Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 2012 besteht. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Darin spiegelt sich der Anspruch wider, Ost- und Südosteuropa nicht isoliert, sondern in ihren Wechselbeziehungen zu anderen Regionen zu untersuchen. Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert die GS OSES in der zweiten Förderphase von 2012 bis 2019.

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Veranstaltungen

17.01.2018 (12:15 - 13:45)

[Kolloquium München] Yuri Slezkine (Berkeley): "The House of Government: A Saga of the Russian Revolution"

Am 17. Januar 2018 heißt die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien den renommierten Osteuropahistoriker Prof. Yuri Slezkine, Ph.D. (Berkeley) in ihrem Münchner Kolloquium willkommen. Slezkine wird von 12-14 Uhr c.t. im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München über "The House of Government: A Saga of the Russian Revolution" sprechen. Die Veranstaltung findet zugleich im Rahmen der Reihe "Berkeley Lecture" des Centers for Advanced Studies der LMU München statt.

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17.01.2018 (18:15 - 19:45)

[Vortrag München] Urs Matthias Zachmann (Berlin): "Weaponising Particularism: Japan’s Critique of Western International Law in the Asia-Pacific War and its Aftermath"

Am 17. Januar hält Prof. Urs Matthias Zachmann (Berlin) an der Ludwig-Maximilians-Universität München einen Vortrag mit dem Titel "Weaponising Particularism: Japan’s Critique of Western International Law in the Asia-Pacific War and its Aftermath". Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "Global Intellectual History as Political and Ethical Critique" statt, die im Wintersemester 2017/18 von Dr. Milinda Banerjee (LMU Research Fellow am Japan Zentrum) organisiert wird.

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18.01.2018 (14:00 - 16:00)

[Forschungskolloquium Regensburg] Felicitas Fischer von Weikersthal (Heidelberg): "'Terrorists of Unhappy Russia' und die Mobilisierung der amerikanischen Öffentlichkeit"

Im Forschungskolloquium "Geschichte und Sozialanthropologie Südost- und Osteuropas" der Universität Regensburg hält Felicitas Fischer von Weikersthal (Heidelberg) am 18. Januar 2018 einen Vortrag mit dem Titel "'Terrorists of Unhappy Russia' und die Mobilisierung der amerikanischen Öffentlichkeit".

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22.01.2018 (14:00 - 16:00)

[Vortrag München] Alfred Gall (Mainz): "Mimesis statt Evidenz: Zum Problem der Erkenntnis bei Stanisław Lem"

Am 22. Januar hält Prof. Dr. Alfred Gall (Mainz) einen Vortrag mit dem Titel "Mimesis statt Evidenz: Zum Problem der Erkenntnis bei Stanisław Lem". Der Vortrag findet im Rahmen des Seminars "Stanisław Lem und die Science-Fiction" von Prof. Dr. Riccardo Nicolosi und Philipp Tvrdinić am Institut für Slavistik der LMU statt.

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Aktuelles

17.01.2018 16:32

Neuerscheinung: Performance Art in the Second Public Sphere

Der Sammelband „Performance Art in the Second Public Sphere“, herausgegeben von Katalin Cseh-Varga und Adam Czirak beschäftigt sich mit den künstlerischen Netzwerken mehrerer Staaten des östlichen Europa in der Zeit des Sozialismus. Er untersucht erstmals interdisziplinär die Ausprägungen performativer Kunst sowie die verschiedenen künstlerischen Formen und Diskurse, die sich unter der Zensur entwickeln konnten. Dem Buch ging bereits die Konferenz "Performing Art in the Second Public Sphere" im Mai 2014 voraus.

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17.01.2018 13:14

Neuerscheinung: Degeneration erzählen. Literatur und Psychiatrie im Russland der 1880er und 1890er Jahre

Um Degenerationserzählungen der russische Literatur des fin de siécle geht es in „Degeneration erzählen. Literatur und Psychiatrie im Russland der 1880er und 1890er Jahre“ von Riccardo Nicolosi. Die Faszination und Breite von Verfallserzählungen, die er darin aufzeigt, speiste sich auch aus der Wechselbeziehungen zwischen Literatur und psychiatrischen Fallstudien. Neben wenig bekannten Austauschbeziehungen zwischen den Größen der russischen Literatur und ihren unbekannten Kollegen werden auch neue Querverbindungen im gesamteuropäischen Kontext aufgezeigt.

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16.01.2018 14:39

Neuerscheinung: Re-Orientierung - Kontexte zeitgenössischer Kunst in der Türkei und unterwegs

„Re-Orientierung. Kontexte zeitgenössischer Kunst in der Türkei und unterwegs“ heißt der im Dezember 2017 erschienene Sammelband von Burcu Dogramaci, Mitglied der Graduiertenschule, und Marta Smolińska, Honorary Research Associate der Graduiertenschule. Der Band zeichnet zum einen die Entwicklung politischer Kunst in der Türkei seit den 1960er Jahren und deren Beschäftigung mit der eigenen Geschichte nach, zum anderen beschäftigt er sich mit den internationalen Verflechtungen türkischer Künstler. Prof. Dr. Christoph Neumann, ebenfalls Mitglied der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, ist mit einem Artikel über Genozid an den Armeniern und dessen Rezeption in der türkischen Kunst vertreten.

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11.01.2018 15:33

50 Jahre Prager Frühling: Martin Schulze Wessel im Interview

Vor 50 Jahren, Anfang Januar 1968, leitete das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KSČ) mit der Berufung Alexander Dubčeks zum Ersten Sekretär der KSČ eine Reformphase ein. Besser bekannt als Prager Frühling entstand bald das Versprechen eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz". Doch wie hat man sich die damalige Situation im Land vorzustellen? Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, gab seine Einschätzungen in einem Beitrag des Deutschlandfunks.

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