Dr. Nina Weller

Ehemalige Postdoktorandin der Graduiertenschule

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Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Kulturwissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl Osteuropäische Literaturen
Große Scharrnstraße 59
D-15230 Frankfurt (Oder)

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Forschungsschwerpunkte

  • Russische, Belarussische und Ukrainische Literaturen des 20. und 21. Jahrhunderts
  • Erinnerung und Gedächtnis
  • Alternative Geschichtsentwürfe in Literatur und Film
  • Fantastische Literatur und Popkultur
  • Erzähltheorie und Theorien der Fiktionalität
  • Stadt- und Dorfliteratur

Forschungsprojekte

Vergangenheit der Gegenwart. Geschichtsbilder, Fiktion und Erinnerung in der belarussischen, russischen und ukrainischen Kultur

Postdoc-Projekt gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Ausschreibung „Kleine Fächer – Große Potenziale", November 2018 - Ende Oktober 2021

Das Projekt untersucht anhand von Literatur, Film und Graphic Novels der 1990er bis 2000er Jahre künstlerische Bearbeitungen des Zweiten Weltkriegs in Belarus, Russland und der Ukraine. Vor dem Hintergrund der gedächtnispolitischen Kontroversen und der pluralisierten Erinnerungskulturen in Osteuropa fragt es, wie sich in künstlerischen Ausdrucksformen die Auseinandersetzung mit dem Meta-Narrativ des »Großen Vaterländischen Kriegs«, mit nationalen Geschichtsmythen und mit westeuropäischen Erinnerungsdiskursen gestaltet. Im Zentrum des Interesses steht das Verhältnis von Geschichtsbildern, Erinnerung und Fiktion in der Spannung von sowjetischem Erbe und nationaler Identitätssuche. Über welche Motive äußert sich die Koexistenz und Konkurrenz der Erinnerungskulturen? Welche erinnerungskulturelle Vermittlungsfunktion kommt den unterschiedlichen medialen Erzähl- und Darstellungsformen bei der Umschreibung, Mythisierung, Enttabuisierung oder Wiederaneignung der Vergangenheit zu? Wie wird Erinnerung inszeniert, wie Geschichte fiktionalisiert, wie die imaginäre Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart reflektiert? Ziel ist die Herausarbeitung der Parallelen und Unterschiede, die sich in populärkulturellen Reaktionen auf die institutionalisierte Geschichtspolitik wie auch in den dazu alternativen Kriegs- und Gewaltdarstellungen unterschiedlicher Werke zeigen. Damit will das Projekt die Sichtbarkeit des kleinen Fachs Osteuropastudien (insbesondere der Ukrainistik und Belarussistik) stärken.

Das Projekt ist am Lehrstuhl Osteuropäische Literaturen (Prof. Dr. Annette Werberger) der Europa-Universität Viadrina angesiedelt.

 

Fiktionalisierung der Geschichte: Repräsentationen des Zweiten Weltkriegs und ihre erinnerungskulturellen Dimensionen in der russischen, ukrainischen und belarussischen Literatur

Postdoc-Projekt an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Das Projekt untersucht künstlerische und literarische Bearbeitungen des Zweiten Weltkriegs in Belarus, Russland und der Ukraine. Es geht davon aus, dass in den Literaturen der drei Länder eine Pluralisierung des kulturellen Gedächtnisses an die Stelle der ehemals verbindlichen sozialistisch-autoritativen Geschichtspolitik und der an historische Zeitzeugenschaft gebundenen Erinnerungsnarrative getreten ist. Es fragt danach, welche Erzählformen zur Rekonfiguration der Vergangenheit gefunden und welche fiktionalen (imaginativen, fantastischen, alternativgeschichtlichen) Bearbeitungen der historischen Ereignisse, Kriegs- und Gewalterfahrungen von Autoren gefunden werden, die nicht mehr der Zeitzeugengeneration angehören und die damit einen neuen Umgang mit dem Verhältnis von Dokument und Zeugnis, mit Erinnerung und Fiktion vorbringen.

Siehe auch die Projektskizze in Newsletter Nr. 4, Sommersemester 2015, der Graduiertenschule.

Curriculum Vitae

Studium der Russistik und der Neueren Deutschen Literatur (Nebenfächer: Osteuropawissenschaften und Musikwissenschaften) in Berlin und Moskau. 2003 Magisterabschluss an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2014 Promotion am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin. Neben der Promotion Tätigkeiten als freie Lehrbeauftragte, Literaturagentin und Lektorin. 2012-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slavistik und Drittmittelkoordinatorin an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Osteuropainstitut der Freien Universität Berlin. 2015-2018 Postdoc an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien der Ludwig Maximilians-Universität München. Seit November 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Osteuropäische Literaturen (Prof. Dr. Annette Werberger) der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder); ebenda Bearbeitung des BMBF-geförderten Projekts "Vergangenheit der Gegenwart. Geschichtsbilder, Erinnerung und Fiktion in den belarussischen, russischen und ukrainischen Kulturen".

Funktionen und Mitgliedschaften

  • Ehemaliges Mitglied der Studiengruppe "Literatur - Narrativität - Diskurs"
  • Ehemalige Stellvertretende Sprecherin der Postdocs an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (2017)
  • Redaktionsmitglied der Online-Zeitschrift novinki. Neuerscheinungen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa
  • Jurymitglied des n-ost-Reportagepreis in der Rubrik Textreportage (2012-2015)

Publikationen

Monografien

Zwischenzeit. Kontingenz-Erfahrung und transitorische Lebensentwürfe in den Romanen "V vozduche" von Sergej Bolmat und "Matiss" von Aleksandr Iličevskij. Slavistische Beiträge, Bd. 506. Wiesbaden 2017.

Herausgeberschaften

Zus. mit mit Matthias Schwartz und Heike Winkel (Hg.): After Memory. Rethinking Representations of World War II in Contemporary Eastern European Literatures. Series Media and Cultural Memory (eds. Astrid Erll and Ansgar Nünning, De Gruyter publishers) [in Vorbereitung].

Zus. mit Riccardo Nicolosi und Brigitte Obermayr: Interventionen in die Zeit. Kontrafaktische historische Narrative und ihre erinnerungskulturelle Dimension. Paderborn 2018 [in Vorbereitung].

Zus. mit Bettina Lange und Georg Witte (Hg.): Die nicht mehr neuen Menschen. Russische Filme und Romane der Jahrtausendwende (= Wiener Slawistischer Almanach: Sonderband 79), München / Berlin / Wien 2012.

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

Fantastische Grenzerkundungen des (neo)imperialen Mythos in der russischen und ukrainischen Gegenwartsliteratur (2000), in: Sebastian Cwiklinski / Roman Dubasevych / Matthias Schwartz (Hgg): Gefühle im Krieg. Imaginäre und affektive Dimensionen des Ukraine-Konflikts. [in Vorbereitung]

Rurale 'Randzonen' der Geschichte: Das ukrainische Dorf als (anti)idyllischer Erinnerungsort in Maria Matios' Romanen, in: Yaraslava Ananka / Magdalena Marszałek (Hg.): Potemkinsche Dörfer der Idylle Imaginationen und Imitationen des Ruralen in den europäischen Literaturen, Bielefeld 2018, S. 57-88.

Vielstimmige Gegengeschichten. Kriegserfahrung und Kriegsdarstellung bei Ales’ Adamovič, Daniil Graniin und Svetlana Aleksievič, in: Osteuropa 1-2/68, 2018, S. 165-182.

Aleksandr Iličevskij: Soldaty Apšeronskogo polka, Eintrag im Kindler-Literaturlexikon (Online).

Entmythisierung der Blockade Leningrads: Fiktionalisierung der Vergangenheit zwischen offizieller und persönlicher Erinnerung, in: Danijela Lugarić / Milka Car / Gábor Tamás Molnár (Hg.): Myth and Its Discontents / Mythos und Ernüchterung: Memory and Trauma in Central and Eastern European Literature / Zu Trauma und (fraglicher) Erinnerung in den Literaturen des zentralen und östlichen Europa. Wien 2017, S. 155-176.

Zus. mit Svetlana Sirotinina: Heimatsuche und Raumaneignung bei Aleksandr Iličevskij und Aleksej Ivanov, in: Bettina Lange / Nina Weller / Georg Witte (Hg.): Die nicht mehr neuen Menschen. Russische Filme und Romane der Jahrtausendwende, München / Berlin / Wien 2012, S. 111-142 .

Zus. mit Miriam Finkelstein: Ein Schiff wird kommen! Mythopoetische Dekonstruktionen und Neukonstruktionen russisch-jüdischer Identität in Oleg Jur’evs Roman "Vineta" (Die Russische Fracht), in: Bettina Lange / Nina Weller / Georg Witte (Hg.): Die nicht mehr neuen Menschen. Russische Filme und Romane der Jahrtausendwende München / Berlin / Wien 2012, S. 187-221.

Zus. mit Matthias Schwartz: Putins Matrix: Zur Mystifizierung, Banalisierung und Subversion des Politischen in aktueller russischer Fantastik, in: Wiener Slawistischer Almanach 68/2011, S. 225-273.

Kontingenz, Kontextualität und Potentialität von Lebensgeschichten in Sergej Bolmats Roman "V vozduche"/In der Luft, in: Bildschirmtexte IV/2009 (Beiträge zum 9. Arbeitstreffen des Jungen Forums Slavistische Literaturwissenschaft, Wien 2008).

Hans Knudsen, in: König, Christoph / Wägenbaur, Birgit (Hg.): Internationales Germanistenlexikon: 1800-1950 (Band 3), Berlin / New York 2003, S. 960-962.

Weitere Veröffentlichungen

Daniil Granin [Gnose im Dossier "Der Große Vaterländische Krieg 1941 bis 1945"], in: Dekoder.org, 24.01.2018.

Erinnerungslandschaften – Spurensuchen. Die Schatten des Gulag. Der russische Schriftsteller Sergej Lebedew im Gespräch mit Marina Klyshko und Nina Weller. In: Erinnerungskulturen. Erinnerung und Geschichtspolitik im östlichen und südöstlichen Europa, 07.10.2016.

Blokadniki [Gnose im Dossier "Der Große Vaterländische Krieg 1941 bis 1945"], in: Dekoder.org, 23.11.2015.

"Wenn Du an einem Ort sitzen bleibst, brütest Du auch nichts Vernünftiges aus." Interview mit dem russischen Schriftsteller Aleksandr Iličevskij (Aleksandr Ilitschewski), in: novinki.de, 2015.

Wiederholungen der Vergangenheit. Formen des Reenactments in Medien, Kunst und Wissenschaft: Gespräch mit Magdalena Marszałek und Anja Schwartz, in: Portal Wissen. Das Forschungsmagazin der Universität Potsdam 2/2014, S. 96-99.

Übersetzungen

"Tränen und Hysterie". Kommentar von Nina Belenitskaja, in: Theater der Zeit, 01/07, S. 66-67.

"Die Angst begleitet uns zur Arbeit". Kommentar von Nina Belenitskaja, in: Theater der Zeit, 11/06, S. 80.

Rezensionen

Jerofejew, Viktor: Russische Apokalypse. Berlin 2009, in: H-Soz-Kult, 15.06.2009.

Kurzrezensionen zu Natal’ja Ključareva, Andrej Gelasimov, Marusja Klimova, auf Novinkiblog (Blog der Internet-Zeitschrift "novinki. Neuerscheinungen aus Mittel-, Ost-, und Südosteuropa")

Vorträge (Auswahl)

2018

"Kitsch und Affekt. Reaktualisierung verdrängter Erinnerung in ukrainischen Romanen und Filmen der 2000er" (Jahrestagung der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien "Studying East and Southeast Europe as Area Studies: Paradigms - Themes - Methods for the 21st Century", München, 25.-27.10.2018)

"Between 'Brotherly Help' and 'Spring Fever'. Reflections upon 'Prague Spring' in Contemporary Russian Culture" (Vortrag im Panel "Rehabilitating the Russians? The Memory of 1968 and Reciprocal Representations in Contemporary Czech and Russian Literatures" auf der BASEES-Jahreskonferent 2018 in Cambridge (U.K.) am 14.04.2018).

"Selbst(er)findung des Minskers auf dem Lande: Andrus' Horvat und die Hippsterisierung des belarussischen Dorflebens" (Vortrag auf der Tagung "HEU AUF DEM ASPHALT. Topoi belorussischer Selbstverortungen" (organisiert von Yaraslava Ananka und Magdalena Marszałek) im Rahmen des Verbundforschungsprojekts "Experimentierfeld Dorf. Die Wiederkehr des Dörflichen als Imaginations-, Projektions- und Handlungsraum" vom 18.–20.01.2018).

2017

"Rethinking the Concept of 'Postmemory' in Regard to the Eastern European (Russian, Belarussian, Ukrainian) case" (Vortrag im Panel "Rethinking Representations of World War II in Contemporary Eastern European Literatures" der  ASEEES-Jahreskonferenz in Chicago, 10.11.2017).

"Die 'Mehrsprachigkeit' der Amnesie. Gespaltene Kriegserinnerung in der belarussischen Gegenwartsliteratur [The 'Multilingualism' of Amnesia: Questions of Divided Memory in Contemporary Belarusian Literature] (Vortrag im Workshop "Zwischen Sieg und Frieden: Konkurrierende Diskurse zu Krieg und Gewalt in Belarus und der Ukraine" an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München, 18.07.2017).

2016

"'Mensch in Landschaft'. Urbane Landschaften, Stadtfluchten und Dorfutopien in russischer Prosa der Gegenwart" (Vortrag im Rahmen der Ringvorlesungsreihe "Vernetzte Räume. Zum Verhältnis von Literatur und Architektur", Institut für Slavische Philologie, LMU München, 31.05.2016).

2015

"Rückkehr nach Matjora? Die Wiederentdeckung des Dorfs als sozial-utopischer Imaginationsraum in russischen zeitgenössischen Romanen" (Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Was gibt es Neues auf dem Lande? Ethnologische, historische und literarische Perspektiven auf das ost(mittel)europäische Dorf", Institut für Slavistik der Universität Potsdam, 15.12.2015).

"Demythologizing History. On the Phantasmatic Dismantling of the Leningrad Blockade Narrations" (Internationale Konferenz After Memory. Conflicting Claims to World War II in Contemporary Eastern European Literatures, ZfL Berlin, 07.11.2015).

"Entmythisierung der Geschichte: Zur Demontage des heroisierenden Blockademythos bei Andrej Turgenev (alias Vjačeslav Kuricyn)" (12. Deutscher Slavistentag, Gießen, 02.12.2015).

"Entmythisierung der Geschichte: Zur Demontage des Blockademythos in der postsowjetischen russischen Literatur" (Konferenz "Theorizing Myth, Trauma and Memory in Central and East European Cultural Spaces", Lovran, Kroatien, 25.09.2015).

2014

"Fantastische Grenzerkundungen des (neo)imperialen Mythos in der russischen Gegenwartsliteratur" (Workshop "Imperiale Emotionen". Zur Konzeptualisierung ost-westlicher Affektkulturen angesichts der Ukraine-Krise, ZfL Berlin, 06.12.2014).

2009

"Obdachlosigkeit und stille Revolte als Paradigmen pikaresker Lebens- und Weltentwürfe bei Natal'ja Ključareva und Aleksej Iličevskij" (Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, FU Berlin, 12./13.11.2009).

"Putins Matrix: Die Mystifizierung und Banalisierung des Politischen in aktueller russischer Fantastik" (Workshop "Politische Narrative und Inszenierungen in aktueller russischer Literatur", ZfL Berlin, 19.06.2009).

2008

"Möglichkeitssinn und Langeweile in Sergej Bolmats Roman 'V vozduche'/In der Luft" (Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, FU Berlin, 27./28.11.2008).

"Leben im Konjunktiv. Selbstentwürfe und Möglichkeitssinn in Sergej Bolmats Roman 'V vozduche'/In der Luft" (9. Arbeitstreffen des Jungen Forums Slavistische Literaturwissenschaft, Universität Wien, September 2008).

"Die Kunst des Scheiterns oder Figurationen des Marginalen bei Marusja Klimova" (Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, FU Berlin, 21./22.02.2008).

Konferenzen und Workshops (Organisation)

Panel: Rehabilitating the Russians? The Memory of 1968 and Reciprocal Representations in Contemporary Czech and Russian Literatures / BASEES Annual Conference 13-15 April 2018. Organisation gemeinsam mit Miriam Finkelstein und Alfrun Kliems.

Workshop: Preparing for a Doctoral Project.  12st to 14rd June 2017. Graduate School for East and Southeast European Studies. Organisation gemeinsam mit Čarna Brković, Mykola Borovyk, Jasper Trautsch.

Workshop: Zwischen Sieg und Frieden: Konkurrierende Diskurse zu Krieg und Gewalt in Belarus und der Ukraine  / Between Victory and Peace: Competing Discourses of War and Violence in Belarus and Ukraine. July 17–18, 2017. Organisation gemeinsam mit Mykola Borovyk (Bericht).

Panel: After Memory: Rethinking Representations of World War II in Contemporary Eastern European Literatures, 10. November 2017 / ASEEES Chicago, 09.–12. November 2017, gemeinsam mit Matthias Schwartz und Heike Winkel.

Panel: Inventing an National Trauma. Fictional and Cinematic Memory Discourses as Allegories of a Contested Present
/ Thursday 14th 2017. Memory Studies Association. Second Annual Conference. University of Copenhagen 14.-16. December, gemeinsam mit Matthias Schwartz, Roman Dubasevych und Heike Winkel.

Cultural Orders: Interdisciplinary Workshop with Graduate Students from LMU Munich and UC Berkeley. 06.-09.06.2017. 2. Workshop im Rahmen des LMU-Programms "LMU – UC Berkeley Research in the Humanities", zusammen mit Prof. Dr. Riccardo Nicolosi und Prof. Dr. Martin Schulze Wessel

Interdisziplinärer Workshop: Ungeschehene Geschichte und ihre erinnerungskulturelle Dimension. Kontrafaktische historische Narrative in Ost und West. 07.-09.07.2016, Institut für Slavistik und Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien der LMU München, zusammen mit Prof. Dr. Riccardo Nicolosi und Dr. Brigitte Obermayr. (H-Soz-u-Kult-Tagungsbericht)

Internationale Konferenz: After Memory. Conflicting Claims to World War II in Contemporary Eastern European Literatures, 06.-08.11.2015, Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin, in Kooperation mit dem Osteuropainstitut der FU Berlin und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien der LMU München / Universität Regensburg, zusammen mit Matthias Schwarz und Heike Winkel

Panel: "Trauer, Spiel, Phantasma. Zum Umgang mit Geschichte in zeitgenössischen osteuropäischen Literaturen" auf dem 12. Deutschen Slavistentag in Gießen, 01.-03.10.2015, zusammen mit Matthias Schwarz und Heike Winkel

Workshop: "Rollenspiele in der Randzone bei Kira Muratova und Marusja Klimova", 21./22.02.2008, Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin, zusammen mit Bettina Lange und Georg Witte

Workshop: "Lebens-Geschichte und Kontingenzerfahrung im postsowjetischen Film und Roman", 27./28.01.2008, Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin, zusammen mit Bettina Lange und Georg Witte

Workshop: "Offene Konstellationen und Narrative der Beweglichkeit im gegenwärtigen russischen Film und Roman", 12./13.11.2009, Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin, zusammen mit Bettina Lange und Georg Witte

Lesungen (Organisation und Moderation)

"Fliegen in der Milch: Blindfleck Belarus." Lesung und Gespräch mit dem belarussischen Schriftsteller Alhierd Bacharevič (Minsk) und seinem Übersetzer Thomas Weiler (Leipzig) am 01.12.2016 im Haus der Poesie Berlin; Moderation Yaraslava Ananka (Potsdam) und Nina Weller (München).

Zus. mit Marina Klyshko: "Erinnerungslandschaften. Spurensuchen. Die Schatten des Gulag in den Romanen von Sergej Lebedew. Lesung und Gespräch mit dem russischen Schriftsteller Sergej Lebedev." Eine Veranstaltung der Studiengruppe "Literatur-Narrativität-Diskurs" am 23.05.2016 im Literaturhaus München.

Lesung und Gespräch mit dem russischen Schriftsteller Aleksanr Iličevskij anlässlich der Deutschen Übersetzung seines Romans »Matisse«, im Club der Polnischen Versager Berlin, 27.11.2014, veranstaltet mit dem Verlag Matthes & Seitz und dem Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, gemeinsam mit Henrike Schmidt.

Lesung und Gespräch mit mit dem russischen Schriftsteller Michail Šiškin zu seinem Roman ›Venerin Volos‹ und aus weiteren Texten, Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin, 11.10.2011,  gemeinsam mit Miriam Finkelstein.

Lehre

SoSe 2017 Stadt, Land, Fluss - geopoetische Kontrasträume in der belarussischen und ukrainischen Literatur und Kultur, LMU München
WS 2016/2017 Zwischen Sieg und Frieden: Historische und kulturelle Narrative der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in der Ukraine, LMU München, gemeinsam mit Mykola Borovyk
WS 2015/2016 Was wäre gewesen, wenn...? Kontrafaktisches Erzählen in der Literatur, LMU München, gemeinsam mit Riccardo Nicolosi
SoSe 2015 "Fabrik der Antiutopien": Fantastische Zukunftsentwürfe und Mystifizierung des Politischen in aktuellen russischen Romanen, LMU München
WS 2014/2015 Die Leningrader Blockade im narrativen und medialen Gedächtnis, FU Berlin
WS 2014/2015 Kulturtheoretische Grundlagen der Osteuropa-Forschung, FU Berlin
SoSe 2014 Narren- und Außenseiterfiguren in der russischen Kultur und Literatur, FU Berlin
SoSe 2010 "Flüchtige Identitäten. Kontingenzerfahrung und Laufbahnen in russischen Romanen der Gegenwart", FU Berlin
WS 2008/2009 Kindheit erzählen: Konstruktionen von Kindheit und Strategien des Kindlichen in sowjetischen und postsowjetischen Prosatexten, FU Berlin, gemeinsam mit Miriam Finkelstein
SoSe 2008 Putins Matrix. Aktuelle Romane aus Russland, FU Berlin, gemeinsam mit Matthias Schwartz
WS 2005/2006 Der Literaturbetrieb im heutigen Russland, FU Berlin
WS 2004/2005 Poetik des Monströsen im Kontext der russischen Gegenwartsliteratur, HU Berlin

 

Dr. Nina Weller