Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 2012 besteht. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Darin spiegelt sich der Anspruch wider, Ost- und Südosteuropa nicht isoliert, sondern in ihren Wechselbeziehungen zu anderen Regionen zu untersuchen. Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert die GS OSES in der zweiten Förderphase von 2012 bis 2019.

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Veranstaltungen

16.09.2018 (16.09.2018 - 22.09.2018)

Sommerschule 2018

"THE LIQUID CITY. Adriatic Life-worlds in Transformation": Die gemeinsame Sommerschule der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien und des Masterstudiengangs Osteuropastudien wird sich 2018 aus interdisziplinärer Perspektive mit verschiedenen Aspekten des Lebens an und mit dem (Mittel-)Meer beschäftigen. Die Sommerschule findet vom 16. bis 22. September 2018 in der kroatischen Hafenstadt Rijeka statt. Kooperationspartner vor Ort ist die Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Rijeka.

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20.09.2018 (19:00 - 21:00)

[Podiumsdiskussion München] "80 Jahre Münchner Abkommen"

Am 20. September 2018 veranstalten das Collegium Carolinum e. V. - Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei, das NS-Dokumentationszentrum und das Tschechische Zentrum München zu einer Podiusmdiskussion zum Thema "80 Jahre Münchner Abkommen" ein. Die Kooperationsveranstaltung nimmt den Jahrestag des Münchner Abkommens von 1938 zum Anlass, um über dessen Entstehungskontexte und Auswirkungen zu diskutieren.

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08.10.2018 (08.10.2018 - 10.10.2018)

[München] Workshop "Die Universitätsfrage in Kaukasien und Zentralasien"

Vom 8. bis 10. Oktober 2018 veranstalten Arpine Maniero und die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München eine Konferenz zum Thema "Die Universitätsfrage in Kaukasien und Zentralasien von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu den ersten Universitätsgründungen".

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11.10.2018 (11.10.2018 - 13.10.2018)

[Tagung München] "Wege und Kontaktzonen. Kunstmobilität und -austausch in Ostmittel- und Nordosteuropa"

Vom 11. bis zum 13. Oktober 2018 findet im Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) in München die internationale Tagung "Wege und Kontaktzonen. Kunstmobilität und -austausch in Ostmittel- und Nordosteuropa" statt. Mit diesem Thema werden sich in diesem Rahmen sowohl die 26. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger als auch das Homburger Gespräch der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung und die Fachtagung des Instituts für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München beschäftigen.

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Aktuelles

16.08.2018 11:51

"Die Fehler wiederholen sich". Ulf Brunnbauer im Gespräch mit der Zeitung "Glas Istre"

Unter dem Titel "Greške se ponavljaju: Uljanik se nije previše maknuo od socijalizma" [= Die Fehler wiederholen sich. Uljanik hat sich nicht genug vom Sozialismus befreit] interviewte die Zeitung "Glas Istre" den Regensburger Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, zu seinem aktuellen Forschungsprojekt.

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14.08.2018 08:50

Radio-Tipp: "Eiszeit: Die Niederschlagung des Prager Frühlings" am 15. August

Am Mittwoch, dem 15. August 2018, sendet das Radioprogramm "Bayern 2" des Bayerischen Rundfunks ab 18 Uhr das Feature "Eiszeit: Die Niederschlagung des Prager Frühlings im August 1968" zum 50. Jahrestag des Endes des "Prager Frühlings". Zu hören ist unter anderem Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Professor für Osteuropäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, der die großen historischen Entwicklungen rund um das dramatische Jahr 1968 in der Tschechoslowakei skizziert.

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14.08.2018 07:51

"Pražské jaro" - Martin Schulze Wessels Buch zum Prager Frühling auf Tschechisch erschienen

Die vielfach gelobte Gesamtdarstellung "Der Prager Frühling. Aufbruch in eine neue Welt" von Martin Schulze Wessel, Münchner Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, liegt nun auch in tschechischer Übersetzung vor: "Pražské jaro: Průlom do nového světa" ist im August, genau 50 Jahre nach dem Ende des "Prager Frühlings", im Argo Verlag erschienen. Die Reformen des Jahre 1968 hatten in der Tschechoslowakei damals die Hoffnung aufkommen lassen, dass ein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" möglich sei. Die Aufbruchsstimmung endete jedoch mit der gewaltsamen Niederschlagung durch Truppen des Warschauer Paktes.

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13.08.2018 09:47

Neuerscheinung: "Was ist ein Unternehmen – und wenn ja wie viele? Eine Organisationsgeschichte unternehmerischer Grenzverschiebungen"

Unter dem Titel "Was ist ein Unternehmen – und wenn ja wie viele? Eine Organisationsgeschichte unternehmerischer Grenzverschiebungen" hat Peter Wegenschimmel, Doktorand der Graduiertenschule in Regensburg, einen Aufsatz in der Zeitschrift "Arbeits- und Industriesoziologische Studien" veröffentlicht. Er analysiert mit einem organisationsgeschichtlichen Ansatz die sich verändernden Organisationsformen und Unternehmensgrenzen der beiden Pariser Kommunen und Uljanik im Spätsozialismus.

 

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