Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, die seit Oktober 2012 besteht. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Darin spiegelt sich der Anspruch wider, Ost- und Südosteuropa nicht isoliert, sondern in ihren Wechselbeziehungen zu anderen Regionen zu untersuchen. Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert die GS OSES in der zweiten Förderphase von 2012 bis 2019.

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Veranstaltungen

16.01.2018 (13:30 - 15:00)

[Seminarreihe Regensburg] Michael Rochlitz (München): "Independent Media and Elections: Experimental Evidence from Russia"

Am Dienstag, 16. Januar 2018, hält Michael Rochlitz (LMU München) in der der Seminarreihe des AB Ökonomie am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) einen Vortrag zum Thema "Independent Media and Elections: Experimental Evidence from Russia".

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16.01.2018 (18:00 - 19:30)

[Ringvorlesung München] Susanne Strätling (München): "Die Avantgarde revidieren? Spurensuchen um 1917 zwischen Auge, Ohr und Hand"

Prof. Dr. Susanne Strätling (München), Professorin für Komparatistik an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und Principal Investigator der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, hält am 16. Januar 2018 einen Vortrag zum Thema "Die Avantgarde revidieren? Spurensuchen um 1917 zwischen Auge, Ohr und Hand". Der Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung "Russland 1917. Literatur und Kunst vor und nach der Revolution" statt, die vom Institut für Slavische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität veranstaltet wird.

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16.01.2018 (18:15 - 19:45)

[Forum München] Martin Schulze Wessel (München): "Russland als imperiale Macht und als Nationalstaat - eine historische Einordnung"

Über "Russland als imperiale Macht und als Nationalstaat – eine historische Einordnung" wird Prof. Dr. Martin Schulze Wessel (München), Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, am 16. Januar 2018 referieren. Der Vortrag bildet den Auftakt zur Reihe "Russland zwischen Imperium und Nation. Geschichte und Gegenwart einer spannungsreichen Beziehung", die die Graduiertenschule zusammen mit der Offenen Akademie der Münchner Volkshochschule sowie in Kooperation mit der Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde in München veranstaltet.

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16.01.2018 (18:15 - 19:45)

[Oberseminar München] Jörn Happel (Basel): "Asiatische Reiter, bolschewistische Monster. Europas Urangst vor dem Osten"

Am 16. Januar hält Dr. Jörn Happel (Basel) einen Vortrag in einer gemeinsamen Sitzung des Oberseminars zur Geschichte Russlands und Asiens des Lehrstuhls für Russland-/Asienstudien unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Renner sowie des Oberseminars zur Osteuropäischen Geschichte unter der Leitung von Prof. Dr. Igor Narskij und Prof. Dr. Martin Schulze Wessel. Happel referiert zum Thema "Asiatische Reiter, bolschewistische Monster. Europas Urangst vor dem Osten".

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Aktuelles

16.01.2018 14:39

Neuerscheinung: Re-Orientierung - Kontexte zeitgenössischer Kunst in der Türkei und unterwegs

„Re-Orientierung. Kontexte zeitgenössischer Kunst in der Türkei und unterwegs“ heißt der im Dezember 2017 erschienene Sammelband von Burcu Dogramaci, Mitglied der Graduiertenschule, und Marta Smolinska, Honorary Research Associate der Graduiertenschule. Der Band zeichnet zum einen die Entwicklung politischer Kunst in der Türkei seit den 1960er Jahren und deren Beschäftigung mit der eigenen Geschichte nach, zum anderen beschäftigt er sich mit den internationalen Verflechtungen türkischer Künstler. Prof. Dr. Christoph Neumann, ebenfalls Mitglied der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, ist mit einem Artikel über Genozid an den Armeniern und dessen Rezeption in der türkischen Kunst vertreten.

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11.01.2018 15:33

50 Jahre Prager Frühling: Martin Schulze Wessel im Interview

Vor 50 Jahren, Anfang Januar 1968, leitete das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KSČ) mit der Berufung Alexander Dubčeks zum Ersten Sekretär der KSČ eine Reformphase ein. Besser bekannt als Prager Frühling entstand bald das Versprechen eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz". Doch wie hat man sich die damalige Situation im Land vorzustellen? Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, gab seine Einschätzungen in einem Beitrag des Deutschlandfunks.

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15.12.2017 09:37

Philipp Tvrdinić erhält Preis des polnischen Botschafters

Am 13. Dezember 2017 hat Philipp Tvrdinić, Doktorand der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München, für seine an der Ludwig-Maximilians-Universität München verfasste Masterarbeit zum Thema "Das Monster als Figur des Dritten. Andrzej Sapkowskis Wiedźmin in Prosatexten und Computerspielen" einen Preis des polnischen Botschafters in der Bundesrepublik erhalten.

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13.12.2017 09:05

Which Commemorative Models Help? A Case Study from Post-Yugoslavia

Ein Aufsatz der Regensburger Doktorandin der Graduiertenschule, Jacqueline Nießer, über die RECOM-Initiative zur Aufarbeitung der Kriegsverbrechen in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens ist soeben online veröffentlicht worden. Er ist Teil des von Mischa Gabowitsch in der Reihe "Palgrave Macmillan Memory Studies" herausgegebenen Bandes "Replicating Atonement Foreign Models in the Commemoration of Atrocities", der Anfang 2018 auch gedruckt erscheinen wird.

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