Wie und nach welchen Kriterien werden die Bewerber/innen ausgewählt?

Entscheidend ist die wissenschaftliche Qualität der Bewerbungen. Neben der Stichhaltigkeit und Verständlichkeit der Themenstellung (Erkenntnisinteresse, Fragestellung, Problembewusstsein, Relevanz), der Theorie und der Methodik (inkl. Literatur- und Quellengrundlage) sind etwa die Eigenständigkeit der Bearbeitung und die Originalität des Projekts von Belang.

Nach dem Ende der Bewerbungsfrist werden in einem ersten Schritt alle vollständig eingegangenen Bewerbungen auf ihre formalen Eignung hin geprüft (gemäß der in der Ausschreibung genannten formalen Bewerbungsanforderungen).

Sodann evaluiert die Auswahlkommission alle formal geeigneten Bewerbungen auf ihre wissenschaftliche Eignung und entscheidet, welche Bewerber/inne/n in die engere Wahl zur Aufnahme kommen und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden sollen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Zu jenen Bewerber/inne/n, welche in die engere Wahl kommen, holt die Auswahlkommission Gutachten der angegebenen Referenzpersonen ein. Diese Referenzschreiben sollen erläutern, wann und unter welchen Umständen der Gutachter/die Gutachterin den Bewerber/die Bewerberin kennengelernt hat und welche Studienleistungen er/sie erbracht hat. Nach Möglichkeit sollen sie auch eine Einschätzung des Promotionsvorhabens geben.

In einem weiteren Schritt werden dann ausgewählte Bewerber/innen zu einem Gespräch nach München eingeladen, in dem sie über ihr Projekt nähere Auskunft geben und Fragen beantworten sollen. Üblicherweise werden für jede zu vergebende Stelle und jedes zu vergebende Stipendium je zwei Bewerber/innen eingeladen.

Nach Abschluss aller Gespräche entscheidet die Aufnahmekommission schließlich darüber, welche Bewerber/innen im Wintersemester in die Graduiertenschule aufgenommen werden sollen.

Von Nachfragen vor dem 5. Oktober 2017 bitten wir abzusehen.

Zuletzt aktualisiert am 20.07.2017 von Bobon.

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