Was ist der Unterschied zwischen einer Promotionsstelle und einem -stipendium? Muss ich mich in der Bewerbung für eine Variante entscheiden?

Stelleninhaber/innen müssen - neben der Bearbeitung ihres Promotionsprojekts - Lehrveranstaltungen an der LMU München bzw. der Universität Regensburg in der Höhe von einer Semesterwochenstunde erbringen und beziehen ein steuer- und sozialversicherungspflichtiges Gehalt der Entgeltgruppe E 13 (65%) des Tarifvertrags für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) - das entspricht zum Einstieg einem Nettogrundgehalt von derzeit etwa 1.514 EUR.

Stipendiaten/innen haben keine Lehrverpflichtung und erhalten ein steuerfreies Stipendium gemäß des gegenwärtigen DFG-Höchstsatzes von 1.365 Euro im Monat sowie einen monatlichen Sachkostenzuschuss von 103 Euro. Alle Sozialversicherungen wie die Krankenversicherung sind selbst abzuschließen und zu finanzieren.

Die Entscheidung, ob eine Stelle oder ein Stipendium vergeben wird, trifft die Aufnahmekommission. Sie können aber in ihrem Motivationsschreiben erklären, weshalb Sie eine der beiden Varianten bevorzugen würden.

Zuletzt aktualisiert am 26.06.2017 von Kathrin Linnemann.

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