Deutsch-jüdische Geschichte im Donau-Karpaten-Raum

22.01.2016 (09:16)

Workshop über deutsch-jüdische Geschichte in Ostmittel- und Südosteuropa an der Graduiertenschule in München

Soeben wurde der Workshop "Deutsch-jüdische Geschichte im Donau-Karpaten-Raum: Bestandsaufnahme und Potentiale" in den Räumlichkeiten der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München eröffnet. Veranstaltet wird er vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der LMU München und dem BKM-Juniorprofessor für Südosteuropäische Geschichte an der Universität Tübingen, JProf. Dr. Carl Bethke, in Zusammenarbeit mit der Graduiertenschule und dem Doktoratskolleg „Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe“ (Wien).

Am 22. und 23. Januar 2016 diskutieren die Teilnehmer des internationalen Workshops über unterschiedliche Facetten der deutsch-jüdischen Geschichte im Donau-Karpaten-Raum bzw. in Ostmittel- und Südosteuropa. Im Gegensatz zur deutsch-jüdischen Geschichte in Deutschland, aber auch Nordosteuropas, wurde der habsburgisch-imperiale bzw. -postimperiale Kontext im ostmitteleuropäischen und südosteuropäischen Raum noch kaum systematisch auf diesen Themenkomplex hin befragt. „Deutsch-jüdisch“ wird in diesem Zusammenhang als ein höchst flexibler Begriff betrachtet, der sowohl auf Wechselwirkungen zweier Gruppen, als auch auf die Existenz von Mehrfachidentifikationen beziehen kann. Die Validität dieser Konzepte ist zu prüfen und zu hinterfragen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem 19. und 20. Jahrhundert.

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