26.09.2018

Gebietsaustausch zwischen Serbien und dem Kosovo: Marie-Janine Calic im detektor.fm-Interview

Am Montag, dem 24. September 2018, war Marie-Janine Calic, Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität und Principal Investigator der Graduiertenschule, im Leipziger Online-Radio detektor.fm zu hören. Mit der Redakteurin Barbara Butscher sprach sie über einen möglichen Gebietsaustausch zwischen Serbien und dem Kosovo. Die Staatschefs beider Länder verhandeln seit einigen Wochen darüber. Die Europäische Union vermittelt bei diesen Gesprächen.

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20.08.2018

Prager Frühling: Martin Schulze Wessel im DLF-Interview

Am 17. August 2018 war Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, in der Hörfunksendung "Informationen am Morgen" des Deutschlandfunks im Interview zu hören. Mit dem Redakteur Christoph Heinemann sprach Schulze Wessel über die Geschichte und die historische Bedeutung des Prager Frühlings, der vor 50 Jahren mit der gewaltsamen Niederschlagung durch Truppen des Warschauer Paktes endete.

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27.06.2018

Abschiebung von Roma in die Balkanländer: Marie-Janine Calic im Interview

Die Abschiebung von Flüchtlingen aus Deutschland in sogenannte sichere Herkunftsländer war in jüngster Zeit in aller Munde. Am 21. Juni widmete sich ein Radiobeitrag im Programm Deutschlandfunk Kultur einer Volksgruppe, die davon besonders betroffen ist: den Roma. Eine Einschätzung zu deren gegenwärtiger Situation in den Balkanländern, wohin sie hauptsächlich abgeschoben werden, gab darin Prof. Dr. Marie-Janine Calic, Professorin für Ost- und Südosteuropastudien an der LMU München und Principal Investigator der Graduiertenschule.

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09.05.2018

"Gedenken sollte nicht zur Show mutieren": Darina Volf im Interview mit Radio Prag

"Gedenken sollte nicht zur Show mutieren": Dr. Darina Volf, Alumna der Graduiertenschule und Postdoc am Historischen Seminar der LMU München, sprach am 8. Mai im Interview mit Radio Prag über die Erinnerungskultur in der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg und skizzierte die Veränderungen und aktuelle Tendenzen der historischen Erinnerung in Tschechien heute. Dabei ging es auch um Monumente, Erinnerungs-Events und die Bedeutung von Oral History.

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11.05.2018

Die Geschichte der zionistischen Idee: Michael Brenner im Interview

"In Search of Israel: The History of an Idea", das neue Buch von Prof. Dr. Michael Brenner, Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU und Principal Investigator der Graduiertenschule, beschreibt, wie sich die Idee des jüdischen Staates über mehr als 100 Jahre entwickelte und welche widerstreitenden Konzepte dabei eine Rolle spielten. Im Interview mit Yaacov Yadgar, PhD., (Oxford) für das "New Books Network" skizzierte Brenner diese Entwicklungen bis in die Gegenwart Israels.

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02.05.2018

70. Unabhängigkeitstag Israels: Michael Brenner im Interview mit Spiegel Online

"Die israelische Gesellschaft hat sich [...] in den vergangenen Jahrzehnten nach rechts bewegt." Prof. Dr. Michael Brenner, Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München und Principal Investigator der Graduiertenschule, sprach am 19. April mit Spiegel online darüber, wie sich das Land seit seiner Gründung verändert hat und in welche Richtung es sich in Zukunft bewegt.

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18.04.2018

Erdogans Türkei: Christoph Neumann im Interview mit ARD-alpha

Ist die Türkei noch eine Demokratie oder schon eine Diktatur? Präsident Erdogan hat den Anspruch - nicht nur die Phantasie - der Kopf eines Landes mit Machtanspruch zu sein. Prof. Dr. Christoph K. Neumann, Professor für Turkologie am Institut für den Nahen und Mittleren Osten der LMU München und Principal Investigator der Graduiertenschule, hat am 16. April 2018 bei ARD-alpha darüber gesprochen, was das für die Zukunft der Türkei bedeutet.

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09.04.2018

Prager Frühling: Martin Schulze Wessel im HR2-Interview

Am 5. April 1968 verabschiedete die tschechoslowakische KP ein Aktionsprogramm, das die Lockerung der Planwirtschaft, Meinungs- und Informationsfreiheit und eine Aufarbeitung der stalinistischen Vergangenheit vorsah. Die damaligen Reformen ließen die Hoffnung aufkommen, dass ein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" möglich sei. Die Aufbruchsstimmung endete jedoch mit der gewaltsamen Niederschlagung durch Truppen des Warschauer Paktes. Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, war am 5. April 2018 zu Gast im HR2 "Kulturcafé".

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05.04.2018

Europas Osten - bewundert und verachtet

Deutschsprachige Medien berichten über Estland wie über ein Wunderland; Bulgarien dagegen wird als ein von Elend und Korruption beherrschter Ort dargestellt. Petar Kehayov, Kulturwissenschaftler und Linguist am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg, kennt beide Länder gut. Im Gespräch mit Arthur Honegger sprach er anlässlich der Übergabe der EU-Präsidentschaft von Estland an Bulgarien über Fakten und Vorurteile.

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12.01.2018

50 Jahre Prager Frühling: Martin Schulze Wessel im Interview

Vor 50 Jahren, Anfang Januar 1968, leitete das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KSČ) mit der Berufung Alexander Dubčeks zum Ersten Sekretär der KSČ eine Reformphase ein. Besser bekannt als Prager Frühling entstand bald das Versprechen eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz". Doch wie hat man sich die damalige Situation im Land vorzustellen? Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, gab seine Einschätzungen in einem Beitrag des Deutschlandfunks.

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