Wieder in München: Rotem Kowner setzt Gastaufenthalt an der Graduiertenschule fort

19.01.2016 (20:25)

Japanologe aus Haifa referiert im Kolloquium und veranstaltet internationalen Workshop

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien heißt abermals Rotem Kowner als Gastwissenschaftler willkommen. Der Professor of Japanese History and Culture der Universität Haifa setzt seinen Forschungsaufenthalt am Standort München fort; im Juni und Juli 2015 hatte er dort bereits gearbeitet. Nun wird er seine Arbeit im Kolloquium der Graduiertenschule vorstellen und zusammen mit Andreas Renner einen internationalen Workshop veranstalten.

Kowner hat wichtige Publikationen unter anderem zum Russisch-Japanischen Krieg vorgelegt. Gegenwärtig beschäftigt sich Rotem Kower vor allem mit Fragen des Rassismus und der Entwicklung westlicher Perspektiven auf die japanische "Rasse" bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.

Am 20. Januar hält er im Kolloquium der Graduiertenschule in München eine Vortrag mit dem Titel "Russia and the Yellow Peril: The Asian Visit of Tsesarevich Nicholas Alexandrovich and the Origins of the Russo-Japanese War".

Zusammen mit Andreas Renner vom LMU-Lehrstuhl Russland-/Asienstudien und in Kooperation mit den Japan-Zentrum sowie dem Lehrstuhl für Sinologie der LMU München veranstaltet Kowner am 29. und 30. Januar 2016 überdies den internationalen Workshop "Seventy Years to the End of the War in Asia. Divergent Perspectives on the War Denouement and the Onset of the Cold War". 

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