Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 2012 besteht. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Darin spiegelt sich der Anspruch wider, Ost- und Südosteuropa nicht isoliert, sondern in ihren Wechselbeziehungen zu anderen Regionen zu untersuchen. Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert die GS OSES in der zweiten Förderphase von 2012 bis 2017.

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Veranstaltungen

23.11.2017 (23.11.2017 - 24.11.2017)

[Tagung München] "Wege der Transition / der Transformation. Lokale Gemeinschaften in Südosteuropa im Übergang zu Nationalstaaten nach dem Ersten Weltkrieg"

Vom 23. bis 24. November 2017 veranstalten das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, das Politikatörténeti intézet, die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und das Collegium Carolinum in München die Tagung "Wege der Transition / der Transformation. Lokale Gemeinschaften in Südosteuropa im Übergang zu Nationalstaaten nach dem Ersten Weltkrieg".

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24.11.2017 (24.11.2017 - 25.11.2017)

[Workshop München] Growth and Redistribution in Limited Access Orders

Am 24. und 25. November findet am Institut für Soziologie der LMU München im Lehrbereich "Gesellschaften Osteuropas" der internationale Workshop "Growth and Redistribution in Limited Access Orders" statt. Während des Workshops werden Wissenschaftler aus Deutschland, Russland und den USA diskutieren, wie sich das Konzept der "Limited Access Orders" von Douglas North, John Wallis and Barry Weingast auf die Gesellschaften Osteuropas anwenden lässt. Der Workshop wird von Prof. Dr. Alexander Libman (München), Principal Investigator der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, und Dr. Michael Rochlitz (München) organisiert.

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27.11.2017 (18:15 - 19:45)

[Oberseminar München] Lukas Becht (München): "Von perspektivischer Planung zu strategischer Anpassung. Zukunftsforschung in der polnischen Systemtransformation 1980-2000"

Am 27. November trägt Lukas Becht, M.A. (München) zum Thema "Von perspektivischer Planung zu strategischer Anpassung. Zukunftsforschung in der polnischen Systemtransformation 1980-2000" vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Oberseminars zur Osteuropäischen Geschichte der LMU München unter der Leitung von Prof. Dr. Igor Narskij und Prof. Dr. Martin Schulze Wessel statt.

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27.11.2017 (19:00 - 20:30)

[Vortrag München] Philipp Tvrdinić (München): "Stanisław Lem - Übervater der polnischen Science Fiction"

Am 27. November stellt Philipp Tvrdinić, Doktorand der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, sein aktuelles Forschungsprojekt in der Deutsch-Polnischen Gesellschaft München e.V. vor. Der Titel seines Vortrags, in dem er Lems Verbindungen zur Kybernetik nachgehen wird, lautet: "Stanisław Lem - Übervater der polnischen Science Fiction".

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Aktuelles

22.11.2017 14:16

Anschlag auf die europäische Universitätsidee

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist ein Beitrag von Martin Schulze Wessel, Münchner Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, erschienen. Darin nimmt er Stellung zur unverändert dramatischen Lage der politischem Druck ausgesetzten Central European University in Budapest und der European University in Sankt Petersburg. Schulze Wessel fordert insbesondere die Universitätsleitungen im westlichen Europa dazu auf, am Schicksal der beiden exzellenten Hochschulen in Osteuropa stärker Anteil zu nehmen.

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22.11.2017 11:25

Urteil gegen Ratko Mladić: Marie-Janine Calic im Interview

Kurz vor Verkündung des Urteils im UN-Kriegsverbrechertribunal gegen den ehemaligen serbischen General Ratko Mladić gab Prof. Dr. Marie-Janine Calic, Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitglied der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, am 22. November 2017 Liane von Billerbeck im Radioprogramm Deutschlandfunk Kultur ein Interview.

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20.11.2017 15:21

Neuerscheinung: Wasserträume und Wasserräume im Staatssozialismus

"Wasserträume und Wasserräume im Staatssozialismus. Ein umwelthistorischer Vergleich anhand der tschechoslowakischen und rumänischen Wasserwirtschaft 1948–1989" lautet der Titel des soeben im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erschienenen Monografie von Arnošt Štanzel. Die Studie, in der die Pläne zur Wassernutzung der kommunistischen Regime in der Tschechoslowakei und Rumänien als Beitrag zur Modernisierung beider Staaten untersucht werden, ist der achte Band der Reihe "Schnittstellen. Studien zum östlichen und südöstlichen Europa".

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20.11.2017 14:40

"Epistemological eclecticism": Beitrag von Čarna Brković

In der "online first"-Sektion internationalen Fachzeitschrift "Anthropological Theory" ist ein Beitrag von Dr. Čarna Brković erschienen. Die Regensburger Postdoktorandin der Graduiertenschule widmet sich im Aufsatz "Epistemological eclecticism: Difference and the ‘Other’ in the Balkans and beyond" der anthropologischen Wissensproduktion.

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