Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 2012 besteht. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Darin spiegelt sich der Anspruch wider, Ost- und Südosteuropa nicht isoliert, sondern in ihren Wechselbeziehungen zu anderen Regionen zu untersuchen. Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert die GS OSES in der zweiten Förderphase von 2012 bis 2019.

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Veranstaltungen

19.12.2018 (10:30 - 14:30)

[Begrüßungsfeier München]: Begrüßung der neu assoziierten Promovierenden der Graduiertenschule und des 15. Jahrgangs des Elitestudiengangs Osteuropastudien

Am 19. Dezember 2018 begrüßen die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und der Elitestudiengang Osteuropastudien in einer gemeinsamen Feier die neu assoziierten Promovierenden der Graduiertenschule und die Studierenden des 15. Jahrgangs des Elitestudiengangs in München.

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19.12.2018 (12:00 - 14:00)

[Kolloquium München] Jasmina Tumbas (Buffalo, NY): "Ethnic Roma in Fortress Europe: Art and Resistance Beyond Citizenship"

Am Mittwoch, dem 19. Dezember 2018, heißt die Graduiertenschule im Rahmen der gemeinsamen Begrüßungsfeier mit dem Elitestudiengang Osteuropastudien Professor Jasmina Tumbas, Ph.D. (Buffalo, NY) in München willkommen. Tumbas, die im Dezember 2018 und Januar 2019 Visiting Research Fellow an der Graduiertenschule ist, steuert den festlichen Kolloquiumsvortrag bei und referiert zum Thema "Ethnic Roma in Fortress Europe: Art and Resistance Beyond Citizenship".

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20.12.2018 (14:00 - 16:00)

[Vortrag Regensburg] Victor Petrov (Knoxville): "Welcome to Cyberia. Bulgarian modernisation, computers, and the world 1967-1989"

Victor Petrov, Ph.D. (Knoxville) spricht am Donnerstag, dem 20. Dezember 2018, in Regensburg zum Thema "Welcome to Cyberia. Bulgarian modernisation, computers, and the world 1967-1989". Der Vortrag findet im Rahmen des Forschungslabors "Geschichte und Sozialanthropologie Südost- und Osteuropas" statt. Das Forschungslabor ist ein Gemeinschaftsprojekt des Lehrstuhls Geschichte Südost- und Osteuropas an der Universität Regensburg und des Leibniz-Instituts für Ost‐ und Südosteuropaforschung in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost‐ und Südosteuropastudien.

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20.12.2018 (16:00 - 18:00)

[Oberseminar München] Lisa Hellman (Berlin): "The knitting instructor of the Dzungar court: 18th-century Swedish prisoners of war in the Central Asian borderlands"

Das Oberseminar zur Geschichte Russlands und Asiens des Lehrstuhls für Russland-/Asienstudien unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Renner begrüßt am Donnerstag, dem 20. Dezember 2018, Lisa Hellman, Ph.D. (Berlin). Sie trägt zum Thema "The knitting instructor of the Dzungar court: 18th-century Swedish prisoners of war in the Central Asian borderlands" vor.

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Aktuelles

14.12.2018 11:15

COURAGE-Handbuch erschienen

Im November erschien in Budapest das "Handbook of Courage" - ein Ergebnis eines im "Horizon 2020"-Programm der Europäischen Union geförderten Projekts zum Erbe des kulturellen Widerstands in den post-sozialistischen Ländern Europas. Seitens der Graduiertenschule waren Ulf Brunnbauer und Jacqueline Nießer führend beteiligt.

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13.12.2018 16:25

Deutschland - Ukraine: 100 Jahre diplomatische Beziehungen

100 Jahre nach der ersten völkerrechtlichen Anerkennung der Ukraine durch Deutschland beleuchten die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland am 13. Dezember 2018 in einer gemeinsamen Veranstaltung in Berlin die Geschichte und aktuelle Herausforderungen der Ukrainisch-Deutschen Beziehungen. An dem "Europaforum" in der KAS-Akademie nimmt auch Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Münchner Sprecher der Graduiertenschule und Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission, teil.

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07.12.2018 13:00

Central Asia in Press Photography, 1925–1937: Aufsatz von Helena Holzberger

In der aktuellen Ausgabe des renommierten Journal of Modern European History ist ein Aufsatz von Helena Holzberger, M.A., Doktorandin der Graduiertenschule und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Russland-/Asienstudien der LMU München, erschienen. Er trägt den Titel "National in front of the Camera, Soviet behind it: Central Asia in Press Photography, 1925–1937" und ist Teil des Themenhefts "Photography and Dictatorships in the Twentieth Century".

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07.12.2018 10:30

100. Beitrag im Forschungsblog "Erinnerungskulturen" der Graduiertenschule erschienen

Im Forschungsweblog "Erinnerungskulturen. Erinnerung und Geschichtspolitik im östlichen und südöstlichen Europa" der Graduiertenschule ist der 100. Beitrag erschienen. In dem Jubiläumsbeitrag beleuchtet Dr. Ekaterina Makhotina, Alumna der Graduiertenschule und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn, die Entwicklung der russischen Gedenkstätte Butovo bei Moskau. Auf diesem ehemaligen NKWD-Schießplatz wurden zwischen 1937 und 1938 im Rahmen des "Großen Terrors" der Stalinzeit mehr als 20.000 Menschen ermordet. Wie Makhotina aufzeigt, ist Butovo ein gutes Beispiel für eine russische Gedenkkultur "von unten", die sich unabhängig von staatlichen Geschichtspolitiken entwickelt und diese letztlich sogar beeinflusst.

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