Deutschlandfunk: Die Aufarbeitung erlebter Diktatur

22.01.2016 (13:38)

Martin Schulze Wessel im Interview über die zweite Jahrestagung der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission in Lviv

Martin Schulze Wessel, Münchener Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, gab dem Deutschlandfunk am 21. Januar 2016 ein Interview über die zweite Jahrestagung der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission (DUHK) im ukrainischen Lviv. Die aktuelle Situation in der Ukraine, die Bedeutung der Aufarbeitung der jüngeren Geschichte für die Ukraine und die Arbeit der Historikerkommission standen dabei im Mittelpunkt.

Die zweite Jahrestagung der DUHK fand vom 14.-15. Januar 2016 an der Ukrainischen Katholischen Universität in Lviv statt. Thema waren die Versöhnung postdiktatorischer Gesellschaften im 20. und 21. Jahrhundert und die möglichen Lehren einer verantwortungsbewussten Auseinandersetzung mit der Geschichte für die heutige Ukraine. Als Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie als Vorsitzender der deutschen Sektion der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission gab Martin Schulze Wessel der Sendung "Aus Kultur- und Sozialwissenschaften" des Deutschlandfunks ein Interview.

Deutschlandfunk, "Aus Kultur- und Sozialwissenschaften", 21. Januar 2016 (Beitrag zum Nachhören als mp3)

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