Die Krise in der Ukraine - Reaktionen der Graduiertenschule

10.07.2014 (11:59)

Reaktionen der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Demonstrationen auf dem Majdan, die Absetzung des Präsidenten, die Annexion der Krim und aktuell die Auseinandersetzungen in der Ostukraine: Seit Monaten blickt die Weltöffentlichkeit auf die Ereignisse in der Ukraine. Vielerorts werden diese Ereignisse kontrovers diskutiert. Auch Mitglieder der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropa haben sich in der Debatte zu Wort gemeldet. Hier eine kleine Auswahl:

Die Krim in Geschichte und Gegenwart

Martin Aust hat in einem Interview in der Sendung "Der Tag" (Hessischer Rundfunk) über die Geschichte der Krim gesprochen und über ihre symbolische und strategische Bedeutung für Russland. Welche wirtschaftlichen Implikationen die Krim-Krise für das westliche und das östliche Europa haben könnte, hat Ulf Brunnbauer in einem Radiointerview erörtert.

Eine künstliche Nation?

Mit der Behauptung, die Ukraine sei eine künstliche Nation, beschäftigte sich sie Doktorandin Franziska Davies in der Wochenzeitung "Der Freitag". Wer der Ukraine abspreche, eine Nation zu sein, bediene sich einer imperialen Rhetorik, so ihre These. Zu dem selben Thema ist eine Stellungnahme von Ulf Brunnbauer, Regensburger Sprecher der Graduiertenschule, im Focus erschienen.

Ost und West - ein unüberbrückbarer Gegensatz?

Häufig wird in der Debatte über die Ukraine der Gegensatz zwischen der Ost- und der Westukraine ins Feld geführt. Jana Osterkamp, die zu Föderalismus-Debatten in der Habsburgermonarchie forscht, leitet aus der Geschichte Galiziens Einsichten für die Bewertung der Situation in der heutigen Ukraine ab. Das Land föderal einfach in Ost und West zu teilen, sei damals ebenso wenig angemessen gewesen wie heute, lautet das Fazit ihres Beitrags in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Die Krise in der Ukraine und die Berichterstattung in den Medien

Vielfach diskutiert wurde die Frage, ob die Medien ausgeglichen über die Ereignisse in der Ukraine berichten. "Deutsche Talkshows sind Russland-lastig" lautet die These, die der Doktorand Fabian Burkhardt in einem Interview mit dem Osteuropamagazin „Ostpol“ sowie in einem Aufsatz in den „Ukraine-Analysen“ vertrat. Mit dem politischen Diskurs in Russland beschäftigte sich Ulf Brunnbauer in einem Gastkommentar für den österreichischen "Standard".

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