Er untersucht erstmals interdisziplinär die Ausprägungen performativer Kunst sowie die verschiedenen künstlerischen Formen und Diskurse, die sich unter der Zensur entwickeln konnten. Dem Buch ging bereits die Konferenz "Performing Art in the Second Public Sphere" im Mai 2014 voraus.

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17.01.2018 13:14

Neuerscheinung: Degeneration erzählen. Literatur und Psychiatrie im Russland der 1880er und 1890er Jahre

Um Degenerationserzählungen der russische Literatur des fin de siécle geht es in „Degeneration erzählen. Literatur und Psychiatrie im Russland der 1880er und 1890er Jahre“ von Riccardo Nicolosi. Die Faszination und Breite von Verfallserzählungen, die er darin aufzeigt, speiste sich auch aus der Wechselbeziehungen zwischen Literatur und psychiatrischen Fallstudien. Neben wenig bekannten Austauschbeziehungen zwischen den Größen der russischen Literatur und ihren unbekannten Kollegen werden auch neue Querverbindungen im gesamteuropäischen Kontext aufgezeigt.

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