Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung: "Deutsche Geschichtspolitik hat einen Ruf zu verlieren"

02.07.2015 (08:50)

Martin Schulze Wessel im Gespräch mit Susanne Burkhardt

Nach der Wahl Winfrid Halders zum neuen Leiter der Bundesstiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" haben mehrere Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats ihren Rücktritt erklärt. Am 1. Juli 2015 nahm Martin Schulze Wessel in der Sendereihe "Fazit" auf Deutschlandradio Kultur Stellung zu den aktuellen Turbulenzen.

Der Bund müsse sehr viel stärker auf Internationalität und Qualität setzen, so Martin Schulze Wessel. Doch allmählich werde es schwer, noch qualifizierte Historiker aus Polen und Tschechien für das Projekt zu gewinnen.

Interview (mp3)

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