Mitglieder der Graduiertenschule auf dem 12. Deutschen Slavistentag in Gießen

01.10.2015 (07:19)

Gleich mehrere Mitglieder der Graduiertenschule auf dem 12. Deutschen Slavistentag mit Vorträgen vertreten

Vom 1. bis zum 3. Oktober 2015 findet der 12. Deutsche Slavistentag statt; mit dabei sind gleich mehrere Mitglieder der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES), die ihre Forschung auf der wichtigsten Konferenz der slavistischen Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaften im deutschsprachigen Raum vorstellen und diskutieren.

Die Hochschullehrer Riccardo Nicolosi (GS OSES/LMU München) und Björn Hansen (GS OSES/Universität Regensburg), die Postdoktorandin Nina Weller (GS OSES München) sowie die Doktorandin Veronika Wald (GS OSES Regensburg) nehmen an der renommierten Fachkonferenz teil, die in diesem Jahr an der Justus-Liebig-Universität zu Gast ist.

Am 2. Oktober tragen Riccardo Nicolosi und Nina Weller im Panel "Trauer, Spiel, Phantasma I" vor. Nicolosi spricht unter dem Titel "Was wäre wenn?" über kontrafaktische Geschichtsmodellierungen im postsowjetischen Russland und Weller über die "Entmythtisierung der Geschichte: Zur Demontage des heroisierenden Blockademythos bei Andrej Trugenev (alias Vjačesla Kuricyn as Vjačesla Kuricyn).

Ebenfalls am 2. Oktober stellt Veronika Wald einen Aspekt ihrer enstehenden Arbeit vor; Titel des Vortrags: "Verbalvalenzerosion des Russischen russischsprachiger Einwanderer in Deutschland".

Björn Hansen spricht am 3. Oktober in der Sektion "Syntax, Morphosyntax IV" über die "Mikrovariation bei Enklitika des Bosnischen, Kroatischen und Serbischen".

Das Gesamtprogramm ist auf der Konferenzwebsite einzusehen.

Der 12. Deutsche Slavistentag wird veranstaltet vom Deutschen Slavistenverband und dem Institut für Slavistik sowie dem Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) der Justus-Liebig-Universität Gießen. Beteiligt sind außerdem der Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit sowie der Deutsche Russischlehrerverband. Mit einem Panel ist zudem der Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker vertreten.

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