[Ausschreibung] Promotionskolleg "Polen und Deutschland im modernen Europa"

25.03.2017 (08:22)

Plätze für Promovierende am internationalen und interdisziplinären Kolleg an der LMU München

Zum 15. April 2017 schreibt das Promotionskolleg "Polen und Deutschland im modernen Europa" an der Ludwig-Maximilians-Universität München neue Plätze für Doktorandinnen und Doktoranden aus. Das Kolleg vergibt keine eigene Stipendien, unterstützt aber erfolgreiche Kandidaten bei der Antragstellung für Stipendien und Drittmittelanträge. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

Das Promotionskolleg "Polen und Deutschland im modernen Europa" ist an der Ludwig-Maximilians-Universität München und am Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław angesiedelt. Seit dem Wintersemester 2011/12 werden im Rahmen des Promotionskollegs Forschungen zur Geschichte und Kultur Deutschlands und Polens insbesondere im Hinblick auf ihre gegenseitigen Beziehungen gefördert. Dabei werden transnationale Einflüsse zwischen den beiden Ländern wie auch der europäische Bezugsrahmen der Geschichte und Gegenwart Polens und Deutschlands besonders beachtet. Die Forschung am Promotionskolleg ist vor allem in den folgenden Forschungsfeldern verortet:

  • Europa und die deutsch-polnischen Beziehungen
  • Politische und kulturelle Loyalitäten in Polen und Deutschland
  • Migrationsgeschichte und der Transfer von Wissen, Umwelt und Infrastruktur

Das Promotionskolleg schreibt zum 15.4.2017 Plätze aus. Das Kolleg vergibt keine eigenen Stipendien, unterstützt aber erfolgreiche KandidatInnen bei der Antragstellung für Stipendien und Drittmittelanträge. Das Promotionskolleg kooperiert mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien der LMU München. Das Promotionskolleg bietet den Promovierenden die Möglichkeit, ihre Dissertationsprojekte in einem internationalen und interdisziplinären Austausch durchzuführen.

Nähere Informationen sind zu finden unter: www.lmu.de/pdme

Voraussetzungen und Erwartungen

Erwartet werden Bewerbungen mit Bezug zu Polen oder den deutsch-polnischen Beziehungen für die Fächer Osteuropäische Geschichte und Literaturwissenschaft (Slavistik).

Zu den Bewerbungsvoraussetzungen zählen des Weiteren ein mit sehr gutem Erfolg abgeschlossenes Hochschulstudium, Polnisch- und Deutschkenntnisse sowie die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am strukturierten Forschungsprogramm. Die Hauptaufgabe der Doktorandinnen und Doktoranden besteht in der Arbeit an einem eigenständigen Forschungsprojekt, das mit einer Dissertation abgeschlossen wird. Die Teilnahme am Forschungsprogramm des Kollegs ist mit der Präsenz- und Residenzpflicht in München verbunden.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Abschlusszeugnisse ab Abitur, Nennung zweier Referenzen (Gutachten werden ggf. angefordert), eine Skizze des an dem Promotionskolleg durchzuführenden Dissertationsprojekts (max. 5 Seiten), ggf. Publikationsverzeichnis) reichen Sie bitte bis zum 31.3.2017 online ein unter:

http://portal.graduatecenter-lmu.de/gc-application/de/pdme_ger

Die Auswahlgespräche finden in der 14. Kalenderwoche in München statt.

Sprecherin des Promotionskollegs:

Prof. Dr. Jana Osterkamp
Ludwig-Maximilians-Universität
Historisches Seminar
Geschichte Ost- und Südosteuropas
Geschwister-Scholl-Platz 1
Telefon:+49(0)89 / 2180-5825
E-Mail

Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Laura Hölzlwimmer, M.A.
Koordination des Kollegs
Ludwig-Maximilians-Universität
Historisches Seminar
Abt. für Geschichte Ost- und Südosteuropas
Telefon: +49 (0) 89 / 2180-5544
E-Mail: hoelzlwimmer@lmu.de

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