Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 2012 besteht. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Darin spiegelt sich der Anspruch wider, Ost- und Südosteuropa nicht isoliert, sondern in ihren Wechselbeziehungen zu anderen Regionen zu untersuchen. Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert die GS OSES in der zweiten Förderphase von 2012 bis 2019.

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Veranstaltungen

22.10.2018 (22.10.2018 - 24.10.2018)

4. Jahrestagung der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission: "Germany and Ukraine in the Second World War"

Vom 22.-24. Oktober 2018 lädt die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission zu ihrer 4. Jahrestagung zum Thema "Germany and Ukraine in the Second World War" in München ein. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Besatzungspolitik in der Ukraine während des Zweiten Weltkriegs. Die Teilnehmer der Konferenz werden sowohl die politische Geschichte der Besatzung als auch deren Auswirkungen auf den Alltag diskutieren. Die Geschichte der interethnischen Beziehungen zwischen Ukrainern und Juden wird ebenfalls zu den diskutierten Themen gehören. Weitere Themen sind Fragen der Kollaboration, Kooperation und des Widerstands sowie die Geschichte der ukrainischen Zwangsarbeit in Deutschland.

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25.10.2018 (25.10.2018 - 27.10.2018)

Jahrestagung 2018

Studying East and Southeast Europe as Area Studies:
Paradigms - Themes - Methods for the 21st Century

Die fünfte Jahrestagung der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien wird vom 25. bis 27. Oktober 2018 am Historischen Kolleg in München stattfinden. Gegenstand der Jahrestagung werden Paradigmen, Themen und Methoden der Ost- und Südosteuropastudien als Regionalwissenschaft für das 21. Jahrhundert sein.

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25.10.2018 (25.10.2018 13:30 - 26.10.2018 14:00)

[Tagung München] "Kulturtransfer und auswärtige Kulturpolitik. Akteure und Faktoren polnisch-deutscher Beziehungen 1949–1990"

Am 25. und 26. Oktober findet in München eine Tagung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte zum Thema "Kulturtransfer und auswärtige Kulturpolitik. Akteure und Faktoren polnisch-deutscher Beziehungen 1949–1990" statt.

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25.10.2018 (14:00 - 16:00)

[Vortrag Regensburg] Vedran Obućina (Rijeka/Regensburg): "Religion-based reconciliation: How the clergy increases the role of religion in finding peace. A case-study of ex-Yugoslav conflicts."

Am Donnerstag, dem 25. Oktober 2018, hält Vedran Obućina (Rijeka/Regensburg) in Regensburg einen Vortrag zum Thema "Religion-based reconciliation: How the clergy increases the role of religion in finding peace. A case-study of ex-Yugoslav conflicts". Der Vortrag findet im Rahmen des Forschungslabors "Geschichte und Sozialanthropologie Südost- und Osteuropas" des Lehrstuhls für Geschichte Südost‐ und Osteuropas an der Universität Regensburg und des Leibniz-Instituts für Ost‐ und Südosteuropaforschung statt, sowie in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost‐ und Südosteuropastudien.

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Aktuelles

18.10.2018 10:37

"(De-)constructing Central Europe" - Kai Johann Willms auf Tagung in Frankfurt (Oder)/Słubice

Vom 18. bis 20. Oktober findet an der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und am Collegium Polonicum in der polnischen Nachbarstadt Słubice die Konferenz "(De-)constructing Central Europe: From Mitteleuropa to Visions of a Common Europe, 1918–2018" statt. Am Panel "Discourses on the Central Europe Debate II" nimmt u.a. der Münchner Doktorand der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien Kai Johann Willms teil und präsentiert unter dem Titel „Constructing (East) Central Europe in Exile: The Scholarly and Political Activities of Polish Émigré Scholars in the US after 1945“ Teile seines Promotionsprojektes. Darin untersucht er die Selbstpositionierungen polnischer Wissenschaftler, die sich im Kalten Krieg bemühten, Ostmitteleuropa als eigenständige historische Region in der westlichen Forschung zu etablieren.

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16.10.2018 11:40

Junior Researcher in Residence: Berenika Szymanski-Düll am CAS der LMU München

Dr. Berenika Szymanski-Düll, Akademische Rätin am Lehrstuhl für Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und Affiliated Researcher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, ist im Wintersemester 2018/19 Junior Researcher in Residence am Center for Advanced Studies (CAS) der LMU München.

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15.10.2018 20:02

Neuerscheinung: Marie-Janine Calics "Geschichte Jugoslawiens"

"Geschichte Jugoslawiens" lautet der Titel des neuen Buchs von Prof. Dr. Marie-Janine Calic, Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Principal Investigator der Graduiertenschule. Sie legte damit die erste Gesamtdarstellung der Geschichte der Westbalkanregion seit der Auflösung des Vielvölkerstaates in deutscher Sprache vor. Warum ist Jugoslawien zerfallen? War der gewaltsame Untergang unvermeidlich? Warum hat der heterogene Staat dann überhaupt so lange überlebt?

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15.10.2018 19:29

Neuerscheinung: "Russlands Föderalismus in Putins vierter Amtszeit"

Unter dem Titel "Russlands Föderalismus in Putins vierter Amtszeit" hat Fabian Burkhardt, Alumnus der Graduiertenschule in München, in Co-Autorenschaft einen Aufsatz in den "Russland-Analysen" Nr. 360 veröffentlicht.

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