"Auf einmal schien alles möglich" - Artikel über den Prager Frühling

05.03.2018 (09:35)

Beitrag in der Luzerner Zeitung mit Einschätzungen von Martin Schulze Wessel

"Auf einmal schien alles möglich." Am 4. März erschien in der Luzerner Zeitung ein Artikel über das Reformprojekt des "Prager Frühling" in der Tschechoslowakei. Vor 50 Jahren sollte dieser zum "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" führen. Jene Monate galten als Zeit der Hoffnung, die im August 1968 jäh endete. In einem Beitrag der Luzerner Zeitung von Stefan Welzel mit Einschätzungen von Martin Schulze Wessel, Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, vom 4. März 2018, werden die Hintergründe ausgeleuchtet.

Neuerungen zielten vor allem auf die Änderung der starren und krisenhaften Planwirtschaft ab. «Es ging darum, die Effizienz der westlichen Wirtschaft zu erreichen, aber nicht darum, sie zu kopieren» erklärt Martin Schulze Wessel in dem Artikel. Er weist zudem auf Parallelen mit der Perestroika hin: "in beiden Fällen ging es zunächst um eine Reform von oben, die dann eine gesellschaftliche Bewegung in Gang setzte". Mit der Niederschlagung des Prager Frühlings endete die Reformbewegung jedoch gewaltsam.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Am 16. März erscheint von Martin Schulze Wessel zu diesem Thema: Der Prager Frühling: Aufbruch in eine neue Welt, Ditzingen: Reclam 2018.

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