12.01.2015

Dorothee Gelhard: Ist die Kultur erwacht?

Dorothee Gelhard ergänzt die Untersuchungen zu Walter Benjamin und dem Phänomen des Darstellbaren in Sprache und Bild. Sie zeigt, dass sich Benjamin mit dem Thema der Erfahrung und der Wahrnehmung im Kontext der Malerei tiefgehend auseinandergesetzt hat. Die Beschäftigung mit Kandinsky, dem Blauen Reiter und Chagall hat bei Benjamin zu einem Nachdenken über Farben und Formen geführt.



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28.04.2015

Neue Ausgabe der "Osteuropa" erschienen

Mit dem bald 100. Jahrestags seines Ausbruchs rückt der Erste Weltkrieg in den Fokus des allgemeinen wie des fachwissenschaftlichen Interesses. Den Dimensionen und Folgen des Ersten Weltkriegs für das östliche Europa widmet sich die neue Ausgabe der Fachzeitschrift "Osteuropa". Die Ausgabe "Totentanz" versammelt Aufsätze namhafter Expertinnen und Expertens, unter ihnen auch Mitglieder der Graduiertenschule: Marie-Janine Calic überprüft die These von Serbien als Kriegstreiber; Martin Schulze Wessel vergleicht die Rolle der (Staats-)Kirchen im Russländischen Reich und der Habsburgermonarchie und Guido Hausmann widmet sich dem Ersten Weltkrieg in der ukrainischen Erinnerung.

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30.01.2015

Geschichte in der Öffentlichkeit

Welche Rolle spielt Geschichte in der Öffentlichkeit? Dieser Frage geht der kürzlich erschienene Sammelband "Angewandte Geschichte - Neue Perspektiven auf Geschichte in der Öffentlichkeit" nach. Herausgegeben hat ihn Jacqueline Nießer, Doktorandin der Graduiertenschule, zusammen mit ihrer Fachkollegin Juliane Tomann.

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16.04.2015

Jürgen Zarusky und Martin Zückert (Hrsg.): Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive.

Das Münchener Abkommen von 1938 zerstörte endgültig die nach dem Ersten Weltkrieg in Europa etablierte Friedensordnung. Seine Bedeutung geht somit weit über die erzwungene Abtretung der  böhmisch-mährischen Grenzgebiete an Deutschland hinaus.

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17.04.2015

Horst Förster, Julia Herzberg und Martin Zückert (Hrsg.): Umweltgeschichte(n). Ostmitteleuropa von der Industrialisierung bis zum Postsozialismus.

Obwohl in den letzten Jahren mehrere Publikationen zur Geschichte Ostmitteleuropas erschienen sind, die umwelthistorische Themen aufgreifen, mangelt es weiterhin an grundlegenden Studien und Synthesen, die explizit auf umwelthistorischen Zugängen basieren. Die Beiträge in diesem Band untersuchen die Folgen von Landnutzung und Infrastrukturausbau für die Umwelt Ostmitteleuropas seit der Industrialisierung. Dabei werfen Sie einen vergleichenden Blick auf die Entwicklungen der einzelnen Länder in der Region.

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17.04.2015

Ekaterina Makhotina: Stolzes Gedenken und traumatisches Erinnern: Gedächtnisorte der Stalinzeit am Weißmeerkanal.

Der Wasserweg zwischen der Ostsee und dem Weißen Meer im Norden Russlands ist das erste der Stalinschen technologischen Großprojekte. Hier sollte von 1931 bis 1933 das Modell eines Zwangsarbeitslagers getestet werden. Die erfolgreiche rekordschnelle Fertigstellung des Weißmeerkanals bedingte die Weiterführung des GULAG-Systems als ein »Wirtschaftsunternehmen « für große Infrastrukturprojekte. Die karelische Kreisstadt Medvež’egorsk, an welcher der Weißmeerkanal seinen Anfang nimmt, ist eine herausragende Gedächtnislandschaft.

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17.04.2015

Manfred Hettling, Michael G. Müller, Guido Hausmann (Hrsg.): Die »Judenfrage« – ein europäisches Phänomen?

Der Band um die »Judenfrage« stellt nationale Debatten exemplarisch und vergleichend nebeneinander. Geografisch liegt der Schwerpunkt auf dem mittel-, ostmittelund südeuropäischen Raum. Die Beiträge behandeln die Phase vom
späten 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert.

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17.04.2015

Burcu Dogramaci (Hrsg.): Migration und künstlerische Produktion. Aktuelle Perspektiven.

Migration hat als Wechsel des Heimatortes Folgen für die Protagonisten, ihre Herkunfts- und
Zielländer: Bewegung und Mobilität können Verlust und Gewinn bedeuten, Heimat(en), Sprachen, Geschichten verändern sich, was sich wiederum sowohl in den Werken künstlerisch arbeitender Migranten niederschlägt als
auch Migration selbst zum Gegenstand der Kunst werden lässt. So ist in den vergangenen Jahren ein zunehmendes Interesse von Künstlern an Themen wie Heimat und Fremde, Wanderung und Displacement festzustellen.

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17.04.2015

Fotografieren und Forschen, Cover: Jonas-Verlag Marburg

Burcu Dogramaci: Fotografieren und Forschen. Wissenschaftliche Expeditionen mit der Kamera im türkischen Exil nach 1933

Das Buch widmet sich der Tätigkeit deutscher Wissenschaftler in der Türkei in den 1930er-Jahren und untersucht,
wie sie die damals neuen Kleinbildkameras für ihre Forschungsvorhaben einsetzten.

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