Die Graduiertenschule begrüßt vier neue Fellows

04.05.2015 (10:14)

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien begrüßt vier neue Gastwissenschaftler: in München Yohanan Petrovsky-Shtern, Professor für jüdische Kultur und Geschichte und in Regensburg die Historikerin Prof. Maria Todorova, den Anthropologen Dr Stef Jansen und den Geschichtsdoktoranden Ivan Jeličić.

In München ist bis Mitte Juni Prof. Yohann Petrovsky-Shtern als Fellow des Internationalen Graduiertenkollegs „Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts“ sowie der Graduiertenschule zu Gast. Seinen Forschungsaufenthalt, den der Deutsche Akademische Austauschdienst finanziert, widmet er der Arbeit an einer Quellenedition zur frühneuzeitlichen jüdischen Geschichte. Dazu recherchiert er in den Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek München und der Universitätsbibliothek der LMU.

In Regensburg begrüßt die Graduiertenschule zwei Gastwissenschaftler und einen Gaststipendiaten. Prof. Maria Todorova, PhD (University of Illinois) hat sich mit ihrer Studie über „Die Erfindung des Balkans“ auch außerhalb der Geschichtswissenschaft einen Namen gemacht. Aktuell arbeitet sie zur frühen Phase des Sozialismus in Europas Randgebieten.

Dr Stef Jansen unterrichtet Sozialanthropologie an der University of Manchester (UK). Während seines Aufenthalts in Regensburg wird er eine historische Grundlagenstudie der zeitlichen Dimension von Arbeitsorganisation in der späten Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien unternehmen.

Der Doktorand Ivan Jeličić ist gemeinsamer Gaststipendiat des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung und der Graduiertenschule. Sein Promotionsprojekt behandelt „Socialism and the National Question in Fiume, 1901-1921“.

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